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Arbeitslose ziehen ungern für neuen Job um

Ein Drittel aller Arbeitslosengeld-II-Empfänger würden für eine neue Arbeitsstelle ihren Wohnsitz aufgeben und umziehen. Dies belegt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Zwei Drittel der Befragten würden u.a. einen langen Arbeitsweg oder ungünstige Arbeitszeiten in Kauf nehmen.

Nur zehn Prozent der befragten Arbeitslosengeld-II-Empfänger haben sich laut der Studie in den letzten vier Wochen um eine neue Stelle beworben. Durchschnittlich lägen die Lohnvorstellungen bei 6,29 Euro für eine Arbeitsstunde.


WebReporter: gizemo
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Job
Quelle: www.welt.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2009 16:19 Uhr von fortimbras
 
+9 | -14
 
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nur 10 prozent geben an sich in den letzen 4 wochen beworben zu haben?
heisst das dass 90% faule schweine sind die aber ehrlich genug sind das zuzugeben?
hätte eigentlich eher damit gerechnet dass die zahlen genau andersrum ausfallen
imemrhin sind die hartz 4 leute doch bestimmt dazu verpflichtet sich zu bewerben also müssten die doch zumindest so tun als ob...
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07.09.2009 16:21 Uhr von rudi68
 
+21 | -0
 
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In der Quelle steht es etwas anders als hier:

Nur knapp 10 Prozent der Befragten ohne Arbeitslosengeld II (ALG II) hatten sich in den letzten vier Wochen auf eine Stelle beworben, für die sie hätten umziehen müssen.

Wenn man die News liest, könnte man annehmen, dass nur 10% der ALG2 -Empfänger sich überhaupt um eine neue Arbeit bemühen.

Nicht jeder hat die Möglichkeit, wegen einer neuen Arbeitstelle umziehen zu können.
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07.09.2009 16:28 Uhr von Johnny Cache
 
+13 | -1
 
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Ist doch auch logisch: Niemand mit auch nur einem Hauch von Girps in der Birna wird sich auf einen Umzug einlassen wenn nicht gewährleistet ist daß man den Job auch sicher behält.
Im Klartext bedeutet das daß man zumindest die Probezeit pendeln können muß und dann im Falle eine Übernahme schlußendlich umzieht. Alles andere wäre nicht nur finanzieller sondern auch noch gesellschaftlicher Selbstmord.

Bei der Lohnvorstellung bin ich mir allerdings nicht ganz sicher. Soll das der Betrag sein den die Leute im Schnitt bereit wären einem potentiellen Arbeitgeber zu zahlen? Denn für ein Gehalt fehlt da noch eine eins davor.
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07.09.2009 16:33 Uhr von fuxxa
 
+17 | -0
 
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Wtf 6,29€? Wen haben die da gefragt? Polnische Spargelstecher?
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07.09.2009 16:39 Uhr von Dr.G0nz0
 
+7 | -20
 
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07.09.2009 16:39 Uhr von Slaydom
 
+2 | -1
 
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Rofl: Ich wollte damals umziehen, aber was gibt das Arge mir für angebote??? Richtig nur Lokale, dann habe ich mich beschwert und schwups bin ich rausgeflogen...
Nu hab ich arbeit, selbst intiative, zwar leider nur lokal aber who care...
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07.09.2009 16:52 Uhr von Dr.G0nz0
 
+3 | -8
 
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@127.0.0.1: ich glaub der trick ist, man zieht einfach dahin, wo man nicht nur einen einzigen job annehmen könnte.
ich z.b. wohne in bonn und solange die deutsche wirtschaft nicht völlig zusammenbricht bin ich guter hoffnung hier immer irgendwas zu finden womit ich ein paar euro verdienen kann.

