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Studie: Welche Faktoren bestimmen den schulischen Werdegang von Grundschülern?

Bildungsforscher haben in einer repräsentativen Studie 900 Schüler untersucht und festgestellt, dass ein Sechstel der Schüler in den von ihnen besuchten Schulformen unterfordert waren. Die Studie beschäftigte sich mit Schülern, die eine weiterführende Schule nach der Grundschulzeit besuchten.

Sie konnten feststellen, dass Akademikerkinder mit sehr guten und guten Leistungen immer das Gymnasium besuchten. Dies ist bei Kinder von Nichtakademikern meistens nur bei sehr guten Noten der Fall. Die Forscher nehmen an, dass das Umfeld und die Bildung der Eltern hier einen Einfluss ausübt.

Akademiker schätzen aus eigener Erfahrung gymnasiale Schulbildung häufiger als schaffbar und zukunftsweisend ein. Lehrer sprechen bei Akademikerkindern häufiger eine Empfehlung für Gymnasium und Realschule aus, da sie die außerschulischen Förderungsmöglichkeiten erfolgversprechender einschätzen.


WebReporter: Krebstante
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Grund, Faktor
Quelle: pressetext.com

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2009 18:40 Uhr von Krebstante
 
+0 | -0
 
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Die Bildung der Eltern hat also einen wesentlichen Einfluss auf die schulische Entwicklung ihrer Kinder. Das ist diskriminierend für die Kinder, da ihre schulische Leistungen und Entwicklungsmöglichkeiten nicht an ihren eigenen Fähigkeiten, sondern an denen ihrer Umwelt gemessen werden. Gerade Lehrer als neutrale Personen sollten sich von solchen Faktoren meiner Meinung nach nicht beeinflussen lassen.
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29.08.2009 19:07 Uhr von Dracultepes
 
+39 | -4
 
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Wenn man mitkriegt wie eltern sagen:" Mein Kind braucht nur aufdie Realschule mir hat das auch gereicht". Dann verwundert einen garnichts mehr.
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29.08.2009 19:11 Uhr von Bassram
 
+20 | -17
 
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Lol: hab nur nr empfehlung für die hauptschule bekommen, bin dan an ne gesammtschule und mach da jetz mein abi
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29.08.2009 19:17 Uhr von wrigley
 
+30 | -4
 
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hmm: Meine Eltern sind "Nichtakademiker" (sind Einwanderer arbeiten seit Jahren als Fabrikmitarbeiter), bin mit einem Schnitt von 2,0 aufs Gymnasium gekommen und habe letztes Jahr mein Abi gemacht.

Und jetzt?
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29.08.2009 19:27 Uhr von die_Sonja
 
+38 | -9
 
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Bassram: sei lieb und betrachte mal deinen Beitrag.
Du wirst vielleicht alles Mögliche machen..........
Abi aber nicht.


Augsburger Puppenkiste vielleicht......?
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29.08.2009 19:28 Uhr von IfindU
 
+8 | -1
 
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@wrigley: Dito, meine Eltern kamen ohne Sprachkenntnisse nach Deutschland, arbeiten als Fabrikarbeiter (und teilweise nebenberuflich als Putzkraf) und ich fange bald mein Studium an (Abi 1,8). Hatte damals auch damals mit hauptsächlich "guten" Noten die Empfehlung zum Gymnasium bekommen.
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29.08.2009 19:30 Uhr von Dracultepes
 
+12 | -20
 
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@die_sonja: Wieso kann er kein Abi machen? Nur weil seine RS nicht die beste ist ? Das sagt nun über irgendwas aus.

Dann bekomt man eben pro Klausur seine 3 Punkte wegen der RS abgezogen. Das juckt einen auch nicht weiter wenn man ansonsten gut ist.
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29.08.2009 19:32 Uhr von Krebstante
 
+7 | -4
 
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@Matthias1979
Du meinst, weniger gut gebildete Eltern (die vielleich auch nur deshalb weniger gebildet sind, weil sie auch so behandelt wurden), haben kluge Kinder, denen man das Klugsein verwehrt!?

