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Die Schließung des Werkes in Bochum war laut Vorstandschef von Nokia richtig

Olli-Pekka Kallasvuo, der Vorstandschef von Nokia, hat jetzt in einem Gespräch mit dem Magazin "Focus" erklärt, dass es vollkommen richtig war, das Werk in Bochum dicht zu machen.

Kallasvuo führte weiter aus, dass Nokia mit den Beschäftigten und auch den NRW-Politikern äußerst verantwortungsbewusst umgegangen sei.

Der Vorstandschef hat die Hoffnung, dass die gekündigten Mitarbeiter merken werden, dass "bestmöglich gehandelt" worden ist.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bochum, Nokia, Vorstand, Werk, Schließung
Quelle: www.wdr.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2009 18:35 Uhr von rheih
 
+0 | -0
 
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Natürlich war die Entscheidung aus Sicht des Vorstandschefs richtig, was soll er sonst dazu sagen? Immerhin ist sein Arbeitsplatz noch da...
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06.09.2009 20:04 Uhr von ThomasHambrecht
 
+13 | -0
 
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Sehr verantwortungsbewusst entlassen Er hoffe, dass die Entlassenen nachempfinden könnten, dass "bestmöglich gehandelt" wurde.

Ist der Mann nur ins Bierfass gefallen oder sagt er dass aus einer geschlossenen Anstalt?
Ich trete ihm mal in den Hintern und sage ihm, dass er hoffentlich selbst merkt, dass dies zu seinem besten ist.
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06.09.2009 20:51 Uhr von dr.b
 
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Unternehmerische Entscheidungen sind immer richtig im Nachhinein gleich doppelt. Denn selbst wenn man Fehler gemacht hat, wird man sich das nie eingestehen.
Und teilweise obsiegt auch in der Wirtschaft oft die interne
Politk vor realistischen Betriebswirtschaftlichen Erwägungen.
Wird ein Standort geschlossen, der im Nachhinein wohl doch wirtschaftlicher und qualtitaiver gewesen wäre als die Alternative...man wird es immer anders darstellen wollen, dem eigenen Kopf zu Liebe, den Aktionären...räusper...dem Börsenkurs und dem eigenen Anteil zu Liebe und nachtürlich...wenn haben wir vergessen...ja natürlich noch mal sich selbst zu Liebe.
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06.09.2009 22:33 Uhr von Bernd_Berndsen
 
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Wirtschaftlich richtig, menschlich eine sauerei.
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06.09.2009 22:49 Uhr von frederichards
 
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Unternehmerisch + / Volkswirtschaftlich -: Keine Frage, aber volkswirtschaftlich war es das schlechteste, was Nokia machen konnte.

Ich werde lange lange kein Nokia Handy kaufen egal was die können, nur weil die wegen GERINGEREN GEWINNEN (maginalbereich für einen Konzern) in ein Billiglohnland gegangen sind.....

Ganz schlechter Zug!

Ich kann Unternehmen nicht ausstehen, die wegen geringen Gewinnen, Leute entlassen oder ganze Standorte schliessen. Die Begründungen sind haarsträubender als der Wetterbericht!

Springt bitte von hohen Häusern - und stopft euch nicht länger die Taschen voll, ihr Volkswirtschaftverachter - dabei ist fast egal ob nur Deutschland in Europa betroffen ist, Europa ist immer betroffen, wenns Deutschland schlechter geht als dem Rest, denn Deutschland ist, wie immer, größter Nettozahler!

Also merke, nur wegen der Nebenkosten ist Nokia gewechselt, um sich nicht so stark wie in den Industrieländern an Europa zu beteiligen, alleine schon wegen der "Unterstützungsgelder" aus Brüssel, wer da wieder die HAnd aufgehalten hat, ist bestens geschützt und unangreifbar in unserem Rechtssystem.

Gute Nacht!
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07.09.2009 00:25 Uhr von lewi1
 
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wenn Nokia die Vorteile des Standort Deutschland nicht zu schätzen weiß ist selber schuld. In letzter Zeit schrumpft deren Absatzmarkt und und Innovation ist notwendig und dafür benötigte Brainpower haben die ja verjubelt.

Ich kaufe bestimmt kein altmodisches Nokia mehr.
Mal gucken von wem die bald geschluckt werden ^^
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07.09.2009 00:37 Uhr von Dracultepes
 
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Jaja hier einen auf Menschenfreund machen und dann die Putzfrau/Nachhilfe/Babysitter auf einen Niedriglohn drücken das es nichtmehr feierlich ist. Und dazu solange den Geiz ist Geil Sachen hinterherrennen das normale Händler sich nichtmehr halten können. Aber gleichzeitig verurteilen das Unternehmen versuchen billiger zu Produzieren. Das meine Damen und Herren ist Doppelmoral.

Ja bitte Nokia bezahlt eure Angestellten gut, aber ich will alles ganz billig. Da passt irgendwas nicht.
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07.09.2009 01:18 Uhr von megaakx
 
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@Dracultepes: Siehs mal so: Die Leute verdienen nicht so viel als das sie sich eben die teureren Sachen leisten können. Dazu noch die Arbeitslosenzahl. Ich denke nicht, das jemand für ein neues Handy einen dicken Kredit aufnimmt.
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07.09.2009 19:33 Uhr von TheBoondockSaints
 
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Das E51 ist mein letztes Handy von Nokia. Nach 3 Monaten war bereits der Lautsprecher kaputt, und die Reparatur war ein schlechter Witz. Eine Woche später war er schon wieder defekt.
Ich habe selten so ein schlechtes Service und Qualität erlebt.
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08.09.2009 07:01 Uhr von Michael Fichtner
 
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Nichts neues. Eine solche Aussage habe ich schonmal irgendwo gelesen und dort hat diese Aussage tatsächlich Sinn gemacht. Wenn nämlich die Angestellten weitergehend in die Firma involviert waren als üblich (Aktien, Anteile des Konzerns etc..) und diese Werte auch NACH der Kündigung bestehen, könnte es sein, dass die ehem. Angestellten weit mehr Nutzen aus einer Entlassung (bzw. der Schliessung des Werkes) gezogen haben, da es dem Gesammtkonzern danach wieder besser ging.

Ferner hat man obendrein wieder die Chance, einen neuen Job zu bekommen, statt z.B. für geminderten Lohn oder sogar Lohnausfälle volle Arbeit leisten zu müssen.

Sich hier auf den Begriff "Kündigung" zu stürzen wäre sehr kurzsichtig. Aber vielleicht äussert sich ja hier noch einer der ehem. Mitarbeiter dazu.
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09.09.2009 06:39 Uhr von GueZ
 
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genau das ist es dass wenn z.B. etwas für "GUT" oder "Nützlich" dargestellt wird die Gegenfrage :"FÜR WEN?" gestellt werden muss.
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11.09.2009 13:46 Uhr von Azrael_666
 
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Konsequenz: Ich wohne zwar nicht in Bochum, werde mir aber garantiert lebenslang kein Nokia-Handy mehr zulegen.. ganz egal wie toll es angeblich sein mag... wenn mehr Leute so handeln, bewirkt man damit vielleicht sogar etwas...

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