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Frankreich: Menschenähnlicher Roboter geschaffen

Ein Unternehmen aus Frankreich hat einen menschenähnlichen Roboter mit nachgemachten Gebeinen, Sehnen und Muskulatur präsentiert.

Die Maschine kann darüber hinaus Bewegungen machen, welche dem Menschen nahezu gleichen.

Die französischen Wissenschaftler haben sich vorgenommen, als nächstes einen Roboter zu kreieren, welcher menschliche Reaktionen zeigen soll.


WebReporter: cometosin
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Frankreich, Roboter
Quelle: www.bild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2009 13:08 Uhr von hardstyle_jupp
 
+12 | -3
 
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Franzosen: Dachte, das sind schon menschen-ähnliche Roboter?
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29.08.2009 13:16 Uhr von Jaybay
 
+7 | -5
 
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Mal im Ernst: Wofür, soll diese Entwicklung gut sein? Menschenähnliche Roboter, künstliche Intelligenz klingt für mich zunehmend nach Cyberdine Systems T800 Modell 101...Ich hoffe inständigst, dass die Wissenschaft es NIEMALS soweit bringt, ein künstliches Bewusstsein zu entwickeln!
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29.08.2009 13:47 Uhr von floff
 
+4 | -5
 
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@Jaybay: Ist doch schon lange geschehen Oo
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29.08.2009 15:14 Uhr von robozu
 
+9 | -0
 
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@floff: es gibt eine künstliche intelligenz die sich ihrer selbst bewusst ist? die also weiß was sie ist? nichts anderes ist meiner meinung nach bewustsein.
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29.08.2009 15:49 Uhr von CHR.BEST
 
+7 | -1
 
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Auch an einer genauen Nachbildung des Menschlichen Gehirns wird gearbeitet. Nur ist hier die Biologie immer noch viel weiter als die Mikroelektronik. So klaffen trotz hoher Miniaturisierung immer noch einige Zehnerpotenzen in der Größe zwischen natürlichen Nervenzellen und eines nachempfundenen Silizium-Schaltkreises.

Meines Wissens benötigt daher alleine die Simmulation eines Gehirns eines hochentwickelten Insekts einen ganzen Raum an Supercomputern. Obendrein ist bei hochentwickelten Säugetieren wie dem Menschen das Gehirn noch spezialisiert, denn genaugenommen haben wir ja drei unterschiedliche Gehirne, Mittelhirn, Kleinhirn und Großhirn.

Und während ein Insekt praktisch schon fertig programmiert auf die Welt kommt, muss ein Mensch zuerst jahrelang krabbeln, tasten und brabbeln um sicher gehen, sicher greifen und sicher sprechen zu können. D. h. alle Nerven- und Gehirnzellen müssen zuerst diesen "Eichprozeß" durchlaufen um als voll autonomes und intelligentes Wesen zu gelten.

Bei einem Roboter ist das dahingehend einfacher, weil er z. B. keinerlei Gehirnkapazität für Reflexe wie Atmung, Herzschlag, Darmtätigkeit etc. bereitstellen muß, da er praktisch nur aus Sensoren und künstlichen Muskeln besteht sowie antantomisch betrachtet nicht wächst aber eben auch nicht so schnell altert.

Man könnte also über WLAN ein künstliches Gehirn, das viele Tonnen wiegt, mit der Steuerung eines Androiden verbinden und so den Roboter wie ein menschliches Kleinkind lernen lassen.

Von der Mechanik her sehe ich da also weniger Probleme. Aber ein menschliches Gehirn nahezu 1:1 zu simulieren dürfte extrem schwierig sein. Denn neben der Größe der nötigen Computerschaltkreise sind noch längst nicht alle Funktionen im menschliche Gehirn erforscht und außerdem wird das natürliche Gehirn viel durch Chemie - wie z. B. Hormonausschüttungen - im Denken sehr stark beeinflußt.
Soetwas läßt sich nicht einfach mit neuronalen Netzwerken nachbauen.
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29.08.2009 16:08 Uhr von Krebstante
 
+2 | -1
 
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nnn: Mr. Data, Terminator, Nummer 5 und Blade Runner lassen grüßen.
Wie CHR.BEST schon sehr schön beschrieben hat, sind die Forscher von sowas sicherlich noch meilenweit entfernt. Und ich finde es auch gut so. Brauchen wir wirklich solche "menschlichen Maschinen"? Und wenn ja, wozu? Um Kriege zu führen? Für die Erforschung des Weltalls? Reicht es noch nicht, dass Computer uns schwierige Rechenarbeiten und Datenspeicherung abnehmen?
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29.08.2009 16:28 Uhr von CHR.BEST
 
+3 | -0
 
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@ Krebstante: Sicher kennst du noch den Computer "Deep Thought" aus "Per Anhalter durch die Galaxis". Er wurde nur zu einem einzigen Zweck erbaut: Den Grund für die Entstehung des Universums herauszufinden. Daß das Ergebnis für die Erbauer nicht so zufriedenstellend war, lasse ich mal außen vor ;-)

Aber darin wird doch der Nutzen an Maschinen generell gesehen. Sie leben ewig und sie brauchen keine Pausen.
Das ist doch Grund, wieso z. B. Unternehmen "Kollege Roboter" ans Fließband stellen.

Um wieviel wertvoller für einen Arbeitgeber wäre da ein synthetisches Gehirn, das klug genug ist, um z. B. sogar Aufgaben von Angestellten und Fachkräften übernehmen zu können? Noch ist es nicht möglich und selbst wenn, wird es noch lange Zeit zu teuer sein. Was aber, wenn diese Hürden fallen sollten?
Was würde so mancher Chef dafür geben, nur noch Beschäftigte zu haben, die niemals Urlaub oder Freizeit brauchen, keinen Lohn kosten und bei Widerspruch nur einen Druck auf den RESET-Knopf bräuchten?

Leider sieht die langfristige Zukunftsprognose für die Menschheit in Anbetracht dessen nicht so rosig aus. Aber immerhin haben wir ja noch Zeit, bis eine solche Entwicklung droht ;-)
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29.08.2009 16:55 Uhr von Fischgesicht
 
+4 | -0
 
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bin der überzeugung: dass es irgendwann künstliche intelligenz geben wird. aber das werde ich wahrscheinlich nicht mehr miterleben können.
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29.08.2009 17:00 Uhr von CHR.BEST
 
+1 | -0
 
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@ Matthias1979: Ich fürchte, daß eine grobe Annäherung nicht ausreichend sein wird, höchstens für sehr eng eingegrenzte Aufgabenbereiche (wie z. B. zur Montage).

Willst du aber so einen Roboter z. B. zur Altenpflege einsetzen, muss er schon deutlich klüger sein, denn es können hier Situationen auftreten, die eben nicht vorhersehbar und damit "vorherprogrammierbar" sind.

Für die Forschung gibt es tausend Gründe. Man könnte durch ein künstliches Gehirn z. B. herausfinden, wie Geisteskrankheiten entstehen und wie man sie therapieren kann oder wodurch sich die Gehirne von besonders kreativen Menschen von jenen, die weniger kreativ sind, unterscheiden usw.

Für die Militärs sind solche Dinge auch sehr begehrenswert - wie Krebstante schon sagte. Unbemannte Panzer, unbemannte Flieger, unbemannte Schiffe, Robotersoldaten ... die USA müßten nie wieder einen Krieg aus Soldatenmangel abblasen.
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30.08.2009 20:59 Uhr von Mordo
 
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Na hoffentlich, Tyler. :)

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