@Bassram und @wrigley
Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Es wird aber auch nicht gesagt, dass es IMMER so abläuft. Ihr hattet bestimmt Unterstützung oder habt selbst dafür gekämpft.

Ich denke, dass diese Studie die Mechanismen aufzeigt, die dazu führen, dass Kindern eine ihnen angemessenen Bildung erhalten oder sie ihnen verwehrt wird. Wenn man das jetzt weiß, sollten endlich entsprechende Maßnahmen gegen diese Mechanismen ergriffen werden.
Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass meine Mutter sich die Hacken wundgelaufen hat, damit ich auf die Realschule gehen konnte. Den Empfehlungen der Lehrer zufolge hatte ich keine Chance, die Mittlere Reife zu schaffen.
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29.08.2009 19:40 Uhr von skipjack
 
+8 | -3
 
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Warum Schönfärberei??? Soweit wie mir bekannt ist, gilt bzw. gibt es nur in Deutschland, ein Akademiker Syndrom.

D.h. Ein Grossteil der Gymnasiasten sind auch Kinder von Gymnasiasten oder gutsituierten Mitbewohnern, wobei die Ausnahme die Regel bestätigt.

Fakt ist doch einwandfrei, dass in kaum einem anderen Land, so fleissig und früh getrennt wird, wie in Deutschland.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Arbeiterkind in Deutschland x promoviert liegt in einem 1-3% _Bereich, wobei sicherlich bewiesen ist, dass die Arbeiterkinder nicht dümmer sind, als die anderen. (K.H. Lauterbach)

Einbildung? Warum bitte gibt es nun Privatgymnasien und Studiengebühren, die zumindest für mich verfassungswidrig sind?
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29.08.2009 19:44 Uhr von die_Sonja
 
+9 | -4
 
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29.08.2009 19:30 Uhr von Dracultepes: Viele Argumente gibt es für alles Mögliche.

Lass uns darüber reden wenn er sein Abi hat.

Über Pro und/oder Kontra für alles könnte ich durchaus reden.

Sinn aber sollte es schon von vorneherein haben. (Nicht"machen")

Gruß an dich
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29.08.2009 21:23 Uhr von Slaydom
 
+6 | -5
 
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die meisten: Lehrer entscheiden oft nach Lieblingen...
Es liegt oftmals also nur an den Lehrern.
Man sollte bis Klasse 10 alle zusammen halten... Den oftmals werden auch Schüler, erst mit 14-15 jahren erst richtig gut
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29.08.2009 22:05 Uhr von DOMM
 
+3 | -4
 
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An den Lehrern soll das liegen?@slaydom?? vl zu 15 Prozent....

ein wichtiger Punkt sind die ELtern der Schüler... die müssen ein gutes Vorbild sein in jeder Hinsicht, wenn die Kinder sehen, dass ihre Eltern zuhause rumsitzen und nix machen um 12 Uhr austehen.. was sollen dann die Kinder machen... da ist das schon vorprogrammiert, dass Kinder nicht auf die Schule kommen, die sie verdient hätten.



Für mich spielen eben die Eltern eine wichtige Rolle.
Bsp. Wenn die Eltern kein Deutsch können und sich nicht um die schulischen Belange ihres Kindes bemühen, dann landet das Kind statt auf dem Gym aud der Hauptschule oder einer anderen Schulform als möglich wäre.

