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Uniklinik Zürich lehnt künftig Behandlung von US-Bürgern ab

Patienten aus den USA werden in Zukunft nicht mehr im Unispital Zürich (USZ) behandelt. Nur Notfälle sind von der neuen Regelung ausgenommen.

Grund sind die Schadensersatzklagen in Millionenhöhe, die das USZ mit einem Ausschluss der Amerikaner vermeiden möchte. Eine Klage für einen Kunstfehler kann das Krankenhaus bis zu 30 Millionen Dollar kosten, so das USZ.

Von dem Verbot sind so genannte "Gesundheitstouristen" betroffen, die keinen festen Wohnsitz in der Schweiz haben.


WebReporter: seeinfos
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Bürger, Zürich, Behandlung
Quelle: www.suedkurier.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2009 15:21 Uhr von rubberduck09
 
+71 | -2
 
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Recht so: Wenn die USA Einreisekohle sehen wollen, sollen sie sich doch selbst ´reparieren´.
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07.09.2009 15:39 Uhr von pigfukker
 
+34 | -0
 
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go usz go: richtig so...
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07.09.2009 15:43 Uhr von Marple67
 
+41 | -3
 
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wie das? Haben US-Gerichte jetzt schon in der Schweitz Vollstreckungsrechte?
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07.09.2009 16:20 Uhr von CHR.BEST
 
+43 | -5
 
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@ Marple67: Die USA dürfen doch alles tun und lassen auf der Welt - weiß man doch. Nicht mal ihre Kriegsverbrecher wollen sie unter irgendeine internationale Gerichtsbarkeit stellen. Das alleine spricht doch schon Bände über das Verhältnis der USA gegenüber den Rest der Welt.

Die Schweizer haben daher allen Grund, sich entsprechend finanziell abzusichern.
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07.09.2009 16:23 Uhr von shadow#
 
+9 | -2
 
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Klagen gegen wen und wo? Hat das USZ Aussenstellen in den USA?
Wen nicht kann es ihnen herzlich egal sein was Richter in den USA entscheiden.
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07.09.2009 16:46 Uhr von rolf.w
 
+9 | -14
 
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Nun: "Eine Klage für einen Kunstfehler kann das Krankenhaus bis zu 30 Millionen Dollar kosten, so das USZ. "

Erstmal wird in der Schweiz ja noch nicht in Dollar bezahlt und ein US-Gericht könnte hier nur Strafen verhängen, wenn es entsprechende Verträge beider Länder gibt. Das wage ich aber zu bezweifeln.
Davon mal ab, es ist auch nicht verkehrt, wenn bei einem Kunstfehler Arzt und/oder Krankenhaus zur Rechenschaft gezogen werden. Hier könnte man bestimmt entsprechende Verträge mit den Patienten schließen, die Schadenersatzansprüche auf das "ortsübliche Maß" begrenzen.
Was ich sagen will, wo ein Wille ist, wäre gewiss auch ein Weg zu finden. Ob da eine drastische Konfrontation unbedingt sein muss?!
Wahrscheinlich sind aber US-Bürger wohl auch nicht so die Clientel des Krankenhauses, oder anders gesagt, man schließt Patienten aus, die man von vornherein nicht gehabt hat. Aber man ist in der Presse und antiamerikanismus ist im Moment ja in.
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07.09.2009 17:53 Uhr von marshalbravestar
 
+0 | -14
 
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07.09.2009 18:14 Uhr von T-Bone0815
 
+5 | -0
 
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haftung: ist so eine sache. wenn die klinik noch anteilseigner an amerikanischen kliniken ist, so können die schweizer auch in den usa verklagt werden (seltsames rechtssystem). ist der deutschen bahn passiert als hier der ice entgleist ist. die amis haben in den usa geklagt und haben da ihre schadensersatzsummen bekommen.
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07.09.2009 22:22 Uhr von marshalbravestar
 
+1 | -1
 
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das meinte ich doch ...und wir hier als deutsche bekommen sowas nicht das meinte ich ...aber andererseits wenn wir uns drüben an nem kaffee verbrühen bekommen wir auch nicht schlecht kohle...
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08.09.2009 10:55 Uhr von FirstBorg
 
+5 | -12
 
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antiamerikanismus ist in denn den satz "Von dem Behandlungsverbot seien nur sogenannte „Gesundheitstouristen“ betroffen, die keinen Wohnsitz in der Schweiz haben." versteh ich persönlich jetz so, das die niemanden mehr behandeln der nicht in der schweiz wohnt. Das gilt dann also auch für deutsche, polen, afghanen, inka, eskimos, und auch us bürger.
Warum us bürger jetzt noch zusätzlich erwähnt werden kann ich mir nur so erklären das das usa bashing heutzutage in ist, und man pauschal besser da steht wenn man sowas mitmacht.

gebt mir minuse ihr basher!
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08.09.2009 12:56 Uhr von jonnyswiss
 
+0 | -0
 
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sollten sich möglichst alle anschliessen!

ausser aber die Amis würden eine Unterlassungserklärung unterschreiben... ;-)
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08.09.2009 13:05 Uhr von br666
 