ausserdem geht es vorrangig doch garnicht ums geld.
arbeit gibt ein selbstwertgefühl, das gefühl gebraucht zu werden und etwas sinnvolles zu tun. ausserdem gibt sie dem leben struktur ... was auch kinder lernen müssen. wenn der papa den ganzen tag talkshows guckt, dann denken die kleinen das ist normal so.

ich will nicht sagen, dass nicht auch viele strukturelle probleme herrschen ... aber grundsätzlich finde ich schon, dass die leute verdammt nochmal für ihr eigenes wohl verantwortlich sind.
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07.09.2009 17:34 Uhr von m3r0
 
+1 | -9
 
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tja würd ich einfach ma sagen PECH GEHABT .. ich kenn n haufen Leute denen nix anderes übrig bleibt bei ihrer jetzigen Arbeit ewig weit zu fahrn nur um Kohle zu verdienen..aber habt natürlich recht, lieber zuhause bleiben, bei den Freunden bleiben und Hartz 4 kassieren anstatt malwieder zu arbeiten..ihr tut mir alle sooo leider ..-.-
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07.09.2009 17:41 Uhr von Lin-HaBu
 
+7 | -1
 
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@fuxxa: Nein Standardlohn bei so einigen Arbeitsgebern wie MacDonalds, Burger King, Zeitarbeit und andere Sklaventreiber.

Und damit soll man dann noch eine Familie ernähren. Zu Glück greift da das Sozialsystem und gibt Geld zum Leben dazu, oder wie man das nennt.

Mit einem Mindestlohn würde man das nicht haben und die Sozialkassen = Bürger werden entlastet, aber das ist nicht im Sinne der Industrie, Wirtschaft und schon gar nicht in der Politik.
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07.09.2009 17:43 Uhr von marshalbravestar
 
+8 | -1
 
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ich: bin für 10 € mindestlohn dann gehen se alle arbeiten und auch gerne ....solange die die arbeiten gehen abgezockt werden und die arbeitslosen vor sich hinvegetieren wird sich da NIX ändern denke ich .....da können noch so viele umziehen ...

Arbeiten ist eine einstellung !
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07.09.2009 17:54 Uhr von Dr.G0nz0
 
+3 | -10
 
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@marshalbravestar: meinst du nicht, dass der arbeitgeber dann die hälfte der leute entlassen wird, weil er sich so hohe lohnkosten nicht leisten kann?
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07.09.2009 19:08 Uhr von amb0ss
 
+1 | -8
 
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wenn ich sowas lese: ich bin für meine Ausbildung direkt nach bestandenem Abi 200km weit weg gezogen, und jetzt nochmal 400km weit weg nach erfolgreicher Ausbildung.

Ich bin gern zuhause, allerdings geht für mich ein geregeltes Leben vor und das geht nun mal nur mit Job.
Mittlerweile verdien ich gut und kann mir auch mal was leisten ...
Es geht - man muss nur wollen!
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07.09.2009 19:13 Uhr von kadinsky
 
+7 | -1
 
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@amb0ss: erzähl das mal einem 45jährigen familienvater, vor allem mußt du zum schluß noch sagen:
"Es geht - man muss nur wollen!"
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07.09.2009 19:55 Uhr von kommentator3
 
+1 | -8
 
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Wieder ein Forum: in dem die hartz4er in der Mehrheit sind.

Natürlich muss man umziehen wenn es in der Gegend keine passenden Jobs gibt und auf absehbare Zeit keine geben wird.

Das ist doch absolut selbstverständlich!

Die Alternative ist eben Dauer-Hartz4 Empfänger und Dauer -Frustrierter.

