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USA: Unschuldiger in Texas hingerichtet?

Am 17. Februar 2004 wurde Cameron Todd Willingham in Huntsville, Texas, wegen Brandstiftung und dreifachem Kindsmord an seinen Kindern, am Tag vor Heiligabend 1991, hingerichtet. Bereits kurz vor der Vollstreckung gab es erste Zweifel an seiner Schuld.

Nachdem Willingham nun bereits fünf Jahre tot ist, verdichten sich nun die Hinweise, dass er nicht das Feuer gelegt hat. Nach neuesten Erkenntnissen soll ein Unfall, ausgelöst durch einen elektrischen Heizofen oder eine fehlerhafte Stromleitung, für das Feuer verantwortlich sein.

Das New Yorker Innocence Project listet 241 Fälle auf, bei denen mit Hilfe eines DNA-Tests die Unschuld Inhaftierter bewiesen werden konnte. 17 davon entgingen so der Hinrichtung.


WebReporter: klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Texas, Unschuld
Quelle: www.tagesspiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2009 21:44 Uhr von klopfholz
 
+0 | -0
 
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Aus dem Bauch heraus bin ich eigentlich auch dafür, dass für bestimmte Verbrecher auf der Erde nichts verloren haben. Solch ein Fall allerdings macht nachdenklich.
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06.09.2009 21:58 Uhr von katja22
 
+20 | -2
 
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Genau Genau aus diesem Grund gehört die Todesstrafe verboten...

"Das New Yorker Innocence Project listet 241 Fälle auf, bei denen mit Hilfe eines DNA-Tests die Unschuld Inhaftierter bewiesen werden konnte. 17 davon entgingen so der Hinrichtung"

Und die anderen 224 wurden hingerichtet?
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06.09.2009 21:59 Uhr von yanhad
 
+2 | -12
 
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06.09.2009 22:38 Uhr von w0rkaholic
 
+16 | -3
 
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Der arme Mann: Verliert bei einem Unfall seine Familie, schmort jahrelang im Gefängnis und wird schließlich auch noch hingerichtet.

Scheiß System!
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06.09.2009 23:45 Uhr von earlhickey
 
+11 | -1
 
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Die Todesstrafe hat allein schon aus diesem Grund keine Existenzberechtigung. Es kommt nunmal in der Justiz zu Fehlurteilen, das lässt sich nicht bestreiten. Das gilt auch für die Todesstrafe.
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07.09.2009 00:00 Uhr von -Sandhase-
 
+5 | -5
 
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die geschworenen und der richter gehören ebenfalls hingerichtet weil sie durch oberschlamperei ebenfalls einen menschen aus reiner willkür umgebracht haben !!!
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07.09.2009 00:43 Uhr von Elonya
 
+7 | -0
 
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sehe das auch so, dass das eigentlich der Hauptgrund ist, der gegen die Todesstrafe spricht. Wurden ja schon einige hingerichtet, welche Unschuldig waren.
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07.09.2009 03:38 Uhr von fallobst
 
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@ sandhase- ...totaler blödsinn: hast du mal die quelle gelesen? dort ist die rede von möglichen fehlern bei den ermittlungen wegen mangelnder kenntnisse bei feuerschäden und aufgrund der tatsache, dass der mann vorbestraft war und zudem seine schwangere frau früher geschlagen hat.

und was können geschworene dafür, dass die ermittler möglicherweise mist gebaut haben? wenn denen "beweise" von experten geliefert werden, können die das meist schlecht überprüfen, eben weil sie keine experten sind.
was hat denn das bitteschön mit willkür von geschworenen zu tun????
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07.09.2009 07:12 Uhr von Milkcuts
 
+1 | -0
 
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@katja22, @-Sandhase-: @katja22
"Und die anderen 224 wurden hingerichtet?"

Nein, 17 entgingen einer Hinrichtung, fast alle anderen saßen nur unschuldig im Gefängnis bis ihre Unschuld bewießen wurde. Letzteres kommt übrigens auch bei uns vor, nur dass man bei uns nichtmal eine vernünftige finanzielle Entschädigung bekommt. In den USA hat man nach sowas wenigstens finanziell ausgesorgt...

@-Sandhase-
Naja, Geschworene und Richter sprechen Recht auf Basis von Fakten die ihnen vorgelegt werden. Wenn die Fakten falsch sind, können diese nicht wirklich viel dafür.
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07.09.2009 07:44 Uhr von mort76
 
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Sandhase, du hast doch auch geurteilt, ohne dir auch nur die Quelle durchgelesen zu haben. Und schon forderst du die Todesstrafe für 13 Menschen. Das ist schon ein bißchen bigott, oder?

Solche "Ermitlungspannen" passieren ständig, wenn die Polizei sich auf einen Verdächtigen einschießt- da wird dann gerne nur noch in eine einzige Richtung ermittelt, vielleicht auch zugunsten der eigenen Karriere ein bißchen manipuliert...nach dem Motto: "der prügelt seine schwangere Frau, also ist ihm auch das zuzutrauen."

Da gab es mal einen Fall, wo ein schmächtiger schwarzer Junge kilometerweit von einem Tatort entfernt verhaftet wurde, weil er wie der Täter Shorts und T-Shirt trug und schwarz war. Der junge war ein Musterschüler und führte gerade seinen Hund Gassi. Er wäre beinahe zum Tode verurteilt worden, weil ihn jemand "zweifelsfrei identifiziert hatte", und da es sich um einen Mord an einem Touristen handelte, mußte schnell für die Presse ein Verdächtiger her.
Der wahre Täter wurde später zufällig kurz vorm Urtgeilsspruch gefaßt- groß, muskulös, 15 Jahre älter, komplett andere Frisur...
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07.09.2009 08:58 Uhr von ted1405
 
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Selbst entscheiden! Die Totesstrafe is´ kurzerhand ne Sauerei. Vor allem, weil es immer wieder Unschuldige trifft. Akzeptieren könnte ich sie, wenn die Verurteilten zu jeder Zeit frei selbst entscheiden könnten, ob sie lebenslänglich einsitzen oder ihr Leben beenden möchten.

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