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CDU in Duisburg: Wahlwerbung an Tote verschickt

In Duisburg erhielten nun viele Haushalte Wahlwerbung vom CDU Kreisverband. Auch an manch Verstorbenen war diese Wahlwerbung gerichtet. So zum Beispiel war einer dieser Briefe an einen in 2004 verschiedenen Mann verschickt worden, der von dessen 90-jähriger Mutter geöffnet wurde.

Parteien haben Anspruch auf Datensätze der Meldeämter. Diese müssen aber nach der Wahl gelöscht werden. Im vorliegenden Fall können diese Meldedaten nicht erst vor kurzem durch die CDU angefordert worden sein. Ob diese Daten rechtswidrig gespeichert wurden, kann aber noch nicht bestätigt werden.

Erst vor drei Wochen war es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen, als der OB-Kandidat Sauerland (CDU) einen Seniorenbrief ebenfalls an eine größere Anzahl von Verstorbenen versandt hatte. Über 50 Familien hatten sich danach über diesen Vorfall beschwert.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tod, CDU, Duisburg
Quelle: www.derwesten.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2009 17:58 Uhr von W.Marvel
 
+0 | -0
 
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Natürlich muss erst einmal geklärt werden woher diese Daten stammen. Es ist aber immer wieder erschreckend wie leichtsinnig gerade die, die sich über den "bösen" Datenmissbrauch im Internet aufregen, selbst schlampig mit den Daten von Menschen umgehen. PS: wer sich zumindest halbwegs gegen Wahlwerbung per Post schützen möchte, hat die Möglichkeit beim Meldeamt seiner Stadt eine Übertragungssperre zu seinen Daten einrichten zu lassen.
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29.08.2009 18:53 Uhr von my_mystery
 
+11 | -3
 
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Für die CDU seh´ ich SCHWARZ.
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29.08.2009 19:09 Uhr von Noseman
 
+14 | -4
 
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Die CDU/CSU: wählen doch ohnehin nur Schein- und Hirntote.

Leider gibt es in diesem Land verdammt viele davon.
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29.08.2009 19:44 Uhr von Krebstante
 
+4 | -1
 
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Da es sich in den meisten Fällen anscheinend tatsächlich um bereits vor Jahren verstorbenen Personen handelt, kann man davon ausgehen, dass widerrechtlich veraltete Datensätze verwendet wurden.
Was mich wundert, ist die Tatsache, dass Datensätze von der Post oder Telekom verwendet werden, obwohl die Möglichkeit besteht, laufend aktualisierte Daten von den Meldeämtern zu erhalten. Sind die vielleicht billiger?
Der Gebrauch von Post-Telekomdaten sollte zu solchen Zwecken oder auch generell nicht erlaubt sein. Ich kann mich gut in die Angehörigen der Verstorbenen hineinversetzen, das ist eine große Schweinerei.
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29.08.2009 19:48 Uhr von krazkr133
 
+5 | -2
 
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Die müssens echt nötig haben *schmunzel*
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29.08.2009 20:50 Uhr von fortimbras
 
+9 | -1
 
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das ist deren stammwählerschaft: die haben vermutlich 40-60 jahre lang cdu gewählt
sollen die nun damit aufhören nur weil dir tot sind?...

@autor
ich glaube nicht dass die cdu oder andere parteien schlampig mit daten umgehen
ich denke eher dass sie die ganz systematisch und sorgfältig missbrauchen
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29.08.2009 21:27 Uhr von Lin-HaBu
 
+3 | -0
 
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@Autor: Die Bürger sind wohl leichtsinnig mit Ihren Daten umgegangen. Die Frage ist jedoch wie kommt die CDU an die Daten wo sie doch nach jeder Wahl gelöscht werden müssen?

Das ist der Knackpunkt. Wohl eher wurden die Daten nicht gelöscht wie vorgeschrieben, sondern einfach wiederverwendet.
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29.08.2009 21:39 Uhr von -MaD-
 
+3 | -1
 
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wen würds wundern, wenn die hinterher: auch noch wirklich abstimmen?
simpsons lässt grüßen.
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30.08.2009 08:15 Uhr von peppie2k
 
+1 | -1
 
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Sehr schlechte News: Der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg heißt Adolf Sauerland und NICHT Sauerländer. Und das steht in der Quelle auch richtig.
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30.08.2009 15:09 Uhr von W.Marvel
 
+0 | -0
 
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@Peppie
Du hast Recht, mein Fehler - sein Name ist Adolf Sauerland - Ich kenne seinen Namen und habe keine Ahnung wieso mir dieser Fehler passiert ist - Shit happens.

@Lin-HaBu
Die Bürger sind nicht leichtsinnig mit ihren Daten umgegangen, die CDU in Duisburg mit diesen Daten aber sehr wohl.
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30.08.2009 16:40 Uhr von peppie2k
 
+0 | -1
 
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Mein Beitrag wurde gelöscht Auf Shortnews wird wohl auch zensiert, obwohl der Beitrag nicht so schlimm war... WAHNSINN.

Aber kein Wunder, dass der STERN nicht weiter kooperieren wollte...

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