Kann ich mir für mich gar nicht vorstellen. Und ja, auch ich habe Familie und Freunde.
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07.09.2009 20:02 Uhr von marshalbravestar
 
+2 | -1
 
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@Mr Gonzo: NEIN das ist absolut schwachsinn ..das ist für keinen arbeitgeben ein problem .... die probleme liegen woanders ..außerdem wenn "alle" arbeiten gehen wird jede menge geld an subventionen und transferleistungen an arbeitslose wegfallen UND DAS IST VIEL
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07.09.2009 20:06 Uhr von bluecoat
 
+7 | -1
 
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was das fürn Müll hier ?

bei 6,29 Euro ! hat er er knapp 900€ netto !
minus Kosten für Miete , KFZ , Unterhalt und Brot bleibt er H4 Empfänger - umziehen ist da definitiv nicht drin ! wovon soll er das bezahlen ?????
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07.09.2009 20:08 Uhr von kommentator3
 
+1 | -4
 
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@bluecoat: wenn er umzieht und tatsächlich was kann, dann kriegt er in der Regel mehr als 6,29.

Wenn er allerdings nur bereits ist in seinem Dorf in Vorpommern was anzunehmen, dann kriegt er halt nur 4,29, wenn er Glück hat.
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07.09.2009 20:09 Uhr von Dr.G0nz0
 
+2 | -4
 
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seh ich auch so: eigentlich kann man ja alle gründe warum jemand arbeitslos ist in zwei kategorien einordnen:

entweder
- es gibt nicht genug arbeit
oder
- der arbeitslose kann sie aus irgendwelchen gründen nicht verrichten.

und wenn es ersteres ist und man in einer strukturell schwachen region lebt, dann muss man sich halt mal mit dem gedanken auseinandersetzen irgendwohin zu gehen wo man bessere chancen hat.
dass das für familien nicht so einfach ist wie für singles ist klar, aber man kanns ja nicht ändern.

im übrigen wäre es doch schön wenn all die leute die es schaffen aufs minus zu drücken auch irgendwas produktives zur diskussion beitragen könnten ...
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07.09.2009 20:18 Uhr von Dr.G0nz0
 
+1 | -3
 
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@marshalbravestar: und ob das für arbeitgeber ein problem werden kann. oder glaubst du arbeitgeber entlassen personal immer nur aus spass?

nehmen wir mal an, jemand verdient jetzt 7 euro pro stunde. dann wird der mindestlohn eingeführt und er kriegt ab sofort 10 statt 7.
für den arbeitgeber sind 3 euro mehr lohn etwa 5 euro mehr kosten wegen sozialversicherungskram.

hochgerechnet .. 5euro x 8stunden x 5tage x 52wochen .. und schon biste bei über 10.000 euro mehrkosten für den arbeitgeber im jahr.
und das wohlgemerkt pro mitarbeiter.

wenn ich jetzt nicht total auf dem schlauch stehe und irgendwas wichtiges in der rechnung vergessen hab .. dann würd ich mal sagen das macht sich beim arbeitgeber schon bemerkbar.

ausserdem weiss ich nicht wie du darauf kommst, dass durch den mindestlohn mehr leute arbeit haben. denke das hat eher den gegenteiligen effekt.
und selbst wenn man das mal annimmt ... das wegfallen von transferleistungen hilft dem arbeitgeber doch nichts, sondern höchstens dem staat.
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07.09.2009 20:23 Uhr von kommentator3
 
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@Mister-L: "1. Umzug kostet viel Geld"
Da gibt es schon mal Unterstützung. Hieran wird es nicht scheitern.
"2. Frau muss Job aufgeben um dir zu folgen, macht das Sinn ?"
Wenn das Gesamt-Einkommen zum anständigen leben nicht reicht, dann macht es Sinn.


"3. Kinder müssen runter von der Schule und evt. ein jahr wiederholen in der neuen schule."
Jährlich ziehen Millionen Familien um. Ist also kein Argument.

"4 Haus oder wohnung gekauft,was nun damit ?
Die Bakn will weiterhin ihr Geld haben,bei verkauf kriegst du nie das was du reingesteckt hast ?"
Das ist dann eben bitter. Aber was ist die Alternative? Soll deiner Meinung nach der Staat auf Dauer die Raten zahlen.

