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Viele Ärzte erhalten "Kopfgeld" von Krankenhäusern

Immer häufiger erhalten Ärzte Geldprämien, wenn sie Patienten in bestimmte Krankenhäuser einweisen. Teilweise gehen Zahlungen von mehreren Hundert Euro über den Tisch. Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft bestätigte die Praxis des Patienten-Kopfgeldes.

Teilweise sind die Ärzte in Vereinen organisiert und erpressen die Krankenhäuser: "Übertragt uns die Vordiagnostik zu üppigen Sätzen, oder ihr bekommt von uns keine Patienten mehr."

Solche "Fangprämien" verstoßenen nicht nur gegen die ärztliche Berufsordnung, so der Vorsitzende der Kassenärzte, Andreas Köhler. Sie sind auch aus berufsethischer Sicht nicht zu tolerieren.


WebReporter: smuffy
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Krank
Quelle: www.faz.net

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2009 09:23 Uhr von smuffy
 
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Weitere Infos sind in der Quelle zu lesen.
Eigentlich ein Skandal ohne gleichen, die betroffenen Ärzte und Krankenhäuser sollten zu Verantwortung gezogen werden und die doppelte Summe an gezahlten Prämien an die Patienten zurückzahlen. Letzten Endes zahlen wir alle aus unseren Beiträgen dieses Schmarotzer-Verhalten.
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31.08.2009 11:00 Uhr von rolf.w
 
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Seltsam: Sind es nicht die Krankenhäuser, die ständig darüber klagen, zu wenig Geld zu haben?! Woher nehmen die das Geld für die Prämien?!
Davon ab dachte ich bis dato, jeder Patient kann sich aussuchen, welches Krankenhaus er nimmt, vorausgesetzt, das KH kan ihn aufnehmen. Natürlich kann ein Arzt einen Hinweis geben, welches KH zur Behandlung geeignet ist, aber vorschreiben?
Und etwas anderes wäre auch noch interessant. Wenn diese Praxis bekannt ist und angeprangert wird, warum geht man gegen diese Ärzte und Vereine nicht vor? Ich meine, vielleicht reicht es ja aus, diese Ärzte einmal an ihre Zulassung zu erinnern. Das Verhalten der Ärzte ist doch wohl als Nötigung/Erpressung zu sehen und der bargeldlose Geldfluss dürfte auch zweifelsfrei nachweisbar sein. Schließlich zahlt im Normalfall kein KH Geld an einen extern niedergelassenen Arzt, es sei denn, er führt eine Leistung aus, die im KH nicht erbracht werden kann.
So ganz verstehe ich nicht, warum sich die Krankenhäuser nicht wehren sondern nur jammern und klagen.
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31.08.2009 12:13 Uhr von alphanova
 
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"an einem blatt papier geschnitten? zeigen Sie mal her. oh das sieht aber böse aus, damit ist nicht zu spaßen, ich weise Sie am besten ins krankenhaus ein"
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31.08.2009 12:34 Uhr von XvT0x
 
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das: system ist eben kaputt. ich kenns aus meiner eigenen verwandtschaft, mein onkel hat ne arztpraxis und er gibt selbst zu das er ne gewisse anzahl von klasse-patienten BRAUCHT um überhaupt umsatz zu machen.
mein vater ist arzt im krankenhaus und auch er hat täglich damit zu tun.
ich würde mich wetten trauen das jene patienten die "gekauft" werden müssen klassepatienten sind. aber so ist das nun mal. normal versicherte patienten werden zwar auch gut behandelt aber bringen dem kh und den praxen lange nicht soviel geld. das führt soweit das die zusammenarbeit unter den ärzten dran leidet.

beispiel:
sämtliche ultraschall untersuchungen von internistischen und chirurgischen patienten werden von internisten gemacht. AUßER es handelt sich um chirurgische klassepatienten, diese werden von den chirurgen gemacht. und das obwohl diese nicht so gut geschult sind im ultraschallen aber dafür bekommt die chirurgie mehr geld für eine ultraschall behandlung an klassepatienten.
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31.08.2009 13:22 Uhr von marshalbravestar
 
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als: ich klein war war ich faszinerit vom ärzteberuf ..... glaubte an den hypokratischen eid bis ich aufwachte und merkte das das genauso so ein schei** korrupter haufen ist wie überall wo es um geld geht

mit der gesundheit und krankheit der menschen hat man schon immer das meiste geld gemacht.....aber wir in DEUTSCHLAND habens trotz allem noch gut glaubt mir mal ...
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31.08.2009 13:54 Uhr von penneri
 
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...das ist gängige Praxis aber gut, dass es mal jemand auf den Punkt bringt. Eigentlich liegt in dem Sektor noch viel mehr im Argen.....
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31.08.2009 13:57 Uhr von kidneybohne
 
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na geil, d.h. es könnte sein das ich in ein schlechteres krankenhaus für mein anliegen komme als ich könnte? Das wäre nicht sehr optimal.
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31.08.2009 13:59 Uhr von baerenmama57
 
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kopfgeld: ich finde das dieses nicht sein muss ich selber habe schon schlechte erfahrungen damit gemacht
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31.08.2009 14:38 Uhr von Nethyae
 
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Tze: Wenn die Ärzte sich schon zusammenschließen, warum schließen sich die Krankenhäuser nicht auch zusammen?
Wenn kein Krankenhaus mehr zahlt, bleibt den Ärzten ja wohl nichts übrig, ich glaube kaum, dass die Patienten deswegen sterben lassen.
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31.08.2009 15:24 Uhr von bluecoat
 
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...erst auf Steuerzahlerkosten studieren und dann
den Steuerzahler in Form des Patienten ficken!

...unsere Gesundheitsheitssystem ist ein korruptes und völlig kaputtes system von der Ulla S. über die Kassen , Vereine bis zu den völlig verpeilten Ärzten!!!!
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31.08.2009 18:36 Uhr von Borgir
 
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noch: eine morderne art des menschenhandels. der patient hat die arzt- und krankenhauswahl, nicht der hausarzt
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31.08.2009 23:42 Uhr von Krebstante
 
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fff: Der Patient hat die freie Arztwahl, darunter fällt eigentlich auch die Krankenhauswahl. Aber die wird bei Notfällen ja bereits ausgehebelt, da bestimmte Krankenhäuser für bestimmte Regionen zugeteilt werden.
Leider lassen sich die Patienten immer noch einlullen von den Ärzten. "Gehen sie mal in das Krankenhaus, da kenne ich den Chefarzt, der ist Spezialist"
Wenn der Patient sich nicht dran hält, hat er womöglich auch noch Repressalien zu befürchten. Je nach Fachrichtung kann das ein ganz schöner Druck sein, dem die Patienten da unterliegen können. Eigentlich sind solche "Empfehlungen" sogar verboten, dass wissen aber die wenigsten Patienten. Viele fragen in den Arztpraxen ja sogar danach.

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