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Fettgewebe enthält Zellen, die sich zu Stammzellen umprogrammieren lassen

Forscher der Stanford-Universität haben Fettgewebe, das adipöse Patienten sich absaugen ließen, untersucht und herausgefunden, dass sich im Fettgewebe Zellen befinden, die sich zu sogenannten "induzierten pluripotenten Stammzellen" (iPS-Zellen) umprogrammieren lassen.

Im Gegensatz zu Hautzellen, die eine mehrwöchige Vorbereitungszeit für die Umprogrammierung zu iPS-Zellen benötigen, lassen sich die Zellen aus dem Fettgewebe direkt in verschiedene Zellen wie Knochen- und Weichgewebszellen umwandeln. Zudem lassen sich die Fettzellen leichter umprogrammieren.

Die Umprogrammierung der Zellen wird durch Gentransfer eingeleitet, was ein Krebsrisiko birgt, in Tierversuchen gab es allerdings schon erfolgreiche Umprogrammierungen ohne Gentransfer. Laut einem der Forscher handelt es sich bei den abgesaugten Fettzellen um "flüssiges Gold".


WebReporter: Krebstante
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Zelle, Stammzelle
Quelle: news.doccheck.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2009 21:52 Uhr von Krebstante
 
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Endlich mal eine gute Nachricht für die Adipösen. Die Bezeichnung "Hüftgold" macht danach ihrem Namen alle Ehre. Sollte sich die Krebsgefahr durch das Umprogrammierungsverfahren lösen lassen, die Hoffnung besteht nach den Tierversuchen, könnte vielen Menschen mit Defekten von Knochen, Muskeln, Nerven (Stichwort Querschnittslähmung) wirklich eines Tages geholfen werden.
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08.09.2009 22:53 Uhr von Air0r
 
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Klingt nach einem Fortschritt. k.T.

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