01.09.09 08:47 Uhr
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Veränderter Virus bringt Tumore zum Leuchten

Die Firma AntiCancer aus San Diego verfolgt einen neuen Ansatz in Hinsicht auf die chirurgische Entfernung von Tumoren.

Neu hierbei ist, dass ein Virus zum Einsatz kommt, welcher so verändert wurde, dass er Tumorzellen unter einer bestimmten Wellenlänge zum Leuchten bringt und somit verhindert, dass übrig gebliebene Teile des Tumors übersehen werden.

Somit kann der Chirurg bei einem Eingriff Tumorzellen besser erkennen und entfernen. Versuche an Mäusen verliefen vielversprechend.


WebReporter: penneri
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Virus, Tumor
Quelle: www.heise.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2009 08:07 Uhr von penneri
 
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...mal wieder guter Ansatz, daraus müsste sich doch was nettes basteln lassen. glaube aber vor Jahren mal was ähnliches gelesen zu haben.....
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01.09.2009 09:36 Uhr von darmspuehler
 
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warum: nicht gleich nen Virus entwickeln der das Ding alle macht ?? Naja leuchten is ja auch erstmal OK
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01.09.2009 09:44 Uhr von Allmightyrandom
 
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Das: hab ich mich auch gefragt. Ein Virus dass eingebaut wird um ihn zum leuchten zu bringen... wenn das zuverlässig funktioniert müsste man "nur noch" das Virus dahingehend modifizieren, dass es die Zellen tötet.
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01.09.2009 09:44 Uhr von penneri
 
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mit dem Leuchten musst Du Dir das so vorstellen wie bei einer Schwarzlichtleuchte, da leuchtet dann alles was weiß ist extrem...nur dass es bei jenem Virus kein schwarzlicht ist, sonder eine andere "Lichtfarbe"...der Virus leuchtet nur bei einer bestimmten Lichtfarbe...
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01.09.2009 09:46 Uhr von penneri
 
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....der Virus reagiert nicht auf die Zelle selbst. sondern auf Telemerase, einem Enzym, dass von Tumorzellen ausgeschüttet wird....
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01.09.2009 10:38 Uhr von ksros
 
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@ darmspuehler: So einen Virus gibt es tatsächlich schon, aber ist noch in der Forschungsphase. Bei Mäusen hat er schon gewirkt.
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01.09.2009 10:52 Uhr von Motzkoffer
 
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Proteine Viren sind mit einer Proteinhülle umgeben. Man hat früher schon durch den Einbau eines bestimmten Proteins, sei es durch Enzyme, Aminosäuren...etc in eine Körperzelle oder in eine Bakterienzelle bestimmte Areal zum leuchten, bzw floureszieren gebracht.
Hübsche leuchtende Mäuse und Schweine :-)
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01.09.2009 11:22 Uhr von Borgir
 
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ähnliches: verfahren wird ja bereits bei der entfernung der nebenschilddrüse genutzt (fluoreszierend). da bekommen die leute aber soweit ich mich erinnere vor der op etwas gespritzt und dürfen licht dann nicht mehr so stark ausgesetzt werden bis zur op
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01.09.2009 13:48 Uhr von kirgie
 
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Separis: wenn die uralten Naturheilverfahren so erfolgreich sind, wieso musten sie dan zur modernen Medizin weiterentwickelt werden?
wozu braucht man Penicillin? und wieso ist die Sterblichkeitsrate nicht mehr so hoch?
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01.09.2009 13:51 Uhr von xella
 
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@Separis: Du schreibst aber auch zum Teil Halbwahrheiten. Denn Lymphknoten werden bestimmt nicht entfernt, weil sie nach der Chemo anschwellen. Sie werden vor der Therapie entfernt (meistens auch nicht vollständig) um zu festzustellen, ob Tumorzellen in den angrenzenden Lymphen vorhanden sind, da sie über die Lymphbahnen in den ganzen Körper gelangen können und somit das Risiko einer Metastasierung erhöhen. Diese Untersuchung wird durchgeführt, um die weitere Therapie (Chemo oder Bestrahlung) besser anpassen zu können.
Auch hat man in der Vergangenheit oft gelesen, dass sich Krebskranke nur von Heilpraktikern haben behandeln lassen und nach kurzer Zeit verstarben. Es waren Menschen, die man mit Chemo, Strahlen und OP hätte möglicherweise heilen können. Es gibt mit Sicherheit viele gute Heilpraktiker, die unterstützend viel erreichen können, aber mir kann keiner erzählen, dass er nur mit Mistel und ionisiertem Wasser o.ä. geheilt worden ist.
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01.09.2009 14:17 Uhr von Beergelu
 
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@Separis: -"Ein gewisses Niveau sollte einem aufgeklärten Menschen wie Dir doch möglich sein, oder?"

Wenn es um Wissenschaftliche Themen geht, sollte das Niveau aber Faktenbasierend sein. Du allerdings hast keine gebracht, sondern nur aufgezeigt, dass keine Ahnung hast, von dem, was du hier von dir gibst.
Du schaffst es ja nicht mal auf die Fragen von Getschi einzugehen.

-"Wenn die moderne Medizin so fortschrittlich ist warum sind die Krankenhäuser überfüllt und die Medizin neben der Waffenindustrie der größte Markt auf der Erde?"

Weil man die Menschen nicht einfach sterben lassen will?
Man kann natürlich damit auch aufhören und die Kindersterblichkeit um über 900% steigen lassen. Oder man senkt wieder das Durchschnittsalter, indem man nicht behandelt?
Hast du mal an sowas banales wie Leben gedacht???

