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Sudan: Muslimin klagt, um "unislamische Kleidung" tragen zu dürfen

13 Frauen ließen sich von der Polizei festnehmen, weil sie falsch gekleidet waren. Ihr Vergehen lag darin, dass sie im streng islamischen Sudan Hosen trugen. Die Frauen akzeptierten die Strafe von zehn Peitschenhieben und umgerechnet 70 Euro Strafe.

Lubna al-Hussein dagegen will gegen diese Gesetze klagen und gilt deshalb als Hoffnung für viele muslimische Frauen. Sollte die Frau jedoch wegen obszönem Benehmen und Verletzung der öffentlichen Moral verurteilt werden, droht ihr eine Strafe von 40 Peitschenschlägen.

Weltweit beginnt es, dass immer mehr muslimische Frauen den Mut haben, "unislamische" Kleidung zu tragen oder Handlungen zu begehen, die, nach heutigen Maßstäben, normal sind. In vielen Fällen werden die Frauen mit Peitschenhieben bestraft, obwohl diese Art der Bestrafung international als Folter gilt.


WebReporter: midnight_express
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kleid, Kleidung, Muslim, Sudan
Quelle: www.morgenpost.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2009 22:55 Uhr von midnight_express
 
+0 | -1
 
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Respekt! Die Frau ist echt mutig. Es sollte mehr davon geben und einige schwachsinnige Vorschriften, Gesetze, religiöser Blödsinn usw. wäre bald Vergangenheit. Die Quelle hat noch wesentlich mehr Infos.
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06.09.2009 10:39 Uhr von pigfukker
 
+8 | -2
 
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aufmüpfen in der steinzeitkultur hoffentlich werden diese subversiven frauen auch angemessen bestraft! es kann doch nicht angehen dass in so einer herrlichen und strenggläubigen kultur plötzlich frauen sich das recht herausnehmen frei zu denken und handeln zu wollen!

(sollte ironie sein...)
((ich schlafe noch halb...))
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06.09.2009 11:07 Uhr von kommentator3
 
+11 | -9
 
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wir müsssen: deren Kültür achten.
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06.09.2009 11:34 Uhr von cefirus
 
+17 | -3
 
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Achja, wie sich die Kulturen unterscheiden. Dort klagen sie um unislamische Kleidung tragen zu dürfen, hier klagen sie um islamische Kleidung Tragen zu dürfen.
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06.09.2009 11:52 Uhr von supermeier
 
+6 | -2
 
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Einige haben: immer noch einen weiten Weg vor bevor sie das Recht ewrwerben sich Mensch nennen zu dürfen, ähnelt ihr Verhalten doch eher geistig minderwertigem Machoverhalten wie es z.B. im Tierreich zu finden ist.
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06.09.2009 11:56 Uhr von supermeier
 
+3 | -2
 
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@cefirus: "Dort klagen sie um unislamische Kleidung tragen zu dürfen, hier klagen sie um islamische Kleidung Tragen zu dürfen."

Hier leben sie in Freiheit.
Aber wer in Sklaverei und Zwangsprostitution lebt wird alles tun um endlich frei zu sein.
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06.09.2009 14:12 Uhr von lacika
 
+4 | -5
 
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warum beklagt: ihr euch. Was denk ihr was passiert wenn sie in europa in paar jahrzehnte die mehrheit werden. In England leben nur ein paar millio von denen und haben es geschafft die Sharia einzuführen.
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06.09.2009 15:26 Uhr von fridaynight
 
+3 | -2
 
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die Frauen: dort können einem nur Leid tun. Und Männer mit solchen Gedanken wandern bei uns ein...
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06.09.2009 18:16 Uhr von lacika
 
+3 | -2
 
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@1984: du bist eine von den gutmenschen die nicht denken können.
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06.09.2009 21:14 Uhr von tapay
 
+1 | -2
 
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Männer von solchem Charakter haben wir schon längs: Man nennt sie hierzulande auch "Konservative".

"Frauen an den Herd" und Trachtenvereine gibt es in vielen rückständigen Gegenden z.B. in Bayern noch immer. Ziemlich rückständig.

Dennoch bleibt der Frau im Sudan natürlich glück zu wünschen, dass sie tragen kann, was sie will. Zeiten, in denen Frauen nicht machen konnten, was sie wollten, hatten wir hier ja auch mal - bis in die 1970er hinein.

Hier mal sehen, welches Frauenbild in Deutschland bis vor kurzem herrschte:
http://www.youtube.com/...
http://www.youtube.com/...

In den 60ern musste eine Frau noch bei ihrem Mann betteln, damit sie ihren Führerschein machen darf, oder arbeiten gehen darf. Wenn er nein sagte,und sie es trotzdem tat, handelte sie illegal.

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