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Nintendo verschärft Jagd auf illegale DS-Spielkopien

Um mit dem Nintendo-DS Kopien von Spielen zu spielen, benötigt man sogenannte Kopiermodule. In diese kann man die Kopie des Spiels als Speicherkarte einlegen und spielen.

Die bislang problemlos im Internet zu kaufenden Kopiermodule sowie die leicht zu findenden und herunterzuladenden Spiele haben Nintendo nun härter vorgehen lassen. Der Hersteller startete nun ein Anti-Piracy Programm.

Dazu veröffentlichte Nintendo ein 95-Seiten-Dokument und überhäuften deutsche Händler, die diese Module vertreiben, in den vergangenen Monaten mit einer Unzahl von Abmahnungen. Viele Händler haben den Verkauf nun eingestellt. Der Kauf und Besitz sowie die Benutzung sind aber immer noch legal.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Spiel, legal, Nintendo, illegal, Jagd, DS
Quelle: www.rp-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2009 01:32 Uhr von W.Marvel
 
+0 | -0
 
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Am interessantesten fand ich übrigens die Überschrift in der RPO. Statt des Wortes "Raubkopierer" oder "Raubkopien" findet sich dort das Wort "Spiele-Piraterie". Scheint als ob die konservative Presse sich nun auch gegen die Piraten-Partei vor der Wahl einschießen will, ob man dort tatsächlich ein wenig Angst vor den Piraten hat?
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03.09.2009 08:51 Uhr von DerRazor
 
+18 | -1
 
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Für Backups sind die Module super! Also es gibt da schon feine Module und ja auch ich nutze eines, das CyXXX DS (Name geändert) aber nur für meine Original Spiele.

1. Mehrere Spiele auf einer Karte, kein wechseln und man muss für die Kinder nicht immer 10 Spiele Module mitschleppen
2. Cheat Funktion für Spielen auch manchmal wichtig :)
3. MP3 Player
4....

Wenn Nintendo sowas in den DS und DSLite nicht von Hausaus eingebaut hat (MP3 Funktion zum Beispiel) selbst schuld. Das die Spiele keinen Kopierschutz haben auch selbst schuld. Auch kann man nun Programme und Spiele aus der Homebrew Szene nutzen (selbstgeschriebene)

Jedoch sollte man so fair sein und keine Raubkopien verwenden, bekommt der Hersteller kein Geld gibts auch keine Ressourcen für neue Spiele. Nur das checken die wenigsten :) Dennoch sind Spiele zu überteuert...
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03.09.2009 10:03 Uhr von ylarie
 
+7 | -2
 
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Bei Nintendo passt auch die Mischung nicht Microsoft und Sony nehmen viel Geld für die Spiele, verschenken dafür aber praktisch die Konsolen (mit Ausnahme der PSP).

Nintendo aber hat recht teure Spiele, vor allem wir in Deutschland sind davon betroffen, und die Konsole dürfte inzwischen auch die teuerste sein.

Wenn man nun also mal bedenkt dass sowie Konsole als auch die Spiele ganz oben bei den Preisen anzutreffen sind, und es dazu auch noch sehr viele Spiele gibt die nichts taugen, ist es eigentlich eine Unverschämtheit von Nintendo jetzt den anderen die Schuld zu geben,

Wenn man mal alleine an die Dinge denkt die einen Käufer locken sollen... Was gibt es denn da für die Wii und den NDS großartig.
Für beide gerade mal je ein mittelmäßiges Zelda, ein Mario Kart von dem sich viele auch mehr versprochen haben, und die Spiele mit Mario waren auch nicht mehr die Klasse wie früher auf dem SNES.

Und nur für Golf, Bowling, Billard, oder andere minderwertige Casual-Games wird keiner mehr viel Geld ausgeben.

Außerdem meinte ich ja vorhin schon dass wir in Deutschland wieder extra bei den Preisen betroffen sind. Damit meinte ich Budget-Spiele die überall von Anfang an für unter 30 Dollar zu bekommen sind, und in Deutschland kosten sie dann 60 Euro.
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03.09.2009 11:03 Uhr von maretz
 
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@kommentar: sorry, aber muss nun jeder der das wort "Pirat" nutzt auch gleich ein Anhänger / Gegner der entsprechenden Partei sein?!? Oder ist das Programm der Partei so schwach das man bei jeder Erwähnung von "Pirat" die Partei nennen muss - sonst wird die einfach nur vergessen?

Ich würde mal behaupten das "Spiele-Piraterie" absolut nichts mit der Partei zu tun hat - sondern einfach nur ein anderes Wort ist...
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03.09.2009 11:59 Uhr von FredII
 
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Die Industrie reagiert und rüstet auf: Zu diesem und anderen Hintergründen, wo sich Hard- und Software-Hersteller gegen Raubkopien im Sinne eines Urhebrschutzgesetzes wehren, wird die Piratenpartei niemals das von ihr angestrebte Urheberrecht ändern können.
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03.09.2009 12:02 Uhr von W.Marvel
 
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@maretz: es ist halt auffällig, wenn bislang immer nur von "Raubkopierern" gesprochen wurde, ich aber nun zum ersten Mal den Begriff "Piraterie" in diesem Zusammenhang lese. Tatsächlich werden durch solche Begriffe Meinungen gebildet und Zeitungen sind eben nicht politisch neutral, sondern sind auch Meinungsbilder.
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03.09.2009 12:19 Uhr von maretz
 
