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Daten-Panne: Radarkontrollen live im Fernsehen

In Langenhagen in Niedersachen konnten nun Anwohner live im Fernsehen eine Radarkontrolle verfolgen, die vor ihrer Haustür durchgeführt wurde.

Zu dem Vorfall kam es, da die Funkblitzer auf einer falschen Frequenz sendeten, welche auch von Premiere-Receivern empfangen werden konnte. So war bei Anwohnern nicht das Programm des Pay-TV-Senders Premiere, sondern die Bilder der Radarkontrolle zu sehen.

Nach dem Vorfall kündigte der Hersteller der Kameras an, unverzüglich die Frequenz seiner Radarfallen zu verstellen.


WebReporter: jg-1
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Fernsehen, Daten, Panne, Radar
Quelle: www.bild.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2009 18:38 Uhr von jg-1
 
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Die ganze Geschichte ist in Hinsicht auf den Datenschutz natürlich sehr bedenklich und sollte ein Ausnahmefall bleiben.
Allerdings ist es sicher lustig wenn man seinen Fernseher anschaltet und sieht wie gerade der ungeliebte Nachbar geblitzt wird.
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31.08.2009 19:34 Uhr von Ocain
 
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hmm?? ich verstehe nur nicht wie genau das funktionieren soll?!

Wenn es ein Kabel.Reciever sein sollte dann empfängt er die signale auch "nur" durch das Kabel.
Und wenn es ein Sat Reciever sein sollte dann nur durch die Sat-Schüssel.

Wie kommen dann die Bilder durch funk in den fernseher?!

Is ne ernstgemeinte Frage, bin ma gespannt ob man mir dies erklären kann .....

mfg ocain
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31.08.2009 19:44 Uhr von sno0oper
 
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technisches: "Zu dem Vorfall kam es, da die Funkblitzer auf einer falschen Frequenz sendeten, welche auch von Premiere-Receivern empfangen werden konnte."
Das stimmt so nicht, in der Quelle steh nur das er Premiere gucken ´wollte´. (Warum auch immer, heißt doch heute Sky.
Das bedeutet noch lange nicht, das dieses KameraSystem auch auf den Frequenzen von Sky gesendet hat.

Vielmehr wird es wohl eine unverschlüsselte analoge Übertragung gewesen sein, die mit jedem TV empfangen werden kann. Das bedeutet dann nämlich ´schwarzssenden´ bzw. störung der DVB-T Frequenzen.

Eigentlich müsste man nun die Bundesnetzagentur beauftragen, damit diese den Fall des Sendens ohne Lizenz überprüft (Peilwagen) und ein Busgeldverfahren soviel Beschlagnahme der Gerätschaften einleitet.

Mit den eigenen Waffen schlagen... haha
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31.08.2009 19:57 Uhr von fraro
 
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Datenpanne??? Hätte der Anwohner anstatt auf den Fernseher zum Fenster rausgesehen, hätte er dasselbe gesehen.
Wenn ich neben einem Blitzer stehe und sehe, wer geblitzt wird, verstosse ich dann auch gegen den Datenschutz?
Man kann sich auch über alles aufregen.
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31.08.2009 20:22 Uhr von Oberrehlein
 
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Bitte WIE sendet ein BLITZGERÄT Daten auf Frequenzen, die ein BILD ergeben?

Gibt es da eine Neuere Erfindung? Oder war das eher eine Video-Abstandsmessung mit direktübertragung an einen Polizeiwagen?

Nur warum sollten die so etwas tun? Springen die jetzt bei Abstandsmessungen von der nächsten Brücke, um einen anzuhalten?

Very confused!?!
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31.08.2009 20:23 Uhr von Oberrehlein
 
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Quatsch Da steht "Radarfalle" in der Meldung. Radarfallen senden Radarwellen zum MESSEN und Belichten dann nen Film oder speichern das Bild digital.

Wo kommt da nen Fernsehbild her?
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31.08.2009 20:56 Uhr von JG-1
 
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weiß niemand: Auch das Ordnungsamt weiß nicht wie die Bilder auf den Fernseherschrim gekommen sind.
Aber das die Bilder direkt an Fahrzeuge in de Nähe übertragen werden gibt es häufiger. Gerade bei mobilen Blitzern.
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31.08.2009 21:02 Uhr von ptahotep
 
