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E.ON Kraftwerk droht Abriss aufgrund ungültiger Baugenehmigung

Das im nordrhein-Westfälischen Datteln erbaute Kohlekraftwerk steht kurz davor, wieder dem Boden gleich gemacht zu werden, denn eine Baugenehmigung fehlt. Für 2011 war die Inbetriebnahme angesetzt. Auf 1,2 Milliarden Euro belaufen sich die Gesamtkosten.

Das Oberverwaltungsgericht Münster ist nun dabei einen Baustopp anzuordnen. Das Projekt verstieße gegen die nordrhein-westfälische Landesplanung, so heißt es. Wie sich herausstellte, könnte der Fehlbau jedoch auch auf die Stadt Datteln selbst zurückzuführen sein.

Der Standort für das Kraftwerk wurde genehmigt, fehlender Platz wurde durch das Abholzen störender Bäume geschaffen. Dort steht nun der Kohlekessel, der sich laut des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), zu nah an Siedlungen befindet und nun für Ärger sorgt. Ein Fehler der die Stadt teuer zu stehen kommen könnte.


WebReporter: shorrty
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kraft, Kraftwerk
Quelle: news.immobilo.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2009 12:23 Uhr von vmaxxer
 
+4 | -4
 
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wie jetz: Wer ist denn so Wahnsinnig und beginnt solch einen Bau ohne Baugenehmigung ?
Ist doch eigendlich voraussehbar das das schief geht.
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07.09.2009 12:39 Uhr von Extron
 
+3 | -1
 
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genau da reißen wir es lieber ab, kostet ja auch kein Geld so was.
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07.09.2009 12:45 Uhr von flokiel1991
 
+8 | -0
 
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Das Problem ist: Die Stadt hat es genehmigt, sie hat aber vergessen die Pläne dem Landesministerium vorzulegen. Deshalb muss es wohl abgerissen werden und EON klagt die Baukosten bei der Stadt ein, die eigentlich keine 1,2 Milliarden besitzt.
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07.09.2009 12:58 Uhr von Ulli1958
 
+4 | -7
 
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Kann man die Siedlungen nicht enteignen und abreiß: en?

Das dürfte billiger werden als das Kraftwerk einzustampfen.
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07.09.2009 13:02 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -4
 
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Tja sollen sie die Stadt richtig ruinieren auf das es die querulantenbürger trifft.

Erst wenn alle Atomkraftwerke weg sind, kein Wind weht, es regnet und die nächste Flut noch 2 Stunden braucht, werden sie merken das Strom nicht aus dem nichts kommt.

Es ist ja schön das alle gegen Atomkraft sind, ist heute eben Chic. Und es ist auch gut das die Kraftwerke nach und nach vom Netz gehen, denn der Atommüll ist wahrlich ein Problem. Aber das jetzt überall gegen andere Kraftwerke demonstriert wird, die viel besser für die Umwelt sind als die alten, das geht mir tierisch auf den Piss.

Wir können uns noch nicht nur mit regenerativen Energien über wasser halten. Und wir haben auchnicht die Ackerflächen allen ein Blockheizkraftwerk mit Rapsöl in den Keller zu stellen.
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07.09.2009 13:17 Uhr von theojk
 
+2 | -1
 
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Schonmal die meldung gelesen? Es ging um ein Kohlkraftwerk und nicht Atomkraftwerk. Ich bin ja prinzipiell auch für Atomkraftwerke. Sobald (oder Falls?) die Endlagerung des Atommülls sicher gelöst ist, dann sollen sie bauen, soviel sie wollen.
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07.09.2009 13:25 Uhr von Dracultepes
 
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schonmal richtig gelesen "Aber das jetzt überall gegen andere Kraftwerke demonstriert wird, die viel besser für die Umwelt sind als die alten, das geht mir tierisch auf den Piss."

