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Diagnose des "Von Willebrand-Syndroms" durch neuen Test verbessert

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Eppendorf haben einen verbesserten Bluttest entwickelt, mit dem man im Falle einer verstärkten Blutungsneigung effektiver als mit bisherigen Tests feststellen kann, ob ein Patient am "Von Willebrand-Syndrom" leidet.

Das "Von Willebrand-Syndrom" ist gekennzeichnet durch eine Neigung zu spontanen und oft anlasslosen Blutungen. Häufiges Nasenbluten, Hämatomneigung, bei Frauen eine starke Regelblutung, Blut im Urin und ungewöhnlich starke Blutungen nach Operationen sind erste Hinweise auf die Krankheit.

Das "Von Willebrand-Syndrom" ist erblich und tritt auch familiär gehäuft auf. Schätzungsweise ein Prozent der Bevölkerung sind betroffen, allerdings oft ohne Kenntnis der Erkrankung. Auch vielen Ärzten ist die Krankheit nicht bekannt. Das kann zu Fehlbehandlungen führen.


WebReporter: Krebstante
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Test, Diagnose, Syndrom
Quelle: idw-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2009 23:25 Uhr von Krebstante
 
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Man kann nur hoffen, dass der Test hält, was er verspricht. Betroffenen, die bisher nichts von ihrer Krankheit wussten, könnten effektiv diagnostiziert und therapiert werden. Laut Quelle kann die Unkenntnis (sowohl bei Patienten als auch Ärzten) über die Erkrankung zu sehr unangenehmen Folgen führen. Foto zeigt den Namensgeber für die Krankheit, den finnischen Internisten Erik Adolf von Willebrand.
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04.09.2009 00:00 Uhr von Krebstante
 
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Leider ist das Foto nicht mit übertragen worden. Es gab eine Fehlermeldung bei der Übermittlung.
Ich habe mal ein Kind nach einer Polypen-Operation auf der Intensivstation gepflegt, dass auch das Syndrom hatte. Leider ist das erst diagnostiziert worden, als das Mädchen nach der Operation so stark geblutet hatte, dass es sogar intubiert werden musste. Im Nachhinein als Ergebnis der Anamnese und der eingehenden Laboruntersuchungen wurde die Diagnoseerst gestellt. Hätte man das vorher gewusst, hätte man prophylaktisch schon entsprechende Medikamente geben können.
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09.09.2009 02:59 Uhr von newsfeed
 
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kleiner fehler: richtig heißt es: "Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf" (UKE)

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