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Die 15-Millionen-Euro-Abfindung - Nun will die CSU sie verbieten (Update)

Nachdem sich Frau Merkel "empört", über die Abfindung in Höhe von 15 Millionen Euro an Karl-Gerhard Eick, gezeigt hat, nimmt die CSU dieses Thema nun auch im Wahlkampf auf. Hans Michelbach, der Vorsitzende der CSU-Mittelstandsunion, will per Gesetz die Abfindung verbieten.

Die CSU will im neuen Bundestag einen Beschluss herbeiführen, der das Insolvenzrecht neu regelt. Darin soll eine Obergrenze beschlossen werden, die die Abfindungen an Manager regelt. Dieses Gesetz solle dann rückwirkend ab dem 1. Januar 2009 gelten.

Weiter warf er der SPD vor, dass sie "auch noch die Staatskasse zum Plündern freigegeben wollte", da sich mehrere SPD-Politiker damals für die Rettung des Konzerns mit Steuergeldern ausgesprochen hatten.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Million, Update, CSU, Abfindung
Quelle: www.rp-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2009 18:19 Uhr von W.Marvel
 
+0 | -0
 
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Dies ist nun reinster Wahlkampf. Eick erhält die 15 Millionen nicht von Arcandor, sondern vom Bankhaus Oppenheim. Insofern würde dieses Gesetz ins Leere laufen. Dieser Gesetzentwurf (sollte er denn tatsächlich jemals kommen) ist jetzt reinster Opportunismus, auch wenn ich Begrenzungen von Managergehältern, Sonderzahlungen und Abfindungen begrüße.
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02.09.2009 18:41 Uhr von IfindU
 
+12 | -3
 
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Am besten: sie laden die Geschäftsführer die Millionen bekommen haben zu sich ein, und essen mit Steuergeldern einen Kuchen.
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02.09.2009 18:51 Uhr von the_chosen_son
 
+5 | -25
 
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02.09.2009 18:54 Uhr von snowdust
 
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Fehlende Vorbilder: Dieser heutigen Generation fehlen couragierte Vorbilder, die sich ihrer Rolle als Wirtschaftskapitäne bewußt sind und nicht, wie vorgelebt, in schwerer, stürmischer See zeitig mit den Schätzen des Kahnes stiften gehen. Kein Wunder, dass dann die restlichen Schiffsleut in Scharen zu den Piraten oder anderen Heilsverkündern überlaufen.

Andererseits darf man sich glücklich schätzen, denn zu
keiner Zeit vorher haben sich soviele selbstsüchtige Beweggründe Weniger geoffenbart, wie in dieser. Zumindest
jetzt weiß man, dass nicht alles einst Vermutete auf Verschwörungstheorien beruhte.
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02.09.2009 18:59 Uhr von fuxxa
 
+4 | -1
 
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Lol: Einfach wenn einem was nicht passt, ein Gesetz machen, was rückwirkend greift. Wie pervers ist das denn? Jetzt unterwandern die Kommunisten und Sozialisten auch schon die CSU...
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02.09.2009 19:12 Uhr von U.R.Wankers
 
+8 | -0
 
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gerade die korrupte CSU: hat es nötig.
Die Abfindungen sind legal vereinbbart, da kann man nicht einfach verbieten. Ob die Höhe gerechtfertigt ist, ist eine andere Frage. Haben die Bayern endlich die Empfänger der Agrarsubventionen offen gelegt?
Da kommt weitaus mehr zusammen als popelige 15c Millionen.
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02.09.2009 19:17 Uhr von GTE
 
+4 | -1
 
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Rückwirkend: ja nee, is klar. Das geht sowieso nicht. Im übrigen klönnte man dann genauso darüber nachdenken, warum viele Fussballspieler soviel verdienen. Soll das dann auch per Gesetz geregelt werden? Rückwirkend.
Fakt ist:
Es ist es dem Verein/Unternehmen offenbar wert, solcherlei Verträge einzugehen, ob ein Hartz4-Empfänger das nun toll findet oder nicht, Vertrag ist Vertrag. Und wenn Aufsichtsräte dem Vorstandsvorsitzenden fette Gehälter und sonstige Leistungen genehmigen, dann sollte mal die Hauptversammlung (das sind nämlich die Aktionäre, also die, denen der Laden gehört) darüber nachdenken, ob sie den richtigen Aufsichtsrat gewählt haben. So einfach ist das.
Würde der gemeine Hartz4-Empfänger etwa ein Gehalt bei Aldi als Kassierer in Höhe von 2 Millionenn ablehnen? Ich denke nicht. Naja, passiert sicher selten ;-)
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02.09.2009 19:44 Uhr von KidHamma
 