-"Zurück zum Thema, wenn der Tumor dann mal weggeschnitten ist, folgt oft eine Chemotherapie. Laut Frankfurter Allgemeine liegen die Heilungschancen bei Chemie gerademal bei 7%. Zudem gibt es Umfragen die bestätigen, dass die meisten Ärzte ihre eigene Familie bzw Verwandschaft niemals eine Chemotherapie aussetzen würden."

Weist du wie eine Chemo funktioniert? Es wird ein Gift injiziert, welches bei sich teilenden Zellen wirkt. Da Krebszellen eine erhöhte Teilungsrate haben (und eine verringerte Reperaturrate), wirkt es da eben stärker als bei den anderen Zellen. Du siehst, also, dass die Körperschädigung schon in dem Konzept der Chemo steckt, weswegen man nach anderen Methoden sucht. Immo gibt es halt nur die eine.

-"Die Chemotherapie wurde übrigens von einem Biokampfstoff (Senfgas) weiterentwickelt! "

ja und??? Achso, ohne Fakten muss man ja immer mal wieder billige Polemik untermischen, um wichtiger zu klingen!

-"Zu einer Standartmaßnahme nach einer Chemo gehört es auch die Lypmphen zu entfernen weil die sehr stark anschwellen aufgrund der Chemo. Wie war das mit dem Ochsen vor dem Karren spannen? Einfach rausschneiden was stört ist nicht sehr innovativ..."

Das mit dem Lymphen ist mir neu. Bring da doch bitte mal eine Quelle, die auch die genaue Begründung für diese Behandlung enthält.
und ohne ein paar Lymphknoten lebt es sich bestimmt besser, als mit metastierenden und wucherndem Krebs.

-"Nur weil dem wundervollen bioLOGISCHen Mechanismus Körper eine Schwermetallausleitung durch Tumore gelingt ist das noch Lange nicht als Esomüll zu bezeichnen."

Der Körper ist nicht logisch, sondern funktionell. Und wieso entsteht Krebs dann, durch bestimmte Mutationen, welche rein zufällig auftreten? (Quecksilber ist nicht cancerogen).
Es ist wohl eher so, dass durch den veränderten Stoffwechsel in Krebszellen, wodurch diese mehr Proteine haben, wo Quecksilber an den aktiven Zentren bindet und diese irreversibel schädigt.
Und was ist das denn für eine Schwermetallausleitung, die zum Tod führt?
Bis zu Grenzwerten von Schwermetallen im Körper, reagiert der Körper mit einer erhöhten Produktion von Proteinen. Und das ist auch nur ein chemisches Steuerungssystem. (Stichpunkt: Genregulation).

-"Selbst die Medizin konnte nur oberflächlich die Zusammenhänge im Körper entschlüsseln."

Was heißt konnte? Man hat schon viel entschlüsselt und ist noch dabei, den rest auch zu begreifen.
Die Funktionsweisen sind schon zum Großteil bekannt, es geht deswegen meist darum, die biochemischen Komponenten zu finden.

-"Das meiste geschieht durch Selbstheilungskräfte."

Nein, durch Voodoo-Zauber ;)

Reperaturenzyme beim Menschen können nicht alle DNA-Fehler reparieren!!!

-"Und wer keine Achtung vor der Genialität und Intelligenz des Körpers hat sollte besser Metzger werden!"

Welche Intelligenz? Welche Genialität?
Da steckt kein Designer dahinter und er ist auch nur in einer Evolution entstanden, die nicht gerichtet war.

Das klingt zwar schön romantisch, hat aber nichts mit der Realität zu tun. Der Körper ist einfach nur eine Ansammlung von Biochemischen Prozessen. Da ist nichts mit planmäßiger steuerung einzelner Prozesse.
(selbst der Placeboeffekt beruht auf chemischen Prozessen und Signalstoffen)

-"Wer heilt hat recht! Und ich konnte schon einige Heilungen miterleben ganz ohne Wegschneiden und bestrahlen!"

Schön für dich. und ich konnte schon miterleben, wie die Schulmedizin viele Menschen geheilt hat, von den unterschiedlichsten Krankheiten und Beschwerden.

Homoöpathen, die mit ihrem urbanen Voodoozauber menschen das Geld aus der Tasche ziehen und dabei noch verhindern, dass diese richtig behandelt werden sind höchst kriminell.
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01.09.2009 18:38 Uhr von cheetah181
 
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Separis: "Laut Frankfurter Allgemeine liegen die Heilungschancen bei Chemie gerademal bei 7%."

Spätestens nach dem Satz ist die Argumentation für jeden Naturwissenschaftler gegessen.

Hast du auch Angst vor Dihydrogenmonoxid und Natriumchlorid?
Was glaubst du, womit "früher, als alles besser war" geheilt wurde? Mit "Pflanzenchemie", die nichts besser, schlechter, gefährlicher oder ungefährlicher ist als synthetische Chemie.

Und wo wir gerade bei Quecksilber sind:
http://de.wikipedia.org/...
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01.09.2009 23:41 Uhr von Krebstante
 
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Tolle Option: Leider werden Tumorreste bei Operationen mit dem bloßen Auge nicht erkannt bzw. können nicht erkannt werden. Erst unter dem Mikroskop kann der Pathologe das feststellen. Dann ist eine Nachoperation erforderlich. Wenn die Viren unschädlich sind, wäre das eine tolle Option, die es ermöglicht, einen Tumor lokal radikal entfernen zu können.

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