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Bund der Steuerzahler kritisiert Ruhegehalt für Althaus

Nach der Erklärung seines Rücktritts als Ministerpräsident von Thüringen, steht Dieter Althaus (CDU) erneut in der Kritik. Diesmal geht es aber um seine Bezüge, die er nun als Ruhegehalt beziehen wird.

Der 1958 geborene Althaus erhält als Ruhegehalt nun monatlich rund 7.500 Euro. Sollte er dem Landtag weiter angehören, wird das Ruhegehalt teilweise mit seiner Abgeordnetendiät verrechnet. Sollte er in der freien Wirtschaft tätig werden, würde ihm das volle Ruhegehalt zustehen.

Der Landesgeschäftsführer des Bundes der Steuerzahler in Thüringen, Wolfgang Mahrle, sagte: "Das Ruhegehalt geht komplett auf Kosten der Steuerzahler, da Minister keinen eigenen Beitrag für die Vorsorge einzahlen." Thüringens Bund der Steuerzahler fordert deshalb, das Ministergesetz zu ändern.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Steuer, Bund, Steuerzahler
Quelle: www.rp-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2009 18:32 Uhr von W.Marvel
 
+0 | -0
 
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Die eigentliche Unverschämtheit bei solchen Regelungen ist für mich die Tatsache, das jeder andere Rentner oder Beamte, ob im Vorruhestand oder im "verdienten" Ruhestand mit Abzügen rechnen darf, wenn er zu seiner Rente/Pension Geld dazu verdient. Das es solche Regelungen für Politiker nicht gibt, hat sich mir noch nie erschlossen.
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04.09.2009 18:41 Uhr von Ing.Tro
 
+3 | -0
 
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Von nix kommt nix: Also, wer nicht im Amt ist, der bekommt auch kein Geld!

Mehr gibts dazu nicht zu sagen! Sonst fordere ich ab sofort nach meiner kündigung den Weiterbezug meines Gehaltes ohne Abzüge!
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04.09.2009 18:49 Uhr von Styler101
 
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Was kann Althaus jetzt für seine Pensionsbezüge? Er ist schließlich nicht der erste der die bekommt...

Die Pensionsbezüge gehen bei jedem Beamten zu lasten des Steuerzahlers. über die Höhe kann man allerdings streiten.
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04.09.2009 19:11 Uhr von kommentator3
 
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Was hat diese seit: 60 Jahren bekannte Tatsache mit Althaus zu tun?

Die lebenslange Rundum-Versorgung von ehemaligen Volksvertretern ist eine Schweinerei.
Aber wer soll das abschaffen? Das könnten nur die Abgeordneten selbst.
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04.09.2009 19:19 Uhr von W.Marvel
 
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@Kommentator3: Vielleicht geht es auch um das Alter des Herrn Alhaus. Er ist 51 Jahre alt! In dem Alter kam man zu den Zeiten, als solche Gesetze in Deutschland erlassen wurde (ich nehme die neuen Bundesländer da raus, die haben sich nur an die Gestze im Westen gehalten) gerade mal in eine solche Position.

Auch wenn es nur die Politiker selbst ändern können, ist es doch richtig, immer wieder darauf aufmerksam zu machen.
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04.09.2009 20:00 Uhr von uhlenkoeper
 
+1 | -0
 
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Der "Fall Althaus" ist: allenfalls dafür geeignet, die Altersbezugsregelung mal wieder in das Bewußtsein der Öffentlichkeit zu bringen.

An Althaus selbst würde ich das nicht festmachen wollen. Er ist leider kein Einzelfall. Wir zahlen uns ziemlich dusselig an all den ausgeschiedenen MdB´s, MdL´s, Ministern, Altpräsidenten und -bundeskanzlern, die sich nach ihrer politischen Karriere noch lange Zeit bester Gesundheit erfreuen.

Wo bekommt Gerhard S. grade noch sein Geld her ?
Schon diese Politikrentner vergessen : Stuck, Eichel, März, Schily, Däubler-Gmelin, Biedenkopff, Geissler, u.a. ?
http://www.fr-online.de/...
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04.09.2009 21:04 Uhr von fortimbras
 
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Ruhegehalt sagt es doch schon: das ist das geld dass er bekommen soll wenn er sich zur ruhe begibt
wenn er weiter arbeitet in der freien wirtschaft muss das komplett verrechnet werden
sonst müüsste ja jeder renterner fairerweise ab 67 seine violle rente beziehen und gleichzeitig dseinen vollzeitjob weiterführen können

das nun alöthaus anzulasten ist natürlich blödsinn aber so eine schweinerrei wird viel zu oft totgeschwiegen und nie geöändert also darf das gerne bei jedem einzelnen abtretenden minister wieder aufkochen

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