29.08.09 17:52 Uhr
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Erste Aufnahme eines einzelnen Moleküls gelungen

IBM-Wissenschaftlern ist es gelungen, mit Hilfe eines Rasterkraftmikroskopes ein einzelnes Molekül abzulichten. Zu sehen ist ein honigwabenförmiges Gebilde mit den chemischen Anbindungen aller seiner Atome.

Aufgenommen wurde ein aromatischer Kohlenwasserstoff, ein rechteckiges Molekül, das aus 22 Kohlenstoffatomen und 14 Wasserstoffatomen besteht. Auf dem Bild sind deutlich die fünf Kohlenstoffringe zu sehen, von denen ein einziger etwa eine Million Mal kleiner als der Durchmesser eines Sandkorns ist.

Ein Wissenschaftler der Forschungseinrichtung in Zürich meinte, diese Erkenntnisse seien wichtig für die weitere Entwicklung der Nanotechnologie. Möglicherweise werde man in der Molekularelektronik forschen, welche Moleküle als Leiter und Logikschalter einsetzen könnte.


WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, IBM, Atom, Aufnahme, Nanotechnologie, Molekül, Molekular
Quelle: www.dailymail.co.uk

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2009 17:57 Uhr von Powermensch123
 
+4 | -90
 
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29.08.2009 17:59 Uhr von Snaeng
 
+48 | -1
 
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@ Powermensch123: Na du musst einfach nur mal genau genug gucken, die sind doch überall. :D
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29.08.2009 19:13 Uhr von mariemarie
 
+24 | -0
 
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faszinierend: zu sehen wie sich unsere sichtbare Welt zusammensetzt, auch wenn ich von Physik keine Ahnung habe.
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29.08.2009 19:14 Uhr von -MaD-
 
+9 | -9
 
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man kann auch religionen nicht ernst nehmen: denn niemand wir einen dieser götter jemals zu gesicht bekommen...

war bestimmt nicht so einfach, hoffentlich gewinnen die daraus neue erkenntnisse
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29.08.2009 19:33 Uhr von DrPelikan
 
+3 | -2
 
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verstehe zwar nicht allzu viel davon, find es aber echt sehr beeindruckend das man mittlerweile so klar was sonst unsichtbares darstellen kann
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29.08.2009 19:33 Uhr von DrPelikan
 
+2 | -1
 
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wow verstehe zwar nicht allzu viel davon, find es aber echt sehr beeindruckend das man mittlerweile so klar was sonst unsichtbares darstellen kann
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29.08.2009 20:19 Uhr von CyberAgeNRW
 
+7 | -0
 
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Mr. Spock: würde jetzt sagen: "Faszinierend".

Erstaunlich ist vor allem, dass man sogar erkennen kann, dass in den Verbindungen nicht überall gleich viele Elektronen rumschwirren, so zumindest meine Interpretation, warum die Enden heller sind als die Mitte...
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29.08.2009 20:55 Uhr von fortimbras
 
+1 | -0
 
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wie haben dies geschafft: ein einzelnes molekül soweit zu isolieren dass sie das aufnehmen konnten?
normalerweise sollte es doch ein paar millionen von denen pro mm³ geben und da die dann ja nichtnur neben- sondern auch übbereinander liegen sollten müssten da doch nun auch weitere als ein einzelnes zu sehen sein
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29.08.2009 20:59 Uhr von Nuwi
 
+2 | -0
 
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@ CyberAgeNRW: Soweit ich weiß hast du recht, die Oxzahlen sagen jedenfalls das sich da am Rand mehr Elektronen aufhalten.
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29.08.2009 21:30 Uhr von bauernkasten
 
+7 | -0
 
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fortimbras: Die Quelle erklärt, wie:
Das Mikroskop verwendet eine scharfe Metallspitze, die sich wie eine Stimmgabel verhält und die winzigen Abstände zwischen Spitze und Molekül misst. Die Spitze bewegt sich dabei im Bereich eines Nanometers. Über dem Molekül erhält man andere Schwingungswerte als auf der Unterlage, auf der es liegt. Diese Unterschiede werden gemessen und als Bild wiedergegeben. Das alles passiert in einem Super-Vakuum bei minus 268 Grad.

Ich kenne mich in Physik zwar nicht aus, aber da hätten wir doch auch selbst drauf kommen können.
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29.08.2009 21:59 Uhr von fortimbras
 
+0 | -0
 
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@ bauernkasten: ja jetzt wo dus sagst
ich hab doch auch nen kühlschrank warum hab ich das noch nie selbst ausprobiert? ;-)
deine erklärung klingt jedenfalls schlüssig auch wenn sie weit über das hinaus geht was ich für möglich gehalten hätte
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29.08.2009 23:26 Uhr von Krebstante
 
+5 | -0
 
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kkkk: Die Wabenform scheint wohl in der Natur eine der am häufigsten vorkommenden Form zu sein, wenn man bedenkt wo sie überall vorkommt. Ist schon faszinierend, dass sich im Kleinen dieselbe Struktur wiederfindet wie im Großen.

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