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Werbeslogan: "Wenn Sie uns nicht finden, verfolgen Sie einfach einen Juden"

Die Inhaberin eines jüdischen Salons wirbt für ihre Einrichtung mit folgendem Werbespruch: "Wenn Sie uns nicht finden, verfolgen Sie einfach einen Juden". Diesen bekam sie kostenlos von einer Werbeagentur gesponsert.

Sonia Simmenauer, selber Jüdin, glaubt, dass man mit solch einem Spruch werben darf. Dennoch findet sie, dass der Slogan grenzwertig sei.

Hintergrund des Spruches ist nicht nur eine Provokation, um ihren Laden durch Werbung bekannter zu machen, sondern auch der Wunsch nach einem "freieren Umgang mit diesen Tabus." Denn sie findet, dass man die Juden immer übervorsichtig behandelt.


WebReporter: H311dr1v0r
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Werbung, Jude, Slogan
Quelle: www.welt.de

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44 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2009 10:43 Uhr von Valmont1982
 
+101 | -9
 
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Ich find´s gut: Ist richtig schön bissig !!!
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03.09.2009 10:44 Uhr von Darth Stassen
 
+58 | -11
 
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Wetten dass nun doch nich irgendwelche selbsternannten Moralhüter (*hust* ZdJ *hust*) und Gutmenschen kommen, die das verbieten wollen?

Also ich find lustig, eben weil es von einer Jüdin kommt. Käme der Spruch aus einem anderen Umfeld, dann müsste man ihn natürlich anders beurteilen, aber so finde ich den genial wegen der Selbstironie.
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03.09.2009 10:54 Uhr von Pilzsammler
 
+48 | -9
 
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Es ist doch so Das jedes "Volk" so seine Eigenheiten hat über die man witzelt.
Bei den Deutschen ist es Sauerkraut und auf der anderen seite Pünktlichkeit, gehorsam etc.
Bei den Franzosen Baguettes und Temperament...
Die Schotten z.B. sind Knauserig und die Iren saufen :D
Bei den Juden sagt man halt das sie eine "Gute Nase" für Geschäfte haben/hatten. (früher hatten die Juden sich z.B. sehr auf Geld verleihen etc. spezialisiert.)
Das ist nix schlimmes und ich sehe in dem Spruch kein Problem. Es soll ja nur andeuten das der Laden so gute Konditionen hat das dort selbst "Juden" einkaufen.
Da es selbst von nem Juden kommt sehe ich da ein noch geringeres Problem. Viel Lärm um nix...
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03.09.2009 11:22 Uhr von meisterallerklassen
 
+40 | -6
 
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Wo bleibt der: Zentralrat der Juden? Motzt ja sonst immer herum...
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03.09.2009 11:26 Uhr von Tzvi_Nussbaum
 
+15 | -10
 
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Die: wollen das man sie übervorsichtig behandelt!!! Siehe Friedmann. Wenn er nicht weiter weiss, packt er die "ihr seit alle gegen Juden"-Keule aus.
Gesehen bei Plasberg, als der Freidmann gegen den Blüm und alle anderen ging, als sie die Politik in Israel kritisierten!!!

Vornerum ihr könnt euch normal vergalten und wenns brenzlisch wird, wird diese Schiene gefahren^
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03.09.2009 11:27 Uhr von Botlike
 
+12 | -2
 
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Sie hat recht! Eigentlich grenzt doch diese Sorge um Juden wieder an diskriminierung.
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03.09.2009 11:49 Uhr von bigbrain666
 
+9 | -27
 
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03.09.2009 11:58 Uhr von KiLl3r
 
+13 | -5
 
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wieso ZdJ ? die idee stammt doch von juden und ist für ihr geschäft...
da mischt sich der ZdJ doch nich ein...

hätte das ein deutscher gemacht würde die werbung keine 2 stunden hängen...

weil entweder die polizei kommen würde oder ein antifant die scheibe einschlägt...
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03.09.2009 12:11 Uhr von Monstermann
 
+9 | -8
 
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@bigbrain666: so groß kann dein hirn nicht sein wenn du nicht raffst dass es weder um die frau noch um den salon geht sonder vielmehr und die werbung -.-

sehr bissig sehr witzig!
wer sich selbst zu ernst nimmt hat schon verloren
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03.09.2009 12:17 Uhr von Transhumanist_X
 
+7 | -7
 
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Wer, verdammt ist bigbrain666?
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03.09.2009 12:31 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -2
 
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Hrhr der ist gut.
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03.09.2009 12:43 Uhr von seotologie
 
+10 | -4
 
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Juden? Mir fällt gerade mal so auf, dass ich wissentlich persönlich gar keinen Juden kenne?
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03.09.2009 12:52 Uhr von spoonyluv
 
