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Daimler will Wasserstoff-Initiative starten

Der Automobilhersteller Daimler plant, die Entwicklung von mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeugen und den dazu gehörenden Brennstoffzellen zu beschleunigen.

Dazu muss auch ein flächendeckendes Tankstellennetz aufgebaut werden. Für dieses Vorhaben konnte Daimler auch schon namenhafte Partner gewinnen, so zum Beispiel die Energieversorger EnBW und Vattenfall.

In der nächsten Woche will man dafür in Berlin einen Vertrag unterschreiben.


WebReporter: baerliner
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Wasser, Daimler, Initiative
Quelle: www.stern.de

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05.09.2009 11:31 Uhr von questchen999
 
+6 | -0
 
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interessant: das Energieproblem wird dadurch zwar nicht gelöst, da man den Wasserstoff erst einmal herstellen muss, ABER: es ist effizienter Öl in einem Ölkraftwerk zu verbrennen (weniger Verluste, bessere Filter usw.), und die daraus folgende elektrische Energie zu nutzen (bzw. in Wasserstoff umzuwandeln) als in einem normalen Automotor zu verbrennen.
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05.09.2009 12:53 Uhr von K.T.M.
 
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Transport, Speicherung, Sicherheit? Das größte Problem von Wasserstoff ist die Speicherung und der Transport. Beides ist effektiv nicht möglich. Es wird immer einen Wasserstoffverlust durch Diffusion geben und damit entweicht Wasserstoff in die Atmosphäre. In der Atmosphäre reagiert der Wasserstoff mit Ozon zu Wasser. Damit wird die lebenswichtige Ozonschicht zerstört und das entstehende Wasser führt zu einer Erhöhung der Temperatur (Der größte Teil des Treibhauseffekts wird durch Wasserdampf in der Atmosphäre verursacht).
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05.09.2009 14:34 Uhr von ROBKAYE
 
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wieso gebt ihr K.T.M. Minuspunkte? wenn ihr überhaupt keinen Ahnung habt wovon er eigentlich spricht?? Er hat Recht, liebe Kolleginnen und Kollegen... da gibts nichts falsch zu bewerten... also bitte erst mal informieren und dann Kritik ablassen...

Wasserstoff ist nicht energieeffizient, denn er braucht zur Herstellung 3 mal so viel Energie wie er bei einer Knallgasreaktion wieder hergibt. Wenn eine Wasserstoff-Technologie in einem derart großen Stil kommen sollte, dann wird man ALLES in Bewegung setzen, um BILLIG an Wasserstoff zu kommen. Eine Möglichkeit wäre z.B., über einen beliebigen See eine Folie zu spannen und den Wasserstoff einfach abzusaugen. Mit per Gentechnik optimierter Mikroorganismen wäre das in einigen Jahren zu realisieren. Man wird sie auf Effizienz und Widerstandskraft trimmen. Deshalb werden sie auch überall überleben können. Entwischen werden sie auf jeden Fall und dann überall Wasserstoff produzieren. Pro Jahr ist damit mit einem Wasserverlust von ca. 40 mal dem Bodenseevolumen zu rechnen. Irreversibel wohlgemerkt, weil einmal entwichener Wasserstoff in solchen Mengen sicher keine Bindungspartner in der Luft mehr finden wird. Er dürfte vom Sonnenwind in die Weiten des Alls geblasen werden. Was nicht davon geweht wird, wird mit dem Ozon der Ozonschicht reagieren, da Wasserstoff ebenfalls ein Ozonkiller ist: 3 Mal H2 (Wasserstoff) plus 1 Mal 03 (Ozon) ergeben 3 Mal H2O (Wasser). Die Ozonschicht wäre auf lange Zeit vernichtet. Das halte ich nicht grade für eine erstrebenswerte Zukunft.
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05.09.2009 19:01 Uhr von uss_constellation
 
