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07.09.09 22:01 Uhr
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ÖDP-Vorsitzender sieht im Lissabon-Vertrag die Abschaffung der Demokratie

Der Vorsitzende der ÖDP, Klaus Buchner, sieht im Lissaboner Vertrag die Aushebelung der im Grundgesetz verankerten "Ewigkeitsklausen", die eine Abschaffung der Demokratie in Deutschland verhindern sollten. Dieses käme einem Staatsstreich gleich, so Buchner.

Buchner sieht in verschiedenen Punkten der Gesetzgebung sowohl unsoziale als auch militaristische Elemente. Es wird der Zwang zu Aufrüstung und die Möglichkeit der Kriegsführung um Ölinteressen festgelegt. Die gezielte Tötung von Aufständischen zur Niederschlagung von Unruhen ist ein weiterer Punkt.

Bezugnehmend auf den Bundestagsabgeordneten der CSU Gauweiler ist Buchner der Meinung, dass die Abgeordneten bei der Abstimmung über den Vertrag noch gar nicht ihren Inhalt kannten. Die Ablehnung des Lissabon-Vertrages durch die Iren werde durch ständiges Neuabstimmen durchbrochen.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Vertrag, Demokratie, Abschaffung, Vorsitz, Vorsitzende, Lissabon, Lissabon-Vertrag
Quelle: www.berlinerumschau.com
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen @youhateme   
 
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07.09.2009 22:29 Uhr von Noseman
"

Aber welchen Politiker interessiert das schon, bei der Abstimmung darüber wird der Parteivorgabe gefolgt und der Arm gehoben - im übrigen auch bei den Grünen und Linken (wie schon bei Hartz4, komisch nicht wahr?)"

Wovon bitte redest Du? Die Linke (die es damals eigentlich noch gar nicht gab, sondern nur PDS und lokal WASG) hat Hartz IV nicht zugestimmt.
Kommentar ansehen ...   
 
+5 | -0
 
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07.09.2009 22:31 Uhr von ohne_alles
In Anbetracht der Tatsache, dass in ganz Europa erhebliche soziale Unruhen erwartet werden, ist es für unsere "Elite" natürlich gut, wenn man eine Grundlage wie den Vertrag von Lissabon hat, um jeden Widerstand schön niederprügeln zu lassen.

Die ganzen Sicherheitsgesetze der letzten Jahre und die Gesetzesvorschläge zum Einsatz der Bundeswehr im Innern sind Gesetze gegen das Volk.

Nach der Wahl trifft uns die Krise erstmal mit voller Wucht.

http://www.ftd.de/...

Massenentlassungen stehen an. Vielleicht gibt es wieder einmal Steuererhöhung in erheblichen Ausmaßen. Die Sozialversicherungen werden instabiler. Geld wird an allen Ecken und Enden gespart, jedenfalls wenn es um Geld für den Durchschnittsbürger geht. Den Banken kann man ja Milliarden in den Rachen werfen.

Wenn die Hütte hier brennt, wollen unsere Politiker eine Handhabe gegen uns haben... dann wird eben scharf geschossen. Sie sind fast allesamt feige, egoistische Konzernhuren, denen jedes Rückgrat fehlt. Wir werden von vorne bis hinten belogen und betrogen.

P.s.: Wer mehr über den ganzen Betrug am deutschen Volk erfahren will und Einblick in die (nicht gerade rosige) Zukunft unseres Landes erhalten will, dem lege ich das Buch "Vorsicht Bürgerkrieg" von Udo Ulfkotte ans Herz.
Kommentar ansehen Welche Demokratie....   
 
+7 | -0
 
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07.09.2009 22:31 Uhr von Joeiiii
... will man denn abschaffen?

Ist doch schon erbärmlich genug, daß von allen EU-Ländern gerade mal ein einziges Land über den Vertrag abstimmen läßt, und das ist bekanntlich Irland. Und dort wird es im Oktober eine neue Abstimmung geben, weil es beim ersten Mal bereits ein NEIN gegeben hat.

Wo ist denn hier Demokratie zu erkennen? In fast allen Staaten ist man über die Bürger drübergefahren, und in Irland läßt man das Ergebnis eine demokratischen Abstimmung einfach nicht gelten.

Wobei auch zu erwähnen wäre, daß der sogenannte EU-Reformvertrag die Zweitauflage einer EU-Verfassung ist. Beim ersten Versuch haben zB. Frankreich und Holland mit NEIN gestimmt. Die logische demokratiefeindliche Konsequenz daraus: Man fragt das Volk diesmal nicht. Wer nicht wählen kann, kann auch nicht mit NEIN stimmen

Wie kann man Demokratie abschaffen, wenn es keine Demokratie mehr gibt?
Kommentar ansehen soso   
 
+0 | -10
 
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07.09.2009 22:47 Uhr von kommentator3
Kommentar ansehen Mit dem Vertrag wird die EU zur USA   
 
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07.09.2009 23:41 Uhr von cyrus2k1
Das ist zusammengefasst der Inhalt des Vertrages. Die Länder werden zu Bundesstaaten eines EU-Superstaats. Dieses Prinzip ähnelt dem der USA.
Kommentar ansehen ÖDP...   
 
+1 | -1
 
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07.09.2009 23:43 Uhr von usambara
die geläuterten Ökofaschisten mit NPD-nähe nehmen Bezug auf den geläuterten Sicherheitsfanatiker Gauweiler...aber trotzdem haben sie recht.
Kommentar ansehen Stimmt leider ....   
 
+2 | -0
 
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08.09.2009 10:24 Uhr von zocs
wenn auch die ÖDP nicht unbedingt der beste Vorsprecher ist.

Tatsache ist, das der Vertrag eine Menge an demokratischen, sozialen und und finanziellen Problemen nach sich zieht.

Leider erkennt das gesamte Ausmaß hier nur die Linkspartei.
Alle anderen stimmen für diesen Vertrag.

Also nicht nur wegen Afghanistan und Rente mit 67, auch vor allem wegen dem LissabonVertrag kann man NUR die Linkspartei wählen !!!

Und gerade hier zeigt sich die Lächerlichkeit, der häufigen Angriffe auf die Linken in Sachen Demokratie, denn gerade die Linkspartei spricht ständig von Demokratie und fordert diese ein - in vielen Hinsichten. Sei es Mitarbeiterbeteiligung, sei es Afghanistankrieg oder eben EU-Sachen ...

Die anderen Parteien (allen vorweg die Schwarzen) wollen weniger Demokratie - soviel steht fest.

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