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Joschka Fischer will als RWE-Berater keine Debatten mehr über Atomenergie

Joschka Fischer war einst harter Gegner von Nuklearfirmen und besitzt heute einen Beraterposten für den Energiekonzern RWE. Er selber beschreibt sein neues Aufgabengebiet mit den Worten: "Reisen, mich mit Energie- und Außenministern treffen, Hindernisse überwinden helfen".

Auf die Frage nach Streitpotenzial mit RWE-Managern über Atomenergie wiegelt Fischer mit dem Hinweis ab, dass er ausschließlich zur Hilfe beim Aufbau der Gaspipeline "Nabucco" eingestellt wurde.

Zu dieser Aufgabe gehörten auch offizielle Gespräche mit der Regierung in Turkmenistan. Auf die Frage nach Defiziten bei den Menschenrechten in der ehemaligen Sowjetrepublik antwortete Fischer, dass er heute kein Außenminister mehr sei.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Fisch, Debatte, Fischer, RWE, Berater, Joschka Fischer, Atomenergie
Quelle: www.derwesten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2009 20:00 Uhr von Teffteff
 
+2 | -0
 
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Die Karriere von Herrn Fischer liest sich wie ein schlechter Witz: vom grünen Menschenrechtsaktivisten zum Polit-Bürokraten hin zum Lobbyisten der Energiewirtschaft.
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08.09.2009 20:11 Uhr von FredII
 
+23 | -3
 
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Einer der größten politischen Wendehälse den die Bundesrepublik Deutschland hervorgebracht hat. Ich habe den GRÜNEN zu keiner Zeit vertraut, geschweige denn ihnen je eine Wählerstimme gegeben. Hätte ich es getan, mir würde sich der Magen umdrehen.
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08.09.2009 20:20 Uhr von Sparker
 
+21 | -2
 
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Nukular! Das Wort heisst "Nukular"!

scnr
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08.09.2009 20:24 Uhr von casjopaia
 
+10 | -1
 
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Verständlich. Denn dann müsste er ja Stellung beziehen und sein opportunes Verhalten erklären. Er ist einer von vielen, die ihr Fähnchen nach dem Wind drehten, nachdem sie die persönlichen Vorteile erkannten.

"Verrat ist nichts anderes als die Zeichen der Zeit zu deuten!"
[franz. Kardinal und Staatsmann Armand de Richelieu]
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08.09.2009 20:25 Uhr von fortimbras
 
+7 | -2
 
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es gibt sowieso keine grünen mehr: früher hatten die mal sowas wie ein umweltbewusstsein
heutzutage fahren die alle mit ihren schweren dienstwagen rum oder fliegen durch die gegend
verpessten die umwelt dabei wahrscheinlich mehr als alle bürger ihres wahlkreises zusammen aber predigen den umweltschutz
die verdammten heuchler dürften keine stimme mehr bekommen
früher wollten sie was für die umwelt tun
inzwischen tun sie etwas gegen menschen auf kosten der umwelt
ob das wohl das schicksal einjeder partei ist?
seine ideale aufzugeben und zum verräter der eigenen sache zu werden um reichtum und macht erhalten zu können?
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08.09.2009 20:46 Uhr von Oberlehrer
 
+21 | -1
 
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