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Abwrackprämie: 2.500 Arbeitsplätze bei Skoda in Gefahr

Nun wird wohl sehr wahrscheinlich das eintreffen, wovor Wirtschaftsexperten gewarnt haben. Der tschechische Automobilhersteller Skoda lies durch seinen Vorstandsmitglied Holger Kintscher bekannt geben, dass ca. 2.500 Arbeitsplätze auf der Kippe stehen.

Gründe dafür seien die Nachfolgen der Abwrackprämie. Die Produktion muss teils um einem Drittel reduziert werden und somit können die ca. 2.000 befristeten Arbeitsverträge nicht verlängert werden. Weitere 500 Stammarbeitsplätze kommen zusätzlich dazu.

Die Verhandlungen mit den Gewerkschaften haben bereits begonnen. Skoda hatte bislang ca. 76.000 Modelle durch die deutsche Abwrackprämie an den Mann bringen können. Momentan beschäftigt der Konzern weltweit 29.000 Menschen.


WebReporter: VitoLuciano
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Gefahr, Arbeitsplatz, Skoda, Abwrackprämie
Quelle: www.dnews.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2009 23:29 Uhr von VitoLuciano
 
+0 | -0
 
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Ich fand die Abwrackprämie von Anfang an für unüberlegt.
Ob die Arbeitsplätze in Deutschland gestrichen werden, ging aus der Quelle leider nicht hervor.
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07.09.2009 23:38 Uhr von Tropan01
 
+6 | -1
 
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Absuck Premie: der Einfache Arbeiter ist mal wieder der Dumme , und das war von anfang an klar
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07.09.2009 23:41 Uhr von Wennichkoennte
 
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Entlassungen? Was hindert denn jetzt den Konzern daran, die durch die verkauften Autos gewonnen Millionen zum Erhalt zumindest eines Großteils der Arbeitsplätze einzusetzen in Form von Kurzarbeit u.ä.
Es war doch von vornherein klar, dass das nur ein Vorgriff auf die Zukunft war.
Ich schätze mal auf Grund der gestiegenen Produktionszahlen waren doch sicher auch Überstunden durch die Arbeiter notwendig, da waren sie für das Unternehmen da.

Mohr hat seine Schuldigkeit getan - Mohr kann gehen.
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07.09.2009 23:57 Uhr von anderschd
 
+3 | -1
 
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Was hat diese ämliche Prämie damit zu tun? Die hat doch Steuerzahlers Geld auf die Chefkonten gespült und das Unvermeidbare nur verzögert.
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08.09.2009 00:16 Uhr von VitoLuciano
 
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also: wir haben letztens in Wirtschaft LK über die (ich zitiere Tropan01) "Absuck Premie" geredet und mein Lehrer meinte das der Staat am meisten bekommen hat. Leider habe ich die Summe vergessen , waren aber deutlich mehr als 1000 € pro Auto reingewinn...
Bis Ende der Abwrackprämie werden ca. 5 Mrd. € vom Staat bezahlt.. d.h.
5 000 000 000 / 2500 = 2000000 x 1000 = 2 000 000 000 €
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08.09.2009 00:21 Uhr von Doug90
 
+3 | -1
 
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Haben die Liberalen gesagt, war vorrauszusehen. Es wurden fünf Milliarden Steuergelder verheizt, um Arbeitsplatzverluste zeitlich zu verschieben. Gute Leistung...
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08.09.2009 00:29 Uhr von kingoftf
 
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Nicht: nur bei Skoda, das Ende der Prämie werden auch die anderen noch sehr schmerzhaft zu spüren bekommen.
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08.09.2009 01:23 Uhr von VitoLuciano
 
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@kingoftf: das stimmt, bei skoda ist es jedoch so gut wie ofiziell
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08.09.2009 01:33 Uhr von de_waesche
 
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@ kingoftf: die anderen sind (welch wunder!) bekanntlich mal wieder wir.
am 30.september tritt hoffentlich die abWAHLprämie in kraft. und dann ohne lobbyarbeit.
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08.09.2009 08:09 Uhr von politikerhasser
 
+1 | -0
 
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Die Umweltprämie war eines der Mittel, den Wahlbürgern Glauben zu machen, unsere Regierung sei intelligenter als der Rest der Welt.

So, wie wir schon seit Jahren mit manipulierten Zahlen für Wirtschaftswachstum, Arbeitslosenzahlen und Staatsverschuldung manipuliert werden, kommt das böse Erwachen nach den Wahlen, denn dann will vorher niemand etwas von den wahren Zuständen gewusst haben (siehe Dortmund).

Wählt CDU/CSU, FDP und SPD - die machen den Weg frei für Leistungssenkungen und Steuererhöhungen für Prekariat und Mittelschicht ...
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08.09.2009 09:26 Uhr von dragonmaster2511
 
+2 | -0
 
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schade um die arbeitsplätze: ich denke die politiker wollte sich damit über die wahlen retten... leider ist das geld nun schon vorher verbraucht...
ich bin gespannt was nächstes jahr alles so an werkstätten und autohäusern verschwinden wird... die 2.500 skoda-mitarbeiter sind nur der anfang. denn wer jetzt noch autos verkaufen will muss deutlich mehr als 2.500 euro rabatt geben und ich gebs gern zu, genau deshalb hab ich meinen autokauf auch extra für nächstes jahr geplant...
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08.09.2009 13:34 Uhr von Milkcuts
 
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mich würde: ja mal eine bereinigte Berechnung interessieren. Die also nicht nur die 5 Mrd Ausgaben beachtet, sondern auch die Mehreinnahmen des Staates durch Mehrwertsteuer, Kfz-Steuer etc.. Wie schon VitoLuciano weiter oben genannt hat, sollte da schon ein guter Gewinn für den Staat entstanden sein. Sogesehen war das ganze erstmal kein Minusgeschäft, und es hat Arbeitsplätze zumindestens noch eine Zeit lang erhalten.

Wenn man nun mal außer Acht lässt, warum Politiker dies gemacht haben (BTW etc.), schaut das ganze doch gar nicht so schlimm aus. Was ist denn dagegen einzuwenden, wenn Arbeitsplätze noch solange wie möglich erhalten bleiben (d.h. das Problem von Tausenden Arbeitslosen verschoben wird) und dabei der Staat auch noch Geld einnimmt? Klärt mich bitte auf...
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08.09.2009 20:55 Uhr von VitoLuciano
 
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@Milkcuts: hmm so habe ich das noch nicht gesehen..
fakt ist jedoch das der staat nicht langfristig überlegt hat und der grund das sich die meisten hier aufregen ist, dass die politiker es getan haben um an beliebtheit vor den wahlen zu gewinnen...

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