Man darf da nicht immer auf der Schule und den Lehrern rumhacken.
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29.08.2009 23:22 Uhr von Krebstante
 
+1 | -2
 
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jjj: Dass Lehrer Mädchen bevorzugen, muss sich dann aber erst in den letzten Jahren/Jahrzehnten so entwickelt haben. Zu meiner Schulzeit wurden eindeutig zu Jungen bevorzugt. Aus meiner Grundschulklasse gingen fast nur Jungen zum Gymnasium, obwohl sie in der Minderzahl waren und die Noten nicht besser als bei den Mädchen.
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29.08.2009 23:46 Uhr von Slaydom
 
+7 | -4
 
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@krebstante: Es hat sich so entwickelt in den letzten 20 Jahren...
Mein Klassenlehrer hat mal zu uns gemeint, dass Mädchen generell bei gleicher Leistung eine Note besser zu bewerten sind als Jungs...

An alle die mir jetzt minus gegeben haben...
Schaut mal genau hin... Es sind meistens wirklich die Lehrer, schaut mal vllt nicht mal euer Beispiel an aber mal von alten Mitschülern...
Und so einen schlechten Ruf die Eltern heute auch haben möchten... Viele Eltern wollen schon, dass die Kinder aufs Gymnasium kommen.
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30.08.2009 03:21 Uhr von Baran
 
+2 | -10
 
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Also: mein rector war oft zubesuch bei den reichen bübchen eltern
die waren doof aber im gymi^^
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30.08.2009 09:20 Uhr von hujiko-san
 
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hmm Eltern und Lehrerschaft trifft hier eine ähnlich große Schuld. Mangelnde Förderung von zu Hause und die Bewertung selbiger als Hinderungsgrund.
Ich sehe das Hauptproblem jedoch auch bei den Eltern. Das geht bei der Früh- und Frühstförderung los, welche oft versäumt wird und erschöpft sich noch lange nicht in dem Umstand, dass sie spätestens ab der 5. Klasse ihren Kindern mangels Bildung persönlich keine Hilfestellungen mehr geben können.

Zum Thema "Bevorzugung von Mädchen":
Tatsächlich hat sich in den letzten Jahren ein derartiger Mechanismus eingeschlichen, jedenfalls im Umfeld der Grundschule. Bei einem Blick auf den Frauenanteil bei Grundschullehrern, ist dies nicht weiter verwunderlich wenn man gleichermaßen noch in Betracht zieht, dass viele dieser Lehrerinnen einen großen Teil ihres Leben im "Gleichberechtigungskampf" zugebracht haben. ;) Es gibt auch Studien zu diesem Thema. Jungs bleiben heute schon oft im Grundschulalter auf der Strecke, da sich männl. und weibl. Didaktik doch geringfügig unterscheidet und Jungen durch den hohen Frauenanteil so schon frühzeitig Verständnisprobleme entwickeln. Dieser Mechanismus würde im Übrigen auch andersherum so auf die Mädchen wirken, wären Männer an Grundschulen überproportional vertreten. (Früher der Fall)
An Gymnasien, aber auch Real- und Hauptschulen, relativiert sich das Ganze wieder.
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30.08.2009 09:33 Uhr von artefaktum
 
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@Matthias1979: "Dumme Eltern haben dumme Kinder."

Artikel richtig lesen!
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30.08.2009 11:29 Uhr von Pascal1304
 
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Wayne: Ich wüsste nicht wie man heute ohne Abi noch einen anständigen Job bekommen könnte.....Weil gute Realschüler schon Dreher (Zerspannungsmechaniker) lernen müssen :-) Nur ein bisschen den Namen geändert und den Hauptschülern die Chance verbaut diesen Beruf zu lernen....
Von daher kommen sowieso die Gesamtschulen bald in ganz Deutschland, dann kann man ja wieda anfangen mit Planwirtschaft, da wo es nur noch Schreiner gibt und keine Transporteure für die guten Banannen :P
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30.08.2009 12:01 Uhr von readerlol
 
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also: meine Grundschullehrerin hatte mir immer geprädigt das ich eh nur nen Hauptschullabschluss schaffe, aber zum Abi hats dann doch noch gerreicht...

