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Warum der asiatische Marienkäfer die heimischen Arten dominiert

Der zur Schädlingsbekämpfung in Gewächshäusern eingeführte asiatische Marienkäfer entwickelt sich zur Gefahr für einheimische Arten. Ein Grund dafür ist, dass der asiatische Kollege fünfmal so viel Blattläuse frisst, als der deutsche.

Dazu kommt noch, dass wenn der asiatische Käfer zu wenige Läuse findet, dieser auch andere Insekten und die Larven der einheimischen Art vertilgt. Den Winter kann der asiatische Käfer durch einen Trick überleben: Durch Hämolymphe.

Dies sind Immunzellen, die die Entwicklung von Bakterien stark eindämmen kann. Diese Immunzellen sind bei der asiatischen Art in vielfach effektiver, als die der bei uns bisher beheimateten Arten. So können größere Mengen des eingewanderten Käfers im Winter überleben.


WebReporter: H311dr1v0r
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tier, Art, Pflanze, Marienkäfer, Schädlingsbekämpfung
Quelle: www.dw-world.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2009 19:43 Uhr von darmok69
 
+2 | -0
 
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Hämolymphe sind keine Immunzellen. Das ist einfach der allgemeine Begriff für die Körperflüssigkeit der Insekten. Sie enthält beim asiatischen Marienkäfer eben nur ein paar mehr antibakteriell wirksame Immunzellen. Ansonsten interessante News.
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01.09.2009 11:33 Uhr von Borgir
 
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der: asiatische kollege....geil formuliert :-)

interessante news!!!
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19.02.2010 17:16 Uhr von patrickb
 
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Ja was jetzt, eingewandert oder importiert?

Eingeführt natürlich.
Selbstverständlich müssten die Wissenschaftler wissen, dass der Migrant "Harmonia axyridis" deswegen importiert wurde, WEIL er so gefräßig ist. Genau das wollte man sich zu Nutze machen. Aber wie so oft, wird man die Geister die man rief jetzt nicht mehr los. Der Migrant wird früher oder später den autochthonen Fünf- oder Siebenpunkt verdrängen. Denn leider frisst er nicht nur Schädlinge sondern in Ermangelung solcher auch die nützlichen Einheimischen.

Wer Ähnlichkeiten mit dem richtigen Leben findet, kann sie sich in die Haare schmieren.

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