Andere=keine Atomkraft(weil ich oben von Atomkraft rede)=Kohle/Gas
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07.09.2009 13:26 Uhr von wordbux
 
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Kraftwerk droht Abriss: Hoffentlich kommt dieser Abzockerverein nicht durch und muss abreißen lassen.
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07.09.2009 13:32 Uhr von fg91
 
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@Dracultepes: kohlekraftwerke und sauberer als atomkraftwerke?
auch kohle hat radioaktive strahlung, nur kann die ungehindert raus, im gegensatz zu der strahlung im kernreaktor mit den meterdicken wänden...noch dazu die abgase
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07.09.2009 13:35 Uhr von theojk
 
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Es wurde ja nicht: gegen die Kohle ansich, sondern gegen den Bauort demonstriert. Man kann nicht einfach mal ein paar Bäume fällen und seine Gebäude irgendwo hinsetzen. Wenn ich daneben wohnen sollte, würde ich auch dagegen demonstrieren.
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07.09.2009 13:36 Uhr von Dracultepes
 
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Und wo hab ich wieder behauptet das Kohle sauberer als Atomkraftwerke seien? Ich kann mich nicht erinnern zwischen den beiden gewertet zu haben sondern nur zwischen Atom/Kohle und regenerativen Energien.
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07.09.2009 13:41 Uhr von Dracultepes
 
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@theojk: So ist es doch überall:" Ja bitte brauchen wir alles aber nicht hier". Ich kriege gerade mit wie Anwohner gegen ein Kraftwerk sind das aus Landwirtschaftlichen abfällen oder auch nicht, energie erzeugt. Mir fällt der Name des Typs gerade nicht ein.

Wo bitteschön soll man sowas dann hinsetzen? Ich meine überall wohnen Leute aber wir brauchen nunmal energie.

In Hamburg wird z.b. gegen ein Kohlekraftwerk demonstriert, wo nichtmal eben so Bäume abgeholzt wurden. Da ist es dann die Elben oder sonstwas. Umweltschutz ist ja schön und gut, aber wir können halt nicht ohne Energie.

Wie gesagt wäre schön wenn wir 100% ohne Atom/Gas/Kohle oder so decken können, geht aber noch nicht. Denn ganz ehrlich. Ich will keine Windräder vor der Tür haben, die Emissionen die die werfen empfinde ich als schlimm.
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07.09.2009 14:07 Uhr von theojk
 
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man sollte auch mal: bedenken, das regenerative Varianten noch mehr Platz brauchen.
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07.09.2009 14:51 Uhr von quade34
 
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Strom: aus Kraftwerken gleich welcher Art, ist nach Meinung der Grünen durch Wind und Sonne zu ersetzen. Da die Menge aber nur für die Grünen allein reicht, werden alle anderen vom Netz getrennt. Also nehmen wir den Wind den die Grünen machen und die Herzenssonne der Frau Roth und werden glücklich beim täglichen Candelight Dinner.
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07.09.2009 15:10 Uhr von supermeier
 
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CO2: Man sollte mal genauer den gesamten co2 Ausstoß eines Atomkraftwerkes unter die Lupe nehmen, vom Baubeginn über die Urananreicherung bis zur Abschaltung und Atommüllentsorgung. Ich meine mal gelesen zu haben dass der ungleich höher ist als bei einem Kohlekraftwerk mit gleicher Laufzeit.
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07.09.2009 15:26 Uhr von JerkItOut
 
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Immer wieder schön: Shortnews-Kommentare zu lesen.

Die Ignoranz und das Unwissen die einem entgegen springen, kann man kaum glauben.
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07.09.2009 15:31 Uhr von JerkItOut
 
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@supermeier: Atomstrom kostet auch entschieden mehr als propagiert wird.

Die Stromkonzerne haben es nur tatsächlich geschafft, die zusätzlich entstehenden Kosten aus der Atomstrom-Produktion (also rund um die Endlagerung, Wiederaufbereitung etc.) dem Staat, explizit also uns Steuerzahlern, anzulasten. Das taucht dann nicht in der Rechnung auf und tataaa..Atomstrom ist plötzlich viel günstiger als er in Wahrheit ist.

Da müssen die Banker noch viel von den Stromkonzernen lernen. Die müssen ihre Kredite ja schließlich noch zurückzahlen...
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07.09.2009 15:38 Uhr von Bruno2.0
 
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Dachten die Wohl das ihre LOBBYISTEN in der Politik da ein Machtwort spricht und das dann doch erlaubt *Duck und Weg*
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07.09.2009 15:38 Uhr von supermeier
 
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@JerkItOut: "Atomstrom kostet auch entschieden mehr als propagiert wird"

Auch das stand in diesem Bericht :-)

Aber viel erschreckender finde ich, dass Windparks teilweise mit nur 30% laufen und die meiste Zeit stillstehen weil einfach zu viel Strom im Netz ist, man aber unbedingt den Ausstieg weiter nach hinten verschieben will.
Da liegt wohl noch so einiges an strahlendem Müll in den Ecken rum den man noch kostengünstig entsorgen möchte.

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