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Einwohnermeldeamt verkauft Adressen an Parteien, GEZ und Kirchen

Jedes Einwohnermeldeamt darf Name, Doktorgrad, Alter und Adresse eines Einwohners auf Anfrage herausgeben.

Dies wird unter anderem von Parteien zur Wahlwerbung, von Kirchen für Spendenanfragen, von der GEZ für Gebührenanfragen usw. genutzt.

Das Einwohnermeldeamt verdient an jeder Adresse Geld, denn pro Auskunft wird eine Gebühr erhoben. Mann kann jedoch Widerspruch dagegen einlegen. Formulare gibt es in jedem Meldeamt.


WebReporter: penneri
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verkauf, Kirche, Partei, GEZ, Einwohner
Quelle: www.datenschutz.hessen.de

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41 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2009 23:29 Uhr von penneri
 
+0 | -0
 
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......und ich hab mich schon gefragt, woher die GEZ und diverse Parteien meine Daten hatte. GEZ und Einwohnermeldeamt arbeiten Hand in Hand......das Einwohnermeldeamt lässt sich das auch gut bezahlen...die Quelle ist speziell für Hessen, lässt sich aber auf jedes andere Bundesland verallgemeinern...
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28.08.2009 23:55 Uhr von Ned_Flanders
 
+25 | -1
 
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Wir sollten dieses Amt einnehmen, dann hätte der gemeine Bürger auch ein Amt.
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29.08.2009 00:03 Uhr von chefcod2
 
+37 | -0
 
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danke: für die News.
Was für eine Frechheit
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29.08.2009 00:10 Uhr von Extron
 
+20 | -2
 
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Ja und der Einspruch kostet,,,,,, ,,, auch wieder Geld.

Das is genauso wie aus der Kirche austretten, das kostet auch net wenig diese Abzocker.
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29.08.2009 00:19 Uhr von Krebstante
 
+12 | -0
 
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Bei uns gab es dieses Jahr ein kleines Flugblatt, auf dem informiert wurde, dass das Meldeamt die Adresse für Wahlwerbezwecke an die Wahlkampfbüros herausgeben würde, dass man als Bürger aber das Recht hätte, dagegen (kostenfrei) Widerspruch einzulegen.

Ich habe gelesen, dass die GEZ die Adressen angeblich sogar kostenlos bekommt.
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29.08.2009 00:21 Uhr von konggress
 
+9 | -1
 
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29.08.2009 00:23 Uhr von Ned_Flanders
 
+7 | -0
 
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Die Leute die sich nun hier wundern, leben wohl schon seit Jahrzehnten an ein und der selben Stelle.

Sowas spürt und weiß man doch, wenn man ständig in Bewegnung ist.
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29.08.2009 00:55 Uhr von Noseman
 
+5 | -1
 
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Na was für ein Skandal: Auf der Lohnsteuerklarte ist Deine Konfessionszugehörigkeit vermerkt.

Oder auch nicht, fallst Du keiner der beiden großen Amtskirchen angehörst.

Das heisst, dass Dein Chef von Anfang an weiss, ob oder was Du glaubst oder was nicht.
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29.08.2009 01:01 Uhr von olli58
 
+23 | -1
 
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Kotz: soviel zum Datenschutz!
Die Daten werden also geschützt damit sie korrekt weiter verkauft werden können.
Und dann noch von einer Behörde!
Alles Verbrecher!
Und das doofe Volk wählt sie jedes Jahr aufs neue.
ES IST TRAURIG
Ich geh jetz kotzen und schick das Ergebnis nach Berlin
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29.08.2009 01:03 Uhr von Tropan01
 
+3 | -0
 
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Eine Hand Wäscht die Andere: wem wundert den sowas noch ?
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29.08.2009 01:07 Uhr von noneworld
 
+8 | -0
 
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Dann holt: Euch gleich mal nen ganzen Stapel an Formularen zwecks Einspruch gegen die Weitergabe der Daten......denn den füllt man nicht nur einmal aus.

Wir haben schon 4x der Weitergabe widersprochen - trotzdem wandert die Adresse. Denn ist sie einmal raus, bleibt sie es auch. Und wandert und wandert und wandert........

Aber nicht nur das Einwohnermeldeamt gibt die raus........alles was mit -amt endet, verdient mit unseren Daten Geld........
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29.08.2009 01:21 Uhr von chinthu
 
+4 | -1
 
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OptOutDay: Piratenpartei ruft zu bundesweitem OptOutDay am 17.09.2009 auf! http://www.optoutday.de/...
Geht hin und lasst eure Daten sperren!
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29.08.2009 01:26 Uhr von marv.k.
 