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@marvel: dir ist noch nie das Wort "Produktpiraterie" usw. begegnet? Und das ist auch im SW-Bereich durchaus üblich - und das schon lange bevor die Piratenpartei überhaupt das Licht der Welt entdeckt hat... (Software-Piraterie kenne ich als Begriff noch aus der ASM - eine Zeitung die zu Zeiten des C-64 sehr populär für Spieler war...). Ist scho nen paar Tage her...
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03.09.2009 12:32 Uhr von W.Marvel
 
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@maretz: Die gute alte ASM, ich kenne sie auch noch sehr gut. Produktpiraterie hat nichts mit Raubkopierern zu tun, wobei ich den Begriff "Produktpiraterie" auch richtig und sehr treffend finde. Software-Piraterie war schon immer ein unsinniger Begriff, genauso wie Raubkopie, aber wann hast Du das letzte mal von Software-Piraterie gelesen, oder das Wort selbst benutzt? Der Begriff "Raubkopie" ist nun Standard. Glaubst Du wirklich, dass der Journalist der RP-Online den Begriff wegen der guten alten C64 Zeit wieder benutzen wollte? Ich habe da meine Zweifel.
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03.09.2009 12:45 Uhr von ArrowTiger
 
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Zahnloser Tiger: Ich verstehe die angemahnten Händler nicht!

Damit wird Nintendo m.E. niemals durchkommen, da man die Module m.W. auch für Software-Eigenentwicklungen benötigt. Und davon gibt es so einige...
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03.09.2009 12:48 Uhr von Michi1177
 
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Piraten! "maretz" hat da völlig Recht: "Software-Piraterie" ist ein Begriff, den ich schon Anfang der Achtziger kannte, weil er seitdem ein Synonym für illegale Kopien war und ist. Wer hier sofort an eine Verfolgung der Piraten-Partei denkt, der ist - mit Verlaub! - ein wenig Paranoid! Aber das ist ja auch ein wesentliches Merkmal der Piraten-Partei und von daher ist´s ja auch egal...
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03.09.2009 12:57 Uhr von W.Marvel
 
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@Michi1177: was für ein Pech, dass ich mit der Piratenpartei nichts zu tun habe. Der Begriff "Software-Piraterie" stand übrigens damals für die Hacker/Crackerszene, die die Programme knackten, umprogrammierten und mit ihren eigenen Logos, Filmchen etc. garnierten. Die Spiele liefen also unter "falscher Flagge". Und ja, auch ich höre den Begriff nicht zum allerersten Mal, aber zum ersten Mal seit über 10 Jahren.
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03.09.2009 13:05 Uhr von Harmi
 
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Boah jetzt geht es wieder los : Die Heulerei und das Rechtfertigen.

Egal ob zum Testen oder Behalten .... Kopien sind illegal. Und wenn ich das schon immer höre : "Ich teste erst, wenn es mir gefällt dann kaufe ich". LOL. Wenn beim Test alles reibungslos funktioniert, werden die meisten es bei einem dauerhaften Test belassen. Selbst diejenigen die dann auch Spiele kaufen, werden nicht jedes Spiel das sie "getestet" und für gut befunden haben kaufen. Die gehören also genauso gehängt wie alle anderen "Piraten" auch.

Interessant finde ich an dem Artikel das Nintendo Abmahnungen an Händler wegen des Vertriebes von Artikeln versendet, welche vom Gesetz derzeit (ich betone "derzeit") nicht als illegal eingestuft sind. Wie geht soetwas? Hat soetwas überhaupt Sinn? Gibt es seitens Nintendo die Möglichkeit eine Einstufung als illegal durchzusetzen. Premiere hatte soetwas mit den Karten-Schreibgeräten auch hinbekommen. Die hatten zwar auch einen legelen Aspekt (Zutrittskontrolle), dieser wurde allerdings als minderwertig gegenüber dem illegalen Aspekt eingestuft, und der Betrieb sowie der Besitz und der Handel wurden verboten.
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03.09.2009 15:18 Uhr von Dracultepes
 
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@harmi: Ganz einfach BigN wird sich entweder auf irgendwelche Patente oder auf sonstwas berufen und selbst wenn nicht, welcher kleine Händler übersteht einen Angriff auf juristischer Ebene von solch einem großen Unternehmen. Selbst wenn es ungerechtfertigt ist.

Ich kauf mir nach den Klausuren wiedermal ne Wii und das erste was passiert, es kommt Homebrew drauf. Wenn BigN sachen weglässt die man nunmal will muss man selber nachhelfen. Ich hatte zwar schonmal eine aber damals gab es noch kein so reges Homebrewtreiben.

Wenn ich mich nur an meine Xbox mit SmartXX und XBMC erinner, das war ein Traum.
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03.09.2009 19:32 Uhr von Harmi
 
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Wusste ich es doch es gibt "-" Punkte. Fühlen sich die Möchtergern-Tester peinlich berührt?

@Dracultepes
Würden die Hersteller der Module gegen Patente verstossen, dann würden die Module als illegal eingestuft werden, und man könnte vorerst die Hersteller verklagen, und dann natürlich nach Bekanntgabe des Status "illegal" die Händler zur Rechenschaft ziehen, welche weiterhin die Module vertreiben. Ich kann dir nur in dem Punkt Recht geben, das hier ggf. "die Kleinen" ausgehungert werden.

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