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Menschen mit entstellenden Krankheiten legen sich "emotionalen Panzer" zu

Mit Hilfe von Kernspintomographien des Gehirns konnten Forscher aus England und Irland nachweisen, dass im Gehirn von Menschen, die an äußerlich entstellenden Krankheiten wie beispielsweise Schuppenflechte leiden, die Hirnbereiche für die Wahrnehmung von Ekel und Abneigung weniger aktiv sind.

Auch Untersuchungen, bei denen die Testpersonen anhand von Bildern verschiedene Gesichtsausdrücke wie Ekel und Angst erkennen sollten, zeigten, dass die Kranken auf die Gesichter, die Ekel ausdrückten, schwächer reagieren als Gesunde.

Die Forscher gehen davon aus, dass die unterdrückten Hirnfunktionen den Kranken dabei helfen, soziale Kontakte trotz der ihrer Person entgegengebrachten negativen Emotionen aufrecht erhalten zu können. Somit handelt es sich hierbei um einen emotionalen Schutzmechanismus.


WebReporter: Krebstante
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Krank, Krankheit, Panzer
Quelle: www.scienceticker.info

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2009 23:04 Uhr von Krebstante
 
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Die Leute, die unter solchen Krankheiten leiden oder auch durch Narben nach Unfällen entstellt sind oder andere körperliche Gebrechen haben, die sie "unschön" oder "abstoßend" erscheinen lassen, leiden eigentlich schon genug durch ihre Krankheiten. Dass die Umwelt sie dann auch noch durch ihre, vielleicht auch unbewussten, Gefühlsbezeugungen diskriminiert und zu solcher Bewältigungsstrategie treibt, ist eigentlich sehr traurig.
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28.08.2009 23:16 Uhr von anderschd
 
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Nicht nur die. Viele, die Probleme ihr Eigen nennen.
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28.08.2009 23:42 Uhr von Jones111
 
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Das Problem ist, dass wir Menschen doch alle Fehler haben. Wir sind genetisch gesehen weit von der Perfektion (wenn sowas überhaupt erreichbar ist) entfernt.

Wir können zwar tagtäglich gegen unser unterbewusstes Denken ankämpfen, aber das ist so anstrengend, dass viele dies ablehnen. Obwohl daraus auch Stärke wachsen kann: Wer es schafft, bewusstes von unbewusstem Denken zu trennen, kann sich selbst viel besser kontrollieren.

Die Unterdrückung von ablenkenden Gefühlen kann sehr gut sein. Wenn Männer ständig an S** denken würden, wäre das doch sehr schlecht. Wer die Stärke hat, schlechte Gefühle zu unterdrücken und gute zu intensivieren, sollte nicht als nervenkrank bezeichnet werden. Das Leben läuft deutlich besser ab, wenn man sich nur gute Dinge zu Herzen nimmt.
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29.08.2009 03:00 Uhr von KiLl3r
 
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alta ich will mich jez nich lustig machen oso...
ernstes thema unso...
aber als ich grad betrunken mit freundin und paar kumpels
diese überschrift gelesen ham...
warn wir so am ablachen xD

nich zu ernst nehmen bitte...
aber was is das fürne überschrift ? xD
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29.08.2009 16:10 Uhr von CHR.BEST
 
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@BastB: Vollkommen richtig. Daraus hat sich ja auch unser Schönheitsempfinden entwickelt. Es ist nämlich kein Zufall, daß wir überwiegend solche Menschen als schön empfinden, die körperlich gesund und möglichst makellos sind.

Zwar wissen wir inzwischen, daß auch schöne Menschen sehr häßliche Gedanken haben können, aber da wir deutlich längere Zeit Urmenschen waren als zivilisatorische Menschen, tendieren wir halt im ersten Augenblick immer noch mehr zu den Urinstinkten.
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29.08.2009 19:51 Uhr von skipjack
 
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Was bitte: ist daran neu oder "die Entdeckung"???
>Forscher aus England und Irland nachweisen...

Hätten die lieber x vor xx Jahren mit deutschen Kollegen telefoniert...

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