+0 | -10
 
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29.08.2009 01:37 Uhr von Krebstante
 
+3 | -0
 
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ddd: Ich habe mal ein bisschen auf der opoutday-Seite gelesen. Dort sind einige Links zu Widerspruchsmitteilungen angegeben. In dem Formular für Bremen habe ich folgenden Punkt gefunden, den ich nicht besonders günstig zusammengefasst finde:
"Die Meldebehörde darf Daten an Parteien, Wählervereinigungen, andere Träger von Wahlvorschlägen sowie den für Volks- und Bürgerentscheidungen benannten Vertrauenspersonen im Zusammnehang mit Parlaments- und Kommunalwahlen, Ausländerratswahlen sowie Volks- und Bürgerentscheiden übermitteln.
Wünschen Sie eine Datenübermittlungssperre? Ja Nein"

Dass die Volks- und Bürgerentscheidungen da mit aufgeführt sind, ist doof. Wahlwerbung will ich nicht, sperre mich von einem gewünschten Punkt aber gleich mit aus.
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29.08.2009 02:37 Uhr von Hallo 2400
 
+3 | -0
 
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Das ist doch keine neue News: Das habe ich doch schon Anfang des jahres hierreingeschrieben
Das das gang und gebe ist
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29.08.2009 02:39 Uhr von Roezmatazz
 
+6 | -0
 
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wbr: Also das ist doch wirklich nicht dein Ernst gerade? Wo lebst du denn. Dat ist mir schon seit mindestens 10 Jahren bewusst und auch da war es in Zusammenhang mit solchen Parteiwerbungen rausgekommen.
Und auch die tollen GEZ-Briefe, kommen sogar wenn man sich noch nicht einmal umgemeldet hat. Hab ich jetzt schon zwei Mal gehabt! Hab mich jedes Mal erst so ein halbes Jahr später umgemeldet-Inzwischen waren schon zwei Briefe von der GEz da.
Also hängt da nicht nur das Einwohnermeldeamt drin.
Man Leute, den gläsernen Bürger haben wir schon seit Jahren, nur das es natürlich keiner zugeben wird!
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29.08.2009 05:54 Uhr von Morie
 
+3 | -0
 
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Interesant finde ich vor allem das solch doch recht brisanten News eher selten im TV zu finden sind..
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29.08.2009 08:57 Uhr von Dark_Itachi
 
+3 | -0
 
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Na da brauch ich mich auch nicht wundern, wieso die GEZ zu einer Zeit bei mir vor der Tür stand, zu der ich noch nichtmal richtig eingezogen war (2 Monate nach Einzug in meine Studentenwohnung).

Zum Glück betrifft mich das Problem mit Kirche nicht, wir Paganisten haben keine eigene Kirche :-D

Vielleicht sollten sich einfach mal eine Million Leute zusammenfinden und gleichzeitig Verfassungsbeschwerde gegen die GEZ erheben. Zwar bricht dann das System vom BVerfG zusammen, aber das soll dann auch nicht mehr unser Problem sein...!!
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29.08.2009 09:10 Uhr von Puma26
 
+4 | -0
 
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Ich find´s ne Unverschämtheit das Diese korrupten Säcke für Geld alles machen. Bezweifle das sie Daten herrausgegen die Sie selbst betreffen. Gehören öffentlich gesteinigt solche Leute. Und die GEZ gleich mit...
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29.08.2009 10:25 Uhr von m3r0
 
+1 | -0
 
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lol: Ich sehe das nur als selbstverursachten Müll, denn sowas landet eh ohne großes aufmachen in der Papiertonne ;)
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29.08.2009 10:41 Uhr von fortimbras
 
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hätte ich das zwei tage früher gewusst dann hätte ich denen gleich bei der anmeldung jede weitergabe der daten verbieten können

aber was macht man wenn sies dann trotzdem tun?
gegen ein amt vor gericht zu ziehen ist langwidrig und erstmal teuer und selbstjustiz ist strafbar...
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29.08.2009 12:36 Uhr von untertage
 
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Widerspruch ausfüllen und beim Amt einwerfen hier ist der Link zum Formulardownload:

http://www.datenschutz.hessen.de/...
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29.08.2009 12:42 Uhr von kian_os
 
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echt fies
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29.08.2009 12:43 Uhr von Joker01
 
+3 | -1
 
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nichts Neues seit es die GEZtapo gibt, werden massenhaft Adressen verkauft, ein lukratives Geschäft. Andere Ämter wie das Arbeitsamt sind auch dick im Geschäft.
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29.08.2009 13:53 Uhr von SpEeDy235
 
+2 | -0
 
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Was sagt: hier der Bundesdatenschutzbeauftragte dazu? Sowas sollte von vorn herein unterbunden werden. Die privaten Firmen bekommen doch auch ne Strafe, wenn sie so etwas machen.
Und hier darf ein Einwohnermeldeamt einfach so die Daten weiter verkaufen. Für mich ist das strafbar und sollte auch so geahndet werden. Ob das nun Parteien wegen Wahlwerbung, GEZ oder sonstwer ist, ist egal.

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