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Wie die "Störeinstrahlung" funktioniert: @Ocain
Das Breitbandkabelnetz arbeitet mit verschiedenen Frequenzen. Das Frequenzband beginnt bei 48,25 MHz und reicht bis 855,25 MHz. Es ist seit jahren bekannt das durch eine schlechte Terminierung (beispielsweise veraltete Empfangsgeräte die der technischen Anforderung des Breitbandnetzes nicht gerecht werden), schlechte Kabelqualität, keine saubere elektrische Verbindung an Verteiler Störstrahlungen, ein- wie ausgehend, möglich sind und dies auch praktisch passiert. So ist dies bei den Kanälen S5, S6, S7 bekannt. Der Kanal S6 stört beispielsweise den Amateurfunkdienst, diese Frequenz ist übrigens international primär, exklusiv zugewiesen. Dies kannst Du in der Frequenznutzungstabelle die Du bei der Bundesnetzagentur bekommst nachschauen.
Es ist auch bekannt das durch diese Störungen "im" Kabelnetz auch unter anderem den Polizeifunk, Flugfunk, Sanitätsfunkdienst, Betriebsfunk und weitere stören kann.
Was ich mir jedoch nicht erklären kann und von daher die Quelle für unglaubwürdig halte ist der Fakt das Sky Germany (ehemals Premiere) mittels DVB-C, also digital, an die Haushalte zur Settopbox ausgesendet wird. Die Radarstationen zur Geschwindigkeitsermittlung arbeiten jedoch, soweit ich informiert bin jedoch analog. Von daher kann ich mir eine solche Störung nur auf einem analogen (Fernseh)kanal vorstellen.
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31.08.2009 21:04 Uhr von Level9Inside
 
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@all: Das ist einmal ne mobile Kamera (mit Radarwellen). Die Kamera wird auf einen Punkt fixiert und die Radarmessung auf nen 2.Punkt. Anhand der Geschwindigkeit von Punkt1 zu Punkt2 wird die Geschwindigkeit mittels mobilen PC ermittelt und die Übertragung von Kamera zum Einsatzwagen/PC erfolgt, zur Bildauswertung, per Funk im Gigaherz-Bereich (~24,15 GHz). In diesem Empfangsbereichen kommt es schon zu Störungen wenn Kabel-Steckerverbindungen bissel schlecht isoliert bzw. abgeschirmt sind.
Für Insider: Vor 2 jahren etwa wurde der Transponder von Pro7/Sat1 (Astra-Digital~12,48 GHz) auf ne neue Frequenz gewechselt, da dieser Transponder im Empfangsbereich von DECT Schnurlostelefonen lag. Hatte jemand in der Nachbarschaft so ein Telefon, waren Pro7, Sat1, N24, Kabel1, DSF und Neun Live massiv gestört...
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31.08.2009 21:15 Uhr von ptahotep
 
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@Level9Inside: Wie soll das bitte funktionieren?
Die Antenne, meist Parabolantenne, befindet sich sehr oft oberhalb der Wohnräume wo sich die DECT-Geräte befinden. Da eine Parabolantenne in der Regel sehr "scharf" nach vorne (also vom Reflektor zum LNB gesehen) bündelt und eine geringe Rückkeule sowie auch eine geringe Seitenabstrahlung, somit auch entsprechende Empfangseigenschaften, hat, ist von einer Störung von DECT-Geräten ausgehend nicht auszugehen. Wenn dann liegt das Problem in einer nicht geeigneten Verkabelung, beispielsweise einem 60Ohm Koaxkabel anstelle der für LNB (die eigentliche Antenne) wie auch Empfangsendgeräte (Switch, Reciever, ...)üblichen 75Ohm. Eine Störeinstrahlung kann auch durch einen schlechten Kontakt, Wackelkontakt, Verlöten des Kabels anstelle Crimpen/Verschrauben entstehen. Nachzulesen bspw. im Antennenbuch von Karl Rothammel oder in der CQ-DL Spezial "UKW-Antennen" des DARV Verlages.
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31.08.2009 21:19 Uhr von ptahotep
 
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edit: Ich meinte DARC Verlag... nicht DARV :/
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31.08.2009 23:22 Uhr von NoGo
 
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@ptahotep: Du hast halb recht.
Die Störung fand in der Verkabelung statt. Zur Technik: im LNB wird die Sendefrequenz (ca. >10 GHz) des Satelliten in eine weitaus niedrigere (900Mhz und Mehr) für die Kabelübertragung geeignetere Frequenz ungewandelt. Natürlich gibt es für jede Satfrequenz eine entsprechende Kabelfrequenz. Damals war es so, dass die entsprechende Kabelfrequenz von Pro7 schon mal von einem DECT-Telefon "überschrieben" wurde. Dafür muss noch nichtmal ein Fehler in der Verkabelung vorliegen. Es reicht, wenn das Telefon in der nähe der Leitung steht. Die genauen Fraquenzen kann man ergooglen.
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31.08.2009 23:31 Uhr von Zauberonkel
 
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bild: Quelle beachten!
Es waren natürlich die mexikanischen Ausserirdischen, die das mit ihren hochmodernen Geräten ermöglicht haben!
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01.09.2009 00:37 Uhr von mysteryM
 
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das nenne ich mal LIVE TV: wie geil ist das denn....
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01.09.2009 08:07 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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hui: erstaunlicher finde ich das die überhaubt noch premiere haben,... im restlichen deutschland ist das immerhin schon sky

ja ja bild mal wieder :D
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01.09.2009 08:42 Uhr von Uli.H
 