+2 | -1
 
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@Dragon1974: Na, da kann er ja froh sein, das ihm das in den USA passiert ist. In der Türkei z.B. hätten sie ihn entweder gleich am nächsten Baum aufgehängt oder für die nächsten 20 jahre im Knast verrotten lassen.
So schlimm sind die Amis dann halt auch nicht. Ausserdem gab es solche dämlichen Klagen auch schon in Deutschland.
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08.09.2009 14:10 Uhr von jonnyswiss
 
+2 | -0
 
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@Dragon1974 und da klagen die Ami-Behörden darüber dass sie keine Zeugen bei einem Verbrechen mehr finden und dass alle keine Hilfe mehr leisten!
Da sind natürlich diese vertrottelten Gesetze dieser mehr wie vertrottelten Gesellschaft (selber!) schuld...
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08.09.2009 21:42 Uhr von jonnyswiss
 
+1 | -1
 
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@Dragon1974: Genau!
Und hier in der Schweiz ist es sogar obligatorisch - sonst kann man u.U. sogar wegen unterlassener Hilfeleistung von der Staatsanwaltschaft (offiziladelikt) verklagt werden.
Ich habe zwar noch nie gehört dass das schon mal geschehen sei, aber nichts desto trotz muss deswegen hier jeder Kraftfahrer einen erste-Hilfe-Kurs absolvieren sonst wird er gar nicht erst zur Prüfung zugelassen...
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08.09.2009 21:57 Uhr von topreporter
 
+1 | -1
 
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@jonnyswiss: Das ist nicht nur in der Schweiz so, sondern auch in Deutschland.

§ 323c Strafgesetzbuch (StGB)
„Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.“

Es steht also unter Strafe, nicht zu helfen, wenn einem das möglich gewesen wäre.

Genauso ist es auch eine Grundvoraussetzung für die Führerscheinerteilung, dass man an einem sog. "Erste-Hilfe-Kurs" teilgenommen hat.
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08.09.2009 22:06 Uhr von jonnyswiss
 
+1 | -0
 
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... vorausgesetzt dass jemand überhaupt geistig in der Lage dazu ist.

und damit kann sich auch jeder herausreden!

Aber sind hierzulande wenigstens die Voraussetzungen gegeben dass kein Volltrottel seinen Helfer auch noch einklagen kann - nicht so wie bei den verblödteten Amis!

Dasselbe Spiel ist ja derr Grund wieso die Uni-Klinik (Zürich) keine Amis mehr als Patienten annimmt. Selber schuld diese Amis, dass imme mehr der besten Spezialisten die Amis ablehnen... ;-)
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09.09.2009 07:15 Uhr von JesusSchmidt
 
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märchengeschichte. die quelle ist auch nicht gerade der hit...
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09.09.2009 09:50 Uhr von bigpapa
 
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auauau, ihr habt Ansichten: Also in mein Augen ist das ein 2-schneidiges Schwert.

Ja ein Kunstfehler kann bis zu 30 Mio kosten. Das ist richtig. Und auch gut so.
Stellt euch doch mal die USA in der Praxis vor. Du lässt eine harmlose OP machen, z.b. Blindarm. Der Doc kann mit sein Instrumenten nicht umgehn oder hat gesoffen. Was machen den nun Leute die danach nicht mehr "voll Arbeitsfähig" sind.

Die "Preise" in den USA sind ANGEMESSEN. Dort gibt es KEINE Krankenkasse die die Nebenwirkungen der Schlamperei dann ein lebenlang bezahlt. Ihr wisst doch alle garnicht was Behandlungskosten sind. Die meisten von euch wissen es nicht einmal in DE. (Privatpatienten ausgenommen).

Und wie ist das mit folgenden Fällen. Mann nimmt sich 2 Wochen Urlaub um kleinere Defekt in Klinik reparieren zu lassen. (z.b. Eine Nasenop. damit man besser Luft bekommt). Der Doc macht Mist, jagt ein die Falsche Spritze rein und nun man ist ein Halbinvalide. Wer bezahlt jetzt die Raten fürs Haus, fürs Auto und den 2 Kindern das Studium ?
Normale Dinge die der Mann bisher inkl Urlaub locker vom Gehalt bezahlt hat. 20 Mio $ sehen nur auf ein Haufen viel aus. Aber wenn man davon ein Leben lang alles bezahlen muss inkl. medizinscher Geräte und Pfleger... . Überlegt macht warum es eine Pflegeversicherung gibt. Weil man kein hat der die Kosten sonst zahlen kann.

Es ist zwar das Recht der Schweizer Klinik so Touristen abzulehnen, aber in mein Augen liest sich das wie . "Wenn wir bei unsern Leuten was verbocken, zahlen wir mal eben ein Eis aus der Portokasse!". Das wird irgendwann dann soweit kommen im Extremfall das man rechnet. Ist die teuere OP lohnenswert, oder lieber es lassen und ein bischen Schadensersatz leisten.

KUNSTFEHLER allein das Wort ist eine faule Ausrede in mein Augen. Wenn ich ein Fehler mache, ist das ein Fehler und keine Kunst.

Ein "Kunstfehler" sind in meinen Augen gewisse Bilder in Galerien.

Gruß

BIGPAPA
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09.09.2009 13:40 Uhr von mr_shneeply
 
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das muss man erstmal verstehen: wenn die Ablehnung gegen Türken oder andere Ausländer ausgesprochen worden wäre, wäre das Rassismusgeschrei hier groß.

Geht es gegen Amerikaner sind sich alle einig.

Gibt es hier etwa guten und schlechten Rassismus?

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