Und wie Forrest Gump schon sagte: "Dumm ist der, der dummes tut."
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30.08.2009 12:09 Uhr von Miltras
 
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Gebt mir hierfür keine Minus Punkte !!! Auch wenn viele es nicht einsehen wollen. In Deutschland gibt es weniger Privatgymnasien als in jedem anderen Land. Und diese sind normalerweise nich viel besser als normales Gymnasien und kosten meistens nur viel Geld weil es ne Art Internat ist.

Außerdem hat das kaum was mit Lehrern zu tun. Wenn jemand nur ne Real Empfehlung bekommt und auf dort ehr Gut ist kann er auch ohne Empfehlung auf ein Gymnasium gehen !! Nur weiß ich das 80% von denen die dies gemacht haben ( trotz Real Empfehlung nach der Grundschule auf Gymmi gegangen) , nach 2-3 Jahren wieder abgehen.

Und jetzt das ALLER wichtigste : Wenn man "nicht gerade schlaue" Kinder lange mit "schlauen" Kindern zusammenlässt hemmt das den Lernfortschritt dieser. Und schwächt das Selbstbewusstsein der nicht so schlauen, da sie immer die schlechten Noten kriegen.
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30.08.2009 13:29 Uhr von Bokaj
 
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Mädchen im Schnitt besser als Jungen: Die Mädchen werden nicht bevorzugt, sondern die Eigenschaften eines typischen Mädchens passen am Besten in unser Schulsystem.
Mädchen sind meistens aufmerksamer und fleißiger und sie stören seltener den Unterricht.
Jungen sind durch ihr Hormon eher kleine Störenfriede, die nicht lange still sitzen können. Oft sind sie auch nicht gerade sehr fleißig.
Der Unterricht muss die Schüler mit ihren Eigenarten mehr einbinden.

Gute Lehrer schaffen das, aber nicht alle Lehrer sind gut.
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30.08.2009 13:55 Uhr von Baran
 
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mir haben wohl: reich bübchen geschrieben! ^^
Das ist ja mal interessant ihr alle die ich kannte habt das abi nicht geschafft^^
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30.08.2009 14:16 Uhr von datenfehler
 
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Eltern, Eltern, Eltern, Eltern Egal ob Hochschulabsolvent oder Amokläufer; das Elternhaus ist sehr entscheidend.
Der Kommentar von Matthias1979 trifft den Nagel sehr schon auf den Kopf:
"Dumme Eltern haben dumme Kinder."
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30.08.2009 14:19 Uhr von Nacktnasenwombat
 
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Interessant Von dieser Thematik kann ich ein Lied singen. Auch ich stamme aus einer Arbeiterfamile und bei uns war/ist es sogar verpönt auf´s Gymnasium zu gehen. Man wird schief angeschaut und gefragt "Was willst du denn dort? Schau lieber, dass du dir schleunigst eine vernüftige Arbeit suchst".

So kam es eben dazu, dass ich auf die Hauptschule ging, obwohl ich in der Übergangsklasse zum Gymnasium einen 1,X-Schnitt in den Hauptfächern hatte. Als kleiner Knirps hast du da wenig drüber nachgedacht, du hast einfach das getan, was die Eltern für richtig hielten.

Mittlerweile hab ich binnen zwei Jahren meine allg. Hochschulreife an einer Berufsoberschule nachgeholt. All das natürlich ohne die häusliche Unterstützung der Eltern, die mein Vorhaben (Studium) bis heute kritisieren.

Manche wissen gar nicht, wie steinig so ein Weg sein kann...


Allgemein:
Dein Schulabschluss wird dir praktisch schon "mit in die Wiege gelegt". Falls man nicht besonders ehrgeizige Eltern hat, die einem "ein besseres Leben" ermöglichen wollen, wird schwierig einen sozialen Aufstieg zu schaffen. Ein guter Freundeskreis mit klugen Freunden kann natürlich auch dazu beitragen.
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30.08.2009 15:03 Uhr von Bruno2.0
 
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Ganz Klar: Die Bildung der Eltern ist Entscheidend aber auch der Finanzielle Status......

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