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Fußball: FC Bayern will FIFA-Statuten ändern, um Ribery zu halten

Paragraf 17 der FIFA-Statuten besagt, dass ein Spieler schon vor Ende seiner Vertragslaufzeit den Verein wechseln kann.

Im Zuge des Kampfes um ein Verbleiben Frank Riberys, dessen Vertrag mit den Bayern bis 2011 gilt, will Uli Hoeneß nun um eine Änderung des Paragrafen kämpfen.

"Wenn irgendeiner der großen versucht, diesen Paragrafen zu ziehen, dann ist die Hölle los", warnte der Bayern-Manager. Auch konkrete Änderungen hat er schon im Kopf.


WebReporter: truman82
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Bayern, FC Bayern München, Bayer, Franck Ribéry
Quelle: www.dnews.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2009 15:46 Uhr von Darth Stassen
 
+22 | -3
 
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Der Paragraph ist auch ein Witz. Verträge sollten erfüllt werden müssen und basta.
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31.08.2009 15:54 Uhr von Noseman
 
+10 | -11
 
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Quatsch: Welche anderen Arbeitnehmer dürfen denn ihren Arbeitsvertrag nicht kündigen?

Der Paragraph kann weg, weil es auch ohne diesen selbstverständliches Menschenrecht ist, seinen Arbeitsplatz frei wählen zu können udn nicht gebunden zu sein.Steht übrigens auch im Grundgesetz.
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31.08.2009 16:07 Uhr von sc4ry
 
+9 | -21
 
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31.08.2009 16:12 Uhr von Springbok
 
+3 | -15
 
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31.08.2009 16:13 Uhr von Mighty-Marko
 
+3 | -2
 
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@ BastB: Ich erinnere mich an den Fall Jan Simak, der von Hannover 96 nach Leverkusen gewechselt ist. Für ihn wurden auch 3 Mio oder so gezahlt und der hat nach ca. 4 Monaten keinen Bock mehr gehabt und ist nach Tschechien abgedüst mit dem Vorwand psychisch labil zu sein. Nicht mal ein Jahr später war der in Prag (glaube ich) unter Vertrag und ist später glaub ich auch wieder zu Hannover gegangen.

Angaben ohne Gewähr.^^
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31.08.2009 16:27 Uhr von Katzee
 
+3 | -7
 
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Der misst wohl: mit zweierlei Maß: Einerseits beschwert er sich darüber, dass Real doch recht aggressiv um Ribery buhlt, andererseits streckte der FCB selbst bis gestern noch seine Griffel nach den Spielern anderer Vereine aus. Was soll dies Gejammer also nun?
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31.08.2009 16:30 Uhr von alphanova
 
+10 | -8
 
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" FC Bayern will FIFA-Statuten ändern, um Ribery zu halten"
klingt so als wären die bayern sozusagen die schäubles der bundesliga

hiermit beantrage ich übrigens die aufnahme des verbs "schäublen" in den duden, und zwar als synonym für "jemanden dazu zwingen wollen, etwas zu tun, was moralisch verwerflich ist"

konjugationsvorschlag:
ich schäublete
du schäubletest
er/sie/es schäublete
wir schäubleten
ihr schäubletet
sie schäubleten
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31.08.2009 16:51 Uhr von Leodavin
 
+5 | -2
 
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Lizenzierungsverfahren: man sollte lieber eine weltweites Lizenzierungsverfahren einführen,so wie es in der Bundesliga üblich ist,damit es international keine Wettbewerbsverzerrung mehr gibt.Da würden Vereine wie Real Madrid,Juventus u.a. ganz schön dumm aus der Wäsche gucken.
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31.08.2009 21:38 Uhr von Zwiebeljack
 
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@sc4ry: das einzige was hier lächerlich ist ist dein kommentar...mach dich nochmal schlau um was es beim Paragraf 17 genau geht und dann kommentiere nochmal...
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31.08.2009 22:03 Uhr von chitah
 
+5 | -0
 
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Irgendwie haben manche hier nichtmal ne Ahnung worum es in diesem Paragraphen geht. Da reicht schon der Name Hoeneß und es wird losgezetert, echt traurig.

Nur zur Info, der FC Bayern hat noch nie von diesem Paragraphen Nutzen gezogen. Wenn die einen Spieler gekauft haben dann nur mit seinem und dem Einverständnis des Vereins! Dies alles dann noch mit dr entsprechenden Ablösesumme für den abgebenden Verein. Wollte der nicht verkaufen hat Bayern auch keinen Spieler geholt.

Ganz anders bei diesem schwachsinnigen Paragraphen. Der erlaubt es Spielern nach 3 Jahren zu gehen, selbst wenn der Vertrag noch 10 Jahre läuft und der Verein bekommt dann nichtmal ne Ablösesumme, sondern mit Glück höchstens bei ner Klage etwas Schadenersatz.

