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Deutsche Verlage für Google nur Peanuts

Eine aktuelle Untersuchung über die Online-Präsenz deutscher Verlage zeigt, dass gerade einmal bei 5 Prozent der Google Anfragen Verlagsinhalte in den ersten 10 Suchergebnissen auftauchen.

Mehr als 100 deutsche Verlage hatten im Juni 2009 die sogenannte "Hamburger Erklärung" abgegeben und sich gemeinsam gegen die Verwendung ihrer Online-Inhalte durch Google ausgesprochen. Die vorliegende Untersuchung belegt jedoch die geringe Bedeutung redaktioneller Inhalte für Googles Geschäfte.

Wie wenig Google von der "Hamburger Erklärung" beeindruckt ist, lässt sich einem Kommentar des Europa-Chefs des Konzerns entnehmen: Er weist die Verlage (sinngemäß) darauf hin, dass diese schon selbst funktionierende Online-Geschäftsmodelle entwickeln müssten.


WebReporter: abgefahrn
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Google, Verlag
Quelle: seo-news.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2009 11:26 Uhr von abgefahrn
 
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War es schon ein absolutes Armutszeugnis der Verlage, sich öffentlich über Google zu beschweren, so zeigen diese Zahlen eindrucksvoll, wie wenig kampfentscheidend selbst ein kompletter Rückzug aller Redaktionen aus Google wäre. Für mich stellt die Hamburger Erklärung einfach nur den Versuch dar, etwas von Googles Kuchen abzuschneiden, weil es die Verlage verpennt haben, sich vernünftig fürs Web aufzustellen. Sie sollten dankbar sein für den Traffic, den sie über Google bekommen und gut!
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09.09.2009 11:48 Uhr von fortimbras
 
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ganz schöner dämpfer für die verlage: nur 5% auf den ersten 10 seiten?
wenn ich irgendwas bei google suche komme ich selten weiter als bis zur zweiten seite
das zeigt doch wie unbedeutend diese verlage in der modernen medienwelt eigentlich sind
und die wollen irgendwie druck auf google ausüben können?
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09.09.2009 11:51 Uhr von abgefahrn
 
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Nur 1. Ergebnisseite: Nicht auf den ersten 10 Seiten, sondern in den ersten 10 Ergebnissen = 1. Seite. Auf Seite 2 schauen aber wohl wirklich die Wenigsten...
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09.09.2009 11:57 Uhr von dinexr
 
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Da iser wieder: Der deutsche Michel.
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09.09.2009 12:05 Uhr von abgefahrn
 
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Wer ist Michel? Muss ich deinen Kommentar verstehen? ;-)

"Michel war ein Lausejunge aus nem Dorf in Schweden..."
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09.09.2009 12:27 Uhr von dinexr
 
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Ist so ne Redewendung: Wenn wir Deutschen mal wieder was verpennt haben, wars halt der Michel :-)

http://de.wikipedia.org/...
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09.09.2009 12:31 Uhr von abgefahrn
 
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Danke! Wieder was gelernt...
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09.09.2009 12:43 Uhr von sakrileg
 
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Auslaufmodell: Ich denke, dass die Verlage wie sie momentan existieren eh Auslaufmodelle sind und sich schleunigst nach alternativen Methoden umschauen sollten.

E-Books finde ich sehr nett, aber die Reader dafür sind mir einfach zu teuer, aber der Preis wird sicher auch in naher Zukunft auf ein angemessenes Maß runtergehen.
Wobei man die Preise ja im Vergleich sehen sollte zu den Büchern die man liest und wieviel Geld diese Kosten... Wenn ich meine geplanten Käufe ansehe und diese circa 150€ betragen, würde sich der Gedanke an einen E-Book beinahe lohnen.... :))
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09.09.2009 12:52 Uhr von abgefahrn
 
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Exakt! Stimme Dir zu. Wobei die Online-Versionen der Zeitungen ja gerade selbst ihr Grab schaufeln indem sie verstärkt auf Micropayment zur Monetarisierung ihrer Artikel setzen. Dadurch dürfte ihnen auch der Google (News) Traffic wegbrechen... obwohl, wenn man so will, erreichen sie dann ja ihr Ziel, von Google weniger beachtet zu werden. :-)
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09.09.2009 17:29 Uhr von Loxy
 
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Tja, was kümmert den Elefanten die Mücke! Die Verlage haben den Gong einfach noch nicht gehört. Sie werden einfach verschwinden oder marginalisiert werden, wenn sie sich nicht schleunigst was einfallen lassen. Ihr Monopol auf die Druckerpressen und andere Produktionsmittel sind in Zeiten des Internets nichts mehr wert und juristische Winkelzüge werden den Trend nur verlangsamen können, aber über kurz oder lang wird das Netz obsiegen. Ob man nun will oder nicht: Für den Massenmarkt wird das Netz und seine Big Player die Zukunft sein. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche wenn nicht vorher ein atomarer Krieg eh alles in die Steinzeit zurückbombt.

Ich bin ja auch Nostalgiker und finde Bücher einfach viel ästhetischer als so einen Reader oder nen Bildschirm. Fakt ist jedoch, dass ich mittlerweile etwa 80% von dem was ich lese über Bildschirme aufnehme... auch wenn ich ein gutes gebundenes Buch oder eine Zeitschrift nicht missen möchte.

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