+5 | -2
 
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Hmmm: 1. Naja, is schon en bissi geschmacklos oder? Aber so provokant, dass er mit Sicherheit ziemlich viel Beachtung finden wird. Es gibt ja keine schlechte Publicity. Nur Publicity ;-)

2. Warum hat Lonezealot noch Nichts geschrieben? Hab sowieso das Gefühl, dass er sich in letzter Zeit ganz schön zurückhält.
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03.09.2009 12:53 Uhr von LuckyBull
 
+4 | -4
 
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Mir fiel in dieser News auf, dass weder im Original noch in der SN-News der Name der Stadt -in der das Geschäft steht- angegeben wurde.
Wo verd.... ist denn dieser Laden...?
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03.09.2009 13:23 Uhr von Ned_Flanders
 
+5 | -9
 
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Für Geld verkauft die Frau ihre eigenen Wurzeln.
Das ist sehr verachtenswert und nicht witzig !

Das hat mit dem Ruf "Juden sind erfolgreiche Kaufleute" nicht mehr zu tun.
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03.09.2009 13:24 Uhr von Michi1177
 
+6 | -11
 
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Peinliche Geschmacklosigkeit! Es ist völlig gleichgültig, ob die Inhaberin selbst Jüdin ist oder nicht: So ein Spruch, nur um ihren verkackten Frisörladen zu vermarkten, ist einfach eine peinliche Geschmacklosigkeit!

So einen Müll kann nur von sich geben wer das Glück hat, in unserer Zeit zu leben und daher keinen Schimmer davon hat, was es heißt, verfolgt zu werden!
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03.09.2009 13:33 Uhr von smutjie
 
+4 | -3
 
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Meinungen: sind immer verschieden.

Ich finde den Spruch nicht so schecht wie alle tun.

Klar haben wir eine dunkle Vergangenheit, klar darf das nicht vergessen werden.

Wer aber darf über sich selber herziehen, lachen, spotten wenn nicht Mann/ Frau/ Volk/ Minderheit... selbst!
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03.09.2009 13:37 Uhr von merjon
 
+10 | -3
 
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Die Frau is mir sympatisch! "Denn sie findet, dass man die Juden immer übervorsichtig behandelt."

Endlcih mal jemand der nicht ständig jammert.
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03.09.2009 13:42 Uhr von bigbrain666
 
+2 | -6
 
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@Monstermann: Oh man, wie dämlich bist du denn? Tatsache ist, dass diese News Grundfragen unbeantwortet lässt. Wer keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten!
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03.09.2009 13:44 Uhr von Jerryberlin
 
+4 | -4
 
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Coole Werbung - Darauf ein fröhliches: Shalom!
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03.09.2009 13:44 Uhr von BeaconHamster
 
+7 | -4
 
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Ist doch gut. Wenn man über eine Gruppe nicht lachen darf und auch keine Kritik an ihnen äußern darf, grenzt das diese Leute umso mehr aus.

Zumal ich diese HC-Schuldzuweisungen langsam satt habe, es wird ja auch späteren Generationen vorgeworfen.
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03.09.2009 14:51 Uhr von The_Outlaw
 
+7 | -3
 
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Mein voller Respekt: >>(...)sondern auch der Wunsch nach einem "freieren Umgang mit diesen Tabus." Denn sie findet, dass man die Juden immer übervorsichtig behandelt.
<<

Unterstreiche ich einfach mal. Es ist wichtig, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, damit sich solche Ereignisse NIE wieder wiederholen, aber es stimmt schon: Gleichberechtigung ist auch dann eine Illusion, wenn Menschen nur durch ihre Abstammung übervorsichtig behandelt werden.

Es mag utopisch/idealistisch klingen, aber ich denke, wir sind einfach alle Menschen, Punkt.
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03.09.2009 15:14 Uhr von Michi1177
 
+2 | -5
 
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@The_Outlaw: Hier geht es aber eindeutig darum, diese Menschen nicht "übervorsichtig", sondern die Opfer einer unmenschlichen Verfolgung würde- und respektvoll zu behandeln! Das ist das Mindeste, was man den Opfern des Holocaust schuldig ist. Dabei geht es auch nicht

Solch eine Wortwahl, wie bei diesem Frisörgeschäft, ist einfach nur abartig!
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03.09.2009 15:16 Uhr von Michi1177
 
+1 | -5
 
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habe den Kommentar oben zu früh abgeschickt: Der vorletzte Satz sollte lauten: "Dabei geht es nicht um persönliche Schuld, sondern um kollektive Verantwortung!"
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03.09.2009 16:00 Uhr von Quotendepp
 
+7 | -2
 
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Wäre: Wäre es ein Laden der Sauerkraut und Weißwürste verkauft und der Slogan würde "Wenn Sie uns nicht finden, verfolgen Sie einfach einen Deutschen" heißen, dann würde sich auch niemand aufregen.

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