Das ist ein himmelweiter Unterschied zu den Transferpraktiken der Münchner! Dieser dämliche Paragraph gehört abgeschafft, zum Nutzen ALLER Vereine in der BL.

Diese notorischen Bayernhasser hier bei SN sollten sich doch manchmal erst über die Materie schlau machen ehe sie ihrem Pawloschen Reflex nachgeben.
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31.08.2009 22:57 Uhr von sc4ry
 
+0 | -3
 
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@ Zwiebeljack: und was hat das damit zu tun, dass uli wieder denkt, er ist fussballgott und kann machen was er will?
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31.08.2009 23:48 Uhr von Marv1984
 
+3 | -0
 
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Verträge sind da, damit sie erfüllt werden. An stelle der Fifa, würde ich es einem Spieler wie Ribery nicht durch gehen lassen, einfach so seinen Vertrag vorzeitig zu kündigen, nur weil er woanders eventuell mehr Geld verdienen könnte. Sonst machen das bald alle Spieler. Dann kommt Bayern bald an, und legt nem Abwehrspieler 100€ mehr geld oben drauf und er kündigt kurz seinen Vertrag... Die Fifa muß da eingreifen, falls Ribery das machen würde...der spielt doch ständig und sitzt nicht auf der Bank. Und zusätzlich müsste Real nochmal ne Strafe zahlen, da die das werben nicht sein lassen, trotz absage....
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01.09.2009 09:45 Uhr von Luff
 
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Warum haben sie ihn nicht bereits verkauft?! Mal ehrlich, warum sollte der Paragraph bei Bayern und Ribery im nächsten Jahr nicht (mehr) gelten? Andere Vereine mussten in der Vergangenheit auch Spieler vorzeitig verkaufen, damit im Folgejahr nicht der Paragraph gezogen werden konnte und der Spieler für einen lächerlichen Betrag abwandert (z.B. van der Vaart beim HSV)? Diese Vereine haben dadurch auch auf die Dienste eines Spielers vorzeitig verzichtet, damit sie noch den vermeintlichen Wert des Spielers bekommen. Wenn der Paragraph jetzt abgeschafft werden sollte, dann ist das für mich Wettbewerbsverzerrung...

Bayern hätte Ribery diese Saison für 80 Mio+ an Real verkaufen können und sollen. Dies haben sie nicht5 gemacht, obwohl sie wissen, dass nächstes Jahr der Paragraph 17 dafür sorgen könnte, dass er für <20 Mio gehen kann. Also sind sie dieses Risiko bewusst und kalkuliert eingegangen und dürfen jetzt auch nicht anfangen zu jammern!
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01.09.2009 13:16 Uhr von Zwiebeljack
 
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@luff: woher weißt du denn so genau wieviel real geboten hat? und warum sollte man einen bedenkenlos paragraphen hinnehmen obwohl er absolut ungerecht ist?
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01.09.2009 13:25 Uhr von Zwiebeljack
 
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@sc4ry: herzlichen glückwunsch zu deiner fähigkeit uli hoeneß gedanken zu lesen...wenn du in deinem täglichen leben alle vorschriften und gesetze etc. seien sie noch so schwachsinnig hinnimmst, dein problem...hoffentlich wird dann dein verein auch noch mit diesem paragraphen bekannschaft machen
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01.09.2009 13:33 Uhr von chitah
 
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Und weil Hamburg nicht den Mut hatte gegen solch einen Schwachsinn anzugehen und für ihren Spieler zu kämpfen, soll Bayern das jetzt auch machen?
Wo ist das denn bitte Wettbewerbsverzerrung?

Zudem die Sachlage bei VdV wohl eine ganz andere war, der wollte ja unbedingt weg und hat sich sogar in anderen Trikots verpflichten lassen.

Statt mal wieder einfach nur über Hoeneß zumaulen solltet ihr froh sein das einer dagegen vorgeht und hoffen das sich eure Vereine daran beteiligen. Eine Streichung oder Änderung dieses Paragraphen käme nämlich der ganzen Liga zugute, die nunmal nicht mit den Gehältern in Spanien und England mithalten kann.

Nur weil es die Bayern sind wird lieber solch ein Paragraph hingenommen (über den ihr auch meckert wenn es euren Verein trifft), anstatt Hoeneß mal recht zu geben. Hass und Neid muss ganz schön dämlich machen.
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01.09.2009 13:36 Uhr von chitah
 
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ups: Der obige Beitrag war für Luff ...