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@ROBKAYE: bitte zurück in die Schule. Wasserstoff entsteht duch Elektrolyse von Wasser und nicht durch Verdunstung oder was auch immer Du in Deinem Kommentar meinst. Die "gentechnisch optimierten Mikroorganismen" müssten ja auch irgendwie an Energie kommen. Von alleine spalten die kein Wassermolekül. KTM hat hingegen Recht. Die Diffusion aus den Autotanks wäre ein großes Problem. Ganz abgesehen davon, dass die Gewinnung von Wasserstoff mit anschließender Nutzung in einer Brennstoffzelle in der Gesamtbilanz derzeit eine der ineffizientesten Wirkungsketten ist. Wenn Daimler das so umsetzt sehe ich die Zukunft des Konzerns eher negativ.
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05.09.2009 20:29 Uhr von JG-1
 
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Wasserstoff: ist ja letztendlich nicht arg viel anders als Elektroautos. Letztendlich ist der Wasserstoff einfach ein Energiespeicher.
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05.09.2009 21:35 Uhr von datenfehler
 
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damit fliegen die in Deutschland auf die Schnauze. Mit der Elektro-A-Klasse haben sie ja noch die Notbremse gezogen.
Wenn sie das jetzt durchziehen wollen, dann wirds teuer. Die Deutschen sind nicht bereit, sich von den Dreckschleudern zu lösen. Aber in den USA und anderen europäischen Länder (wahrscheinlich eher noch in China und Indien) würde sich das sich gar nicht schlecht verkaufen. Gebt den Deutschen noch etwas Zeit, sich von ihrem alten, dreckigen Mist zu trennen. Wir sind zwar pünktlich, aber laaaaangssaaaaaam.....
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06.09.2009 10:21 Uhr von datenfehler
 
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by the way... @K.T.M. @Robkaye: @K.T.M.
"Das größte Problem von Wasserstoff ist die Speicherung und der Transport. Beides ist effektiv nicht möglich. "
Diese Probleme sind aus den 80er und 90er Jahren.
Schön dass du untermauerst, warum die Deutschen Schlusslicht sind und bleiben. *g*

@Robkaye
"Wasserstoff ist nicht energieeffizient, denn er..." [restliches BlaBla ist so unsinnig, dass ich es gar nicht aufgreife]
Schon mal was vom Solar-Wasserstoff-Projekt gehört? Diese Idee stammt glaub ich schon aus den 80er Jahren. Schön, dass du hier eindrucksvoll zeigst, dass es Leute gibt, die noch weiter in der Vergangenheit leben.

Ich weiß, es ist nicht einfach, Technologien zu verstehen, wenn man keinerlei physikalische, chemische oder elektrotechnische Grundlagen weiß, aber in dem Fall gibts nur zwei Möglichkeiten: a) lesen, denken und bilden oder b) vertraut Leuten, die Ahnung haben.
Euer Benzin/Diesel-TuffTuff ist auch schwerer zu verstehen, als ihr euch vielleicht denkt. Benzin reinschütten, Schlüssel umdrehen und BRRRRRUMMMMM BRUMMMMM! (?) Aber meine Lieben: Sogar DAHINTER steckt mehr, als das! Ob ihrs glaubt oder nicht!
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06.09.2009 12:25 Uhr von K.T.M.
 
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@datenfehler: Nenne mir bitte eine effektive Möglichkeit Wasserstoff zu speichern. Und fang jetzt nicht mit MOFs oder Metallhydridspeicher an beides ist nicht effektiv. Verflüssigen fällt auch raus, da mit einem Wirkungsgrad von 18,2% auch nicht optimal.
Eine effektiver Transportmöglichkeit ist mir auch nicht bekannt. Wäre auch hier nett wenn du mir eine Möglichkeit nennst.

btw. Ich habe nichts gegen alternative Energiequellen ich finde zum Beispiel Solarthermische Kraftwerke optimal für eine zukünftige Energieversorgung. Ich versteh nur nicht warum man die gewonnene Energie als Wasserstoffspeichern sollte.

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