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30 Jahre verschollen: Totenmasken der RAF-Terroristen entdeckt

Nach Informationen des Magazins "Focus" sind im ostdeutschen Kunsthandel die Totenmasken von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe aufgetaucht. Die drei RAF-Terroristen hatten während ihrer Verwahrung im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses Stuttgart-Stammheim 1977 Suizid begangen.

Die Masken, die über 30 Jahre als verschollen galten, wurden offenbar von einem ostdeutschen Kunsthändler erworben, nachdem sie von der Familie des Bildhauers Georg Halbritter in einem unscheinbaren Karton entdeckt worden waren. Halbritter hatte die Gipsabdrücke kurz nach dem Tod der Terroristen angefertigt.

Die Masken sollen nun an ein Museum übergeben werden.


WebReporter: maude
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Jahr, Terror, Entdeckung, Terrorist, RAF
Quelle: de.news.yahoo.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2009 16:08 Uhr von Aether
 
+15 | -27
 
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06.09.2009 17:36 Uhr von chipsgott
 
+27 | -2
 
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"Terror"- Hype: Schon seltsam, wie die RAF in letzter Zeit wieder "in" zu sein scheint bei den Medien....
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06.09.2009 18:18 Uhr von Jones111
 
+6 | -4
 
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Versteh´ nicht was an denen so besonders sein soll...
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06.09.2009 20:11 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -0
 
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Museum ist schon richtig muss ja nicht ausgestellt werden, kann auch ins Lager.
Im Mittelalter gab es auch grausame Leute, von denen man früher gerne alles vernichtet hätte. Heute ist man froh, Dokumente aus dieser Zeit zu haben.
Das kann heute noch niemand nachvollziehen, aber im Jahr 2412 ist das reiner Geschichtsunterricht und jeder schaut sich (vielleicht entsetzt) an wie die Menschen wohl um das Jahr 2000 so gelebt haben sollen.
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06.09.2009 21:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
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@Mister-L: Nach der Obduktion blieben die Leichen noch einen Tag und eine Nacht im Institut liegen. In dieser Zeit arbeitete Halbritter an den Leichen und fertigte mit Einwilligung von Ensslins Vater die Totenmasken an. (Quelle)
Bei Leichen musst du keine Angst mehr haben, dass sie fliehen möchten.
Ein Bekannter von mir hat die Dame Ensslin sogar in der Schule unterrichtet.
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07.09.2009 06:51 Uhr von schattenzirkel
 
+4 | -0
 
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Ins Museum stellen: Ist schon richtig!
Das ist deutsche Geschichte, ob es und nun gefällt oder nicht.

Ansonsten könnte man ja auch Adolf Hitler, den Holocaust und das ganze dritte Reich aus den Museen verbannen.

Selbe Diskussion wie Körperwelten.
Der eine mag es, der andere nicht.
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07.09.2009 10:16 Uhr von omar
 
+0 | -0
 
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"Gesichter des Todes": Kann nicht nachvollziehen warum um Mörder und Terroristen ein solcher Hype gemacht wird.
Zudem wundert es mich, warum es diese Masken überhaupt gibt.
Haben die Toten vor Ihrem Tod der Sache zugestimmt?
Ich würde das als als extrem Grenzwertig betrachten...
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07.09.2009 13:11 Uhr von br666
 
+2 | -2
 
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Angeblich: haben die Terroristen Selbstmord begangen. Nur angeblich.-
Bis heute ist nicht klar, ob die nicht doch von unserem Verbrecherstaat ermordet wurden. Was ich eigentlich nach wie vor eher glaube. [edit;prepina]
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07.09.2009 23:52 Uhr von MichaZ
 
+0 | -0
 
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Sch*** auf die alten Masken. Wir brauchen eine neue RAF.

Erst wenn den abgehobenen und selbstgefälligen Damen und Herren beim Besteigen der Dienstwagen wieder ein bischen mulmig wird weil sie nicht wissen ob es eine Fahrt in den Urlaub nach Spanien oder ein Senkrechtstart in Richtung Mond wird werden sie wieder ein bischen auf den Boden der Realität zurück kommen.

Nun teert und federt mich...
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10.09.2009 10:20 Uhr von khagenauer
 
+0 | -0
 
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30 Jahre verscholler:Totenmasken der RAF Terrorist: Was diese Menschen vesrbrochen haben,ist doch schon schlimme genug. Man sollte diese sogenannten Totenmasken, doch nicht aufstellen, sondern sind öffentlich zu vernichten.
Dann sollten auch unsere Zeitungen, solche Mitteilungen überhaupt nicht veröffentlichen.
Kurt Hagenaeur Schwabach

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