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Krankenhäuser winken Patienten immer schneller durch

Wie das Statistische Bundesamt berichtet, verkürzen sich die Aufenthalte von Patienten in deutschen Krankenhäusern seit Jahren kontinuierlich.

Im Jahr 2000 wurde man im Schnitt ungefähr zehn Tage lang behandelt. 2008 waren es nur noch acht Tage.

Kliniken, Ärzte und Krankenkassen geben sich gegenseitig die Schuld an dieser Entwicklung.


WebReporter: truman82
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krank, Patient
Quelle: www.dnews.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2009 14:45 Uhr von eRITCH
 
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Leider wahr: Musste ich am eigenen leib erfahren.
hatte nach einer op noch nebenwirkungen von der narkose und wurde trotzdem aus dem krankenhaus "entlassen"(wobei s rausgeschmissen besser trifft.
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02.09.2009 14:45 Uhr von Pils28
 
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Kommt davon, dass die Pauschalen für gewisse Krankheitsbilder bekommen und nicht immer pro Tag und Behandlung/Diagnose bezahlt bekommen!
Andererseits sind die auch nicht so spannend, dass man da länger als nötig ´rumgammeln will.
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02.09.2009 14:52 Uhr von unomagan
 
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Schnelle "Abfertigung": Schonmal was von fast track gehört?

Mittlerweile ist es bekannt das eine "schnelle" Abfertigung inc. schnellere Belastung der Patienten. Die Heilung beschleunigt. Klingt strange, ist aber so :)
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02.09.2009 15:38 Uhr von Benno1976
 
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Wenn ich das schon lese: Kliniken, Ärzte und Krankenkassen geben sich gegenseitig die Schuld an dieser Entwicklung Die sollen sich nicht gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben, sondern endlich handeln. Alles labert von Geld sparen, gespart wird aber nur an der Patientenversorgung und am Ende berichten wieder alle das die Budgets nicht eingehalten werden können! Also wo ist die Kohle?! Wenn ich an so manchen Krankenkassen-Prachtbau denke....Am tollsten find ich immer wenn in der Glotze von neuen Behandlungsmethoden geschwärmt wird und wenn man zur Kasse geht und die Übernahme beantragt , gleich abgewunken wird.
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02.09.2009 16:47 Uhr von Loxy
 
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Das ganze hat auch schon einen schönen Namen: Die sogenannte "englische Entlassung"... also der Patient ist quasi noch "blutig"...



Leute kauft Kämme, wir gehen lausigen Zeiten engegen!
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02.09.2009 17:19 Uhr von rolling_a
 
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Tja, so ist das wenn das Gesundheitswesen privatisiert wird. Was habt ihr erwartet? Die Anteilseigner wollen ihre Kohlen sehen. Ist denen doch latten wenn ein Patient nach der OP zu Hause ausblutet.

Und Schuld sind nicht die Krankenkassen und Ärzte, nein, es ist die Politik, der ihre Bürger wurscht sind und lieber die Interessen von Lobbygruppen bedient.

Jetzt lass mich mal überlegen welche Parteien dafür verantwortlich sind... HMMMMMMM....
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02.09.2009 19:11 Uhr von wordbux
 
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Krankenhäuser: Vielleicht könnte man die OP schon im RTW machen, und den Patient anschließend gleich wieder nach Hause karren.
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02.09.2009 19:36 Uhr von mort76
 
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unomogan, wenn du aus dem Krankenhaus entlassen wirst, schreibt dich in der Regel der Hausartzt erstmal sofort krank.
Das ganze hat mit FastTrack garnix zu tun- das ist höchstens eine hübsch klingende Ausrede, denn die Leute liegen dann halt einfach zuhause rum, also gibt es auch keine "schnellere Belastung".
Die Krankenhäuser werden pauschal bezahlt, und nicht mehr pro Tag- das ist die einzige ehrliche Begründung.

Super- so bleibt noch mehr Geld für die Pharmamafia übrig.
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02.09.2009 19:50 Uhr von unomagan
 
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Fast Track: ist keine Ausrede. Sondern ein "Gesamt" Behandlungskonzept. Das Problem ist: Die "vor teile" werden angewandt. Ohne die dahinter stehende Ausbildung, oder die Speziellen Methoden.

Wir wundern uns heute noch wie zb. die Gladiatoren. Trotz all Ihren Wunden, überlebt haben, bzw. sogar gekämpft und Trainiert haben.

Diese wurden behandelt. Zu genäht. Und danach "direkt" zum Training geschickt.

Sie wussten einfach wie man jemand behandelt, und "Trainiert" mit dieser oder jener Wunde. Dieses Wissen, kommt erst langsam wieder..... Und nennt sich heute Fast track
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02.09.2009 21:10 Uhr von mort76
 
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unomagan, ich bezweifele nicht den Sinn von FastTrack, aber das ist einfach nicht die Intention hinter der Reform gewesen und ist auch nicht immer und bei allem sinnvoll.
Man kann an allem etwas gutes finden, aber das Ziel unserer Regierung diesbezüglich wird wohl kaum FastTrack gewesen sein, sondern Kostenersparnis auf unsere Kosten.
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02.09.2009 22:47 Uhr von Krebstante
 
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jjj: Das Ende vom Lied wird sein, dass bei den zu früh entlassenen Patienten dann Komplikationen auftreten, die eine langwierige und kostenintensive Nachbehandlung erfordern. Pferd von hinten aufgezäumt.
Ein Teil der Verkürzung der Verweildauer ist sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass bei Operationen zunehmend minimal-invasiv operiert wird. Da ist es auch eine gute Sache. Kein Bauchschnitt mehr, nur noch ein "Schlüsselloch". Aber irgendwann ist auch da der Gipfel erklommen und die durchschnittliche Verweildauer kann eigentlich nicht mehr verkürzt werden,nur noch auf Kosten der Patienten.

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