"5. Eltern,Freunde alles aufgeben für den neuen Job ?"
Leute die umziehen geben also ihre Eltern auf? LOL
Gute Freunde bleiben erhalten. In der Regel findet man auch neue Freunde.

"6. im neuen Job hast du probezeit ,bei uns in der Firma 6 Monate in der Zeit brauchst du 2 wohnungen wer zahlt das ?"
Daran wirds wohl nicht scheitern. Im Zweifel nimmt man sich ein billiges Zimmer und lässt die Familie das halbe Jahr in der alten Wohnung zurück.

"So nun erklär mir nochmal das man umziehen muss,nicht in jedem Fall macht das umziehen nähmlich Sinn."

Beantworte du mir lieber mal die folgende Frage:

WAS IST DIE ALTERNATIVE wenn du in deiner Region eben nichts findest. Hartz4 bis zur Rente?
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07.09.2009 20:25 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Mister-L: das mag vllt nicht das sein was du hören willst, aber es ist doch klar was in so einer situation zu tun ist ..

haus verkaufen und mit der familie in eine region ziehen wo es mehr als nur einen job gibt.

ich meine, was willst du denn sonst machen? zuhause sitzen und talkshows gucken während deine frau als alleinverdienerin ein haus abzubezahlen versucht?

du hast doch kein recht darauf, dass die realität sich deinen bequemlichkeiten anpasst .. das leben ist nämlich nicht gerecht.
und genausowenig kannst du erwarten, dass andere dich finanzieren weil du halt pech hattest.
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07.09.2009 20:26 Uhr von kadinsky
 
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@kommentator3: erklär mir doch mal, wie er samt familie umziehen soll, wenn er schon hartz4 bekommt?
da beißt sich die katze nämlich schon in den schwanz....
noch besser find ich die alternative, die väter wochenlang für 10€ die stunde auf montage zu schicken, wo sie dann meißt die heruntergekommen unterkünfte selbst bezahlen, und das zu überhöhten mietpreisen, ich hab schon erwachsene männer in solchen kaschemmen heulen sehen, weil sie das geld an die familie überwiesen haben und der rest für die heimfahrt nicht reicht....
und wenn ich dann unsere polithuren davon labern höre, wie wichtig doch die familie ist und im gleichen atemzug mehr flexibilität verlangen, kann ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte....
und zu dem gesabber, was hier in dem board, von manchen superweisen abgesondert wird, schreib ich lieber nichts....
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07.09.2009 20:33 Uhr von kommentator3
 
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@kadinsky: OK. Fluchen kann jeder.

Dann nochmal an Dich die Frage:

WAS IST DIE ALTERNATIVE wenn du in deiner Region eben nichts findest.

- Hartz4 bis zur Rente?
- Linkspartei wählen und hoffen dass die dir dann nen tollen Job zuweisen?
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07.09.2009 20:36 Uhr von kommentator3
 
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@Mister-L: offenbar suchst Du Gründe warum es mit dem Umzug GAR NICHT KLAPPEN KANN!
Du willst nicht und basta!

"Schönes leben noch."

Ich habe ein schönes Leben.
Fragt sich nur, ob du eines hast, mit deiner Einstellung.
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07.09.2009 20:44 Uhr von kadinsky
 
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@kommentator3: lies dir den kommentar von mr.-l durch, dem hab ich nicht viel hinzuzufügen.
vielleicht eins noch:
was wäre dagegen einzuwenden, dem mann der vielleicht schon zwanzig oder fünfundzwanzig jahre gearbeitet hat, sein gehalt aus steuergeldern weiterzuzahlen, damit seine frau ihren job, die kinder ihre gewohnte umgebung, und die ganze familie ihr soziales umfeld nicht aufgeben muß?
das würde ich mal sozial nennen....
und komm mir jetzt nicht mit, "wie soll man das finanzieren".....

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