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Brandenburg: Ersteigerte Straße zum Schnäppchenpreis von 150.000 Euro zu haben

Der Käufer einer öffentlichen Straße, die er bei einer Auktion für 1.000 Euro erstanden hatte (SN berichtete), bietet der Stadt Havelsee seine Straße nun zum Rückkauf an. Bei 150.000 Euro könne man zu reden beginnen, so der neue Besitzer.

Das Straßenstück sei laut Gutachten das Zehnfache wert, allerdings im unbenutzten Zustand. Anwohner haben Angst, dass der neue Besitzer Benutzungsgebühren verlangen könnte, denn Strom- und Wasserleitungen sind nun dessen Eigentum. Vorbesitzer war ein insolvent gewordener Wohnbau-Investor.

Der Gemeinde war die Straße für einen Euro angeboten worden. Diese wollte aber die Gebühren für einen Notar sparen und im Zuge einer Versteigerung das Grundstück um einen Euro an sich bringen. Ein Käufer bot jedoch 1.000 Euro - ein Angebot, mit dem die hilflosen Beamten nicht gerechnet hatten.


WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Brand, Straße, Brandenburg, Schnäppchen
Quelle: www.morgenpost.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2009 14:47 Uhr von Nacktnasenwombat
 
+22 | -4
 
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Schöne Geschichte: Den richtigen Riecher muss man eben haben. Für die Gemeindeverwaltung ist das sicherlich eine unglaublich peinliche Geschichte. Selbst wenn er die Fabelsumme von 150.000 Euro nicht erhalten sollte, wette ich, dass das dennoch ein Bombengeschäft für ihn wird. Glückwunsch.
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29.08.2009 15:11 Uhr von Paddex-k
 
+6 | -3
 
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Weiter so: Erst haben sie Bahn, Post und die Energieversorger verramscht und jetzt kommt stück für stück unser Land unter den Hammer!!! Unsere " Fuhrer " sind schon vom feinsten!
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29.08.2009 15:38 Uhr von Airnu
 
+17 | -1
 
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Diese Beamten sollten sofort: wegen Inkompetenz am Arbeitsplatz entlassen werden, faules Pack, hätten es für 1€ haben können + Notarkosten.
Finde ich richtig, was der Herr da gemacht hat. Er kann sie ruhig für 1Mio € verkaufen, kommt die Stadt immer noch billiger als 1,5Mio...
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29.08.2009 15:51 Uhr von maxedl
 
+5 | -1
 
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Pech gehabt: Was lernt man daraus?
Spare nie am falschen Fleck.
Wäre nicht so oder so ein Notar nötig gewesen?
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29.08.2009 17:33 Uhr von -RockyTR-
 
+5 | -1
 
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lol: made my day.
Der sollte echt belohnt werden.
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29.08.2009 19:20 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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Sollen sie ihn doch auf der Straße sitzen lassen. Winterdienst muss geleistet werden etc.
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29.08.2009 20:09 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -0
 
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1000% Rendite: Tja, wenn die Stadt zu blöd ist, 2000 oder 3000 zu bieten, hat sie nun echtes Pech. Es wäre ja wohl für eine Gemeinde zumutbar, 2000 EUR locker zu machen.

Mit dem Gutachten kann er jetzt mind. 10.000 EUR Gewinn machen, denn Enteignung ist ja nur gegen angemessene Entschädigung möglich. Und der Gutachterwert ist das Minimum. Es wird also nochmal 30-50% über Gutachterwert mind. liegen.

Da hat der Typ wohl zur richtigen Zeit den richtigen Riecher gehabt.
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29.08.2009 22:40 Uhr von bluecoat
 
+4 | -1
 
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.. hilflosen Beamten ???????? unfähiges Pack !

..aus meiner Sicht sollte das ganze Beamtum abgeschafft werden und das Rückhaltlos !
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30.08.2009 00:25 Uhr von Nethyae
 
+0 | -0
 
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War da nicht mal was von wegen auf öffentlichen Straßen darf man keine Gebühren verlangen, auch wenn sie privat sind? Vor allem: Sind sie dann noch öffentlich?

Also ich glaub es gab mal ein Urteil, dass jemand seine Straße der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen muss, da der Straßenverkehr sonst eingeschränkt gewesen wäre.
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30.08.2009 16:23 Uhr von supermeier
 
+0 | -0
 
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Auf den Winter warten: und dann alle reihenweise auf den Hintern fallen mit anschließender Schmerzensgeldklage, (Räumpflicht), dann ist die Gasse schnell billig zu haben.

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