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Sozialvoyeurismus: auf den Höhepunkt getrieben....
Nachdem wir von RTL und Co darauf konditioniert wurden, auch schonmal anderen Leuten beim Kauf eines neues Autos zugucken zu müssen - finden Einige (die zu lange vor der Verblödungslampe gesessen haben) ein solches Programm sicher ganz prima.
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01.09.2009 09:18 Uhr von Aequitas1987
 
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DVB-T: Jep, das geheimnis liegt wie im zweiten Kommentar angesprochen, dass der Blitzer einfach auf einer DVB-T Frequenz sendet, sodass man das Bild normal empfangen kann/konnte...
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01.09.2009 12:24 Uhr von ptahotep
 
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@Aequitas1987: Hä?
Siehe Posting wegen Verkabelung. Dann müsste die Radaranlage entweder im Wirkungsbereichs eines Verteilers oder gar der Kabelkopfstation gewesen sein. Und ob dann eine Settopbox mit diesem Signal umgehen kann ist auch noch fraglich, da Du mit einem DVB-C Reciever schlecht ein DVB-T Signal dekodieren kannst. Es basiert zwar beides auf MPEG-2, aber die Kodierung ist doch anders.
Es gibt zwar Kombigeräte die DVB-T und DVB-C eventuell sogar auch noch DVB-S zusammen können, aber schau Dir mal bitte die Frequenzen dazu an. Und wenn der Messtrupp der die Radaranlage bediente auf die Frequenz von DVB-C kommt kann man nicht mehr von einem "Versehen" sprechen. Allgemein empfangbare Frequenzen wie TV- oder Radiosender nehmen werden nur in Notfälle genutzt.
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01.09.2009 13:24 Uhr von jpanse
 
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ist bestimmt was kaputt :)
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01.09.2009 15:20 Uhr von Radio-Saturn
 
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Also der Hersteller sagt: "Der Anwohner muss ein Gerät zur Videofunkübertragung installiert haben" ...
... zur Erklärung:
... ich habe so ein Videofunkübertragungsgerät auch um z.b. das Bild vom Sky Receiver der im Wohnzimmer steht an den Fernseher im Schlafzimmer zu senden. (Die Geräte gibt´s in jedem Elektronikfachhandel und manchmal sogar bei Aldi, Plus etc. und haben mehrere Übertragungsfrequenzen zum Einstellen zur Auswahl).
Offenbar hat das Übertragungsgerät der Blitzerkamera nun gerade zufällig die gleiche Frequenz wie das des Empfangsgerätes genutzt und er konnte deshalb als einziger die Bilder zufällig sehen.
Es hat weder etwas mit DVB-S, DVB-C, DVB-T oder sonstigen üblichen Übertragungs- oder Umwandlungsfrequenzen im Digital- oder Analogbereich des Kabel-, Sateliten- oder Terristischenfrequenzbandes zu tun.

Gruß
Radio Saturn
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01.09.2009 15:35 Uhr von Oberrehlein
 
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Steht nichts: von in der Hannoverschen Allgemeinen heute. Steht nur, keiner kann es sich erklären.

Nix Übertragungssystem und so weiter.

Die haben in ner 30er Zone an einer Schule Radarkontrolliert und dabei haben Beamte in einem 30 meter weiter stehenden PKW die Übertragung der Radarkamera empfangen. Ob es zu Übertretungen kam, kann nicht gesagt werden, da die Daten erst ausgewertet werden müssen.

Frage 1: Warum sendet eine Radarfalle Daten
Frage 2: Warum glotzen sich 2 Beamte das an
Frage 3: Warum können die nix sagen, wer zu schnell war
Frage 4: Warum 1, 2 und 3, wenn die Daten erst ausgewertet werden müssen

Sehr mysteriös - evtl. Aliens?

bAAAAAnzAAAAAiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii

Ach ja, wegen der fehlenden Geheimhaltung (der Mitglotzer hat angeblich gesehen, dass seine Nachbarin auch zu schnell war) wird gerade geprüft, ob überhaupt einer der betroffenen Raser ein Ticket bekommt.
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01.09.2009 15:37 Uhr von Oberrehlein
 
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Das isses: Der Mitglotzer steht auf seine Nachbarin!
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01.09.2009 17:11 Uhr von chaoslogic
 
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Ziemlicher Quatsch Sky (Premiere) sendet ja wohl Digital (DVB-S/C + CSA), da kann es wohl maximal zu ein paar Störungen gekommen sein durch eine Analoge Bildübertragung. Anders siehts vielleicht aus wenn der Digital-Receiver nicht per Scart angebunden ist, sondern per Kabeltuner (solls geben). Da ist mit ausreichend Leistung womöglich ein Livebild möglich. Mit Sky o.ä. hat das dann aber garnichts zu tun.
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01.09.2009 20:01 Uhr von Thomas66
 
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du schaltest: das TV ein und siehst wie deine Frau bei einem anderen Kerl im Auto geblitzt wird.
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02.09.2009 14:20 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Find ich gut: bei dem was die so senden, kann Radarfallen-TV doch nur eine Qualitätssteigerung sein...

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