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Illegaler Handel mit Medikamenten im Internet boomt

Einer Studie der Firma OpSec Security zufolge, die sich mit dem Thema Markenschutz beschäftigt, hat der illegale Handel mit Medikamenten im Internet in den vergangenen zwei Jahren stark zugenommen.

Die Zunahme der Zahl unrechtmäßiger Angebote von Großmengen liegt bei dreißig Prozent. Der Großteil stammt aus China und Indien. Aber auch Online-Apotheken rügen die Markenschützer: Viele davon seien schwarze Schafe, auch wenn deren Websites inzwischen sehr professionell gemacht seien.

Verbraucher könnten daher oft nicht mehr zwischen seriösen und unseriösen Angeboten unterscheiden. Ein deutscher Firmensitz sei keine Gewähr für ein legales Angebot. Laut den Autoren der Studie ist das Risiko gefälschte Medikamente zu erhalten, bei Auktionsplattformen und in Foren besonders hoch.


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WebReporter: sglietz
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Internet, Medikament, Handel, legal
Quelle: www.zdnet.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2009 16:31 Uhr von sglietz
 
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Für mich ist klar, dass Verbraucher bei dem verkorksten deutschen Gesundheitssystem nach preiswerten Beschaffungswegen suchen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autoren der Studie nicht nur sagen, dass es dabei Probleme gibt, sondern dass sie aufzeigen, welchen Angeboten man vertrauen kann. Aber das liegt wahrscheinlich nicht in ihrem Interesse, sie sollen ja die Marken ihrer Kunden vor Missbrauch schützen.
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01.09.2009 17:05 Uhr von Extron
 
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Ohhh die Armen *Verbraucher könnten daher oft nicht mehr zwischen seriösen und unseriösen Angeboten unterscheiden.*

Dann geht in die Apotheke und lasst euch Beraten und nur richtige sachen Verkaufen.
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01.09.2009 19:39 Uhr von elknipso
 
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Wen wundert das? Wen wundert das bei den Mondsummen die hier für Medikamente gefordert werden von den Apotheken?

Denen geht es noch _VIEL_ zu gut. Schadet denen absolut nichts wenn sie so vielleicht mal dazu gezwungen werden ihre Abzocke zu überdenken. Sowohl die Apotheken als auch die Pharmaindustrie.
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01.09.2009 21:45 Uhr von marshaus
 
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nun ja bei den preisen ist das ja kein wunder das die leute billigeres ueber das internet finden wollen
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02.09.2009 08:00 Uhr von Daywalker1974
 
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@ el knipso: ich denke mal, das es weniger die Apotheken sind, sondern mehr die Pharmaunternehmen die die Preise so hoch schrauben. Forschung ist gut und wichtig, aber so Kostenintensiv, wie sie uns vorgestellt wird, ist sie sicherlich nicht.
Und dann kommen meiner Ansicht nach auch noch die Krankenkassen mit ins Spiel, denn die bestimmen ja auch noch über die Höhe der Zuzahlungen zu Medikamenten, zumindest wenn man sie vom Doc verschrieben bekommt.
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02.09.2009 09:16 Uhr von elknipso
 
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@Daywalker1974: Die Tatsache, dass die Medikamente in Deutschland deutlich teurer sind als in anderen Ländern sagt eigentlich schon alles.

Hier zocken die Pharmakonzerne richtig ab, weil der Patient es nicht direkt merkt, und viel von der Krankenkasse im Vorfeld übernommen wird.
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02.09.2009 23:18 Uhr von Krebstante
 
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Eigentlich ist gegen den Online-Verkauf von Arzneimitteln doch nichts einzuwenden, Nur leider haben sich viele schwarze Schafe und Betrüger diesen Boom zunutze gemachtt.
Fälschungen sind an der Tagesordnung, irgendwo in irgendwelchen Hinterhöfen billig zusammengepanschtes Zeug, wird dann gewinnbringend verkauft.
Wenn man Glück hat, hat der Dreck gar keine Wirkung, wenn man Pech hat, haut es einen tot aus den Latschen.
Meistens sind es sowieso Viagra und Co, angebliche Diätpillen und so ein Schrott, den die Keute sich andrehen lassen. Nicht alles was billig ist, ist auch gut.

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