VdV hat sich natürlich in anderen Trikots fotografieren und nicht verpflichten lassen...
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01.09.2009 14:52 Uhr von Munich
 
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@luff: Du verwechselst das Bosman-Urteil mit dem §17 - das sind zwei ganz andere Sachen.
Der §17 wurde nach wie vor nur einmal gezogen - und in dem Fall auch zurecht (Webster hiess der Spieler iirc).
Das Bosman-Urteil besagte im prinzip nur, dass ein Spieler ohne Vertrag auch keine Ablöse kostet. §17 besagt aber, dass ein bestehender Vertrag gekündigt werden kann, wenn der Spieler ins Ausland wechselt.
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01.09.2009 17:00 Uhr von Luff
 
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@chitah: Van der Vaart wollte unbedingt weg, das stimmt. Aber Ribery wollte unbedingt bleiben oder wie? Nein,der wollte und will auch unbedingt weg, also ist die Sachlage doch die gleiche!
Und weil Van der Vaart unbedingt weg wollte, hat Hamburg eben rechtzeitig gehandelt und ihn lieber verkauft, bevor §17 greifen konnte. Das hat auch weder was mit Neid oder Misgunst zu tun, sondern soll eigentlich nur aussagen, dass Bayern sich nicht wie Pipi Langstrumpf aufführen soll (ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!). Das es diesen $ gibt weiß der Uli, und wenn er nächstes Jahr greifen sollte, dann darf er deswegen auch nicht weinen.
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01.09.2009 17:52 Uhr von Collateral Damage
 
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Luff: Und trotzdem verstehst du es einfach nicht..

Da hat Chitah schon recht, du beziehst das alles nur auf Hoeneß und seinem FCB.

Also erstens, haben diverse Trainer/Manager sich schon über diesen Paragraphen aufgeregt, eigentlich weltweit und das auch schon, seit es diesen Paragraphen gibt. Desweiteren ist es so, dass eben dieser § ($ <- Dollar ist übrigens was anderes^^) eigentlich noch nie angewandt wurde. Und woran liegt das? Weil es quasi unter einer Art Ehrenkodex unter den Vereinen läuft!! Kein Verein möchte von seinen Spielern erpressbar sein, indem sie irgendwas fordern und beim Nichterhalten (dann für die Summe ihrer noch ausstehenden Gehälter) wechseln.

Und da sich jeder Verein an diese Abmachung hält hat man halt seine Bedenken (In diesem Fall, bezogen auf Real, evtl auch zurecht) dass es ausgerechnet bei seinem wertvollsten Spieler nicht der Fall ist. Rechtlich gesehen hätte Madrid ja recht, aber es macht wirklich NIEMAND!


Hier,mal der wichtige Teil aus der Quelle:

"Ein Kompromiss könnte laut Hoeneß so aussehen, dass "die Regelung nur für Spieler, die 20 Prozent der Spiele gemacht haben beziehungsweise nicht mehr als 200.000 Euro verdienen, angewendet kann."

Danach könnten nur Profis, die wegen Verletzungen oder mangelnder Spielpraxis keine Zukunft mehr bei ihren Clubs haben, ihren Vertrag vorzeitig kündigen.

Der Fall Webster

"So war es ja auch beim ursprünglichen Fall Webster vorgesehen. Das auf Spieler wie Cristiano Ronaldo, Franck Ribéry oder Kaka zu übertragen, nur damit sie statt X Millionen nun Y verdienen, kann nicht angehen", sagte Hoeneß und betonte, dass der Paragraf 17 für einen Spieler wie Ribery nicht gelten dürfe.

Schon vor Wochen hatte Hoeneß im Zuge des Transfer-Theaters um Ribéry die europäischen Top-Clubs davor gewarnt, den Franzosen im kommenden Jahr womöglich mit Hilfe des Paragrafen 17 preisgünstig zu verpflichten.

"Bis jetzt hat keiner der großen Vereine jemals den Paragrafen 17 gezogen. Und wenn irgendeiner der Großen versucht, ihn zu ziehen, dann ist die Hölle los. Das würde ich keinem Verein der Welt raten", hatte der Bayern-Manager gesagt."



Das einzige: Er drückts halt in seiner typischen Art aus^^ Aber inhaltlich hat er absolut recht!
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01.09.2009 22:46 Uhr von chitah
 
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Luff: Woher nimmst du die Weisheit das Ribery weg will? Er hat lediglich gesagt "Wenn er gehen WÜRDE dann nur zu Real" mehr nicht. Im letzten Interview sprach er sogar von einer Vertragsverlängerung.

Das ist ja wohl ein Unterschied zu einem Spieler der sich schon im Trikot anderer Vereine ablichten lässt.
Und selbst in diesem Fall wäre der §17 falsch gewesen, da er Vertrag hatte und fertig. Entweder der neue Verein zahlt anständig oder der Spieler hat Pech und muss aufs Vertragsende warten.

Also sei froh das der Hoeneß so massiv dagegen vorgeht, das kommt auch deinem Verein zugute, sofern du nicht Madrid-Anhänger bist.

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