+2 | -0
 
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ich bin gar nicht für Beschränkungen sondern für die Vedrknüpfung mit zumindest mittelfristigem, echtem Unternehmenserfolgen...die allerdings nicht auf Entlassungen und Teilverkäufen des Unternehmens fußen sollten.
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02.09.2009 19:59 Uhr von W.Marvel
 
+2 | -1
 
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@the_chosen_son @GTE: Dann muss Westerwelle auch ein Neider sein, denn der Vortänzer der Neoliberalen hat sich nun auch öffentlich über diese Abfindung aufgeregt.

Wer Kritik als Neid abtut, versteht nicht, dass um soziale Balance und damit um sozialen Frieden in der Gesellschaft geht.

Was haben HartzIV-Empfänger mit der Entrüstung zu tun? Versuch mal Dein Stimmrecht, das Du mit der Aktie hast einzufordern. Du kannst kein Aktionär sein, denn sonst wüsstest Du wie schwer es ist, da die Bank, in deren Depot die Aktie normalerweise liegen soll, auch Dein Stimmrecht für sich in Anspruch nimmt. Ich habe mir mein Stimmrecht trotzdem nie nehmen lassen, dass hat mich aber immer Nerven gekostet. So können eben die Ackermanns in anderen Aktionärsgesellschaften mitbestimmen, und treiben die Managergehälter stetig nach oben. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Was glaubt ihr eigentlich wie wichtig die Arbeit eines Herrn Eick war, daß man ihm nach 6 Monaten 15 Mio Euro zahlen soll? Die würde er nämlich genauso erhalten, wenn er den Laden selber heruntergewirtschaftet hätte - Vertrag ist schließlich Vertrag. Versuch Du mal als hochqualifizierter Ingenieur so einen Vertrag zu bekommen.
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02.09.2009 20:22 Uhr von kommentator3
 
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Abfindungen: für Manager insolventer Unternehmen sollten generell verboten werden.
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02.09.2009 21:17 Uhr von snowdust
 
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Wilder Aktionismus vor jeder Wahl: Immer wieder dieser sich überschlagene Aktionismus vor den Wahlen. Plötzlich wissen es die Volksvertreter besser, plötzlich hat man wieder ein Ohr beim Volk, überhastet wird versprochen, was eh nicht gehalten werden kann. Nimmt man all das heute Versprochene und fragt morgen auf einer Wahlveranstaltungen: "Warum habt ihr das nicht schon längst getan, Zeit hattet Ihr genug ?", dann bekommt man wahrlich erstaunte Gesichter zu sehen, wird derart mit Ausweichantworten zugetextet oder vor allen Anderen lächerlich gemacht (..wie man solch eine Frage stellen könne ?).
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02.09.2009 22:26 Uhr von Schisma
 
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unlogisch ? ich beginn grad eine ausbildung zum gesundheits- und krankenpfleger...
und ich muss mal schauen, ob ich, wenn ich mein haus in den ruin treibe und so viele patienten wie möglich töte, ob ich dann auch gehaltszuschläge bekomme... ich mein, scheint ja unter managern und somit wirtschaftlichen führungspositionen normal zu sein.... also, ich will das auch

*ironie off
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03.09.2009 00:05 Uhr von Hallo 2400
 
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Das hatt die Merkel: doch schon mit Ackermann gemacht.IfindU
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03.09.2009 08:08 Uhr von korem72
 
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zur CSU und allen anderen Parteien: > wer vor der Wahl schon lügt, den sollte man nicht wählen< hat gestern abend ein hoher Politiker einer führenden deutschen Partei im Fernsehen gesagt....
und nu?

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