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Insolvenzverwalter fordert Gehaltsverzicht von Karstadt-Mitarbeitern

Der Insolvenzverwalter von Karstadt fordert, dass die ehemaligen Mitarbeiter der Warenhauskette auf 20 Prozent ihres Gehalts verzichten sollen. Auch Weihnachts- und Urlaubsgeld sollen gestrichen werden.

Die Gewerkschaft ver.di kritisierte, dass nur beim Personal gespart wird.

Bis jetzt gibt es keine Informationen darüber, dass der Rotstift auch an anderen Stellen angesetzt wird, wie zum Beispiel bei den Vermietern.


WebReporter: latraviata
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Insolvenz, Gehalt, Karstadt
Quelle: www.dnews.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2009 19:15 Uhr von byzantiner
 
+9 | -1
 
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Schlimme Sache: Immer trifft es die Kleinen am härtesten.
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28.08.2009 19:19 Uhr von Noseman
 
+21 | -1
 
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Find ich korrekt! Wie sonst soll man denn die millionenschweren Abfindungen der Chefetage zahlen?

[/zyn]
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28.08.2009 19:36 Uhr von Pils28
 
+17 | -0
 
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Gehaltsverzicht? Da könnte der Insolvenzverwalter bei sich auch gut anfangen!
Wie kann man von eher geirngverdienenden erwarten, dass die auf ihr Gehalt verzichten!
Bei denen geht es darum, dass das Konto in den schwarzen zahlen bleibt!
Welcher normale angestellte hat den bitteschön 20Prozent Luft?
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28.08.2009 19:43 Uhr von usambara
 
+10 | -0
 
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Acandor hat den Titel "unfairste Arbeitgeber in Deutschland" wohl zu recht vom MM erhalten.
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28.08.2009 20:00 Uhr von cubeflizer
 
+1 | -1
 
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öhm mal ne Frage: also bei mir steht da im Text:
dass die EHEMALIGEN Mitarbeiter der Warenhauskette auf 20 Prozent ihres Gehalts verzichten sollen

also sind damit nicht eigentlich nicht die gemeint die garnicht mehr im Unternehmen arbeiten ... so würde ich das mir jetzt denken ...
oder hat das was mit der umstrukturierung von dem Konzern zutun das diese halt immer noch da arbeiten nur jetzt unter einem anderen Name??
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28.08.2009 20:13 Uhr von noneworld
 
+1 | -1
 
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Ist doch egal: um welche ehemaligen es sich handelt oder nicht.

Tatsache ist, das man hier wieder dem eh schon armen Mitarbeitern in die sowieso schon leere Tasche greifen will. Warum verzichten die hohen Bonzen von oben nicht auf ihre Zulagen und Co. Und auf die besagten 20% - dann wäre das Problem mit der Gehaltskürzung beim kleinen Arbeitnehmer beseitigt.

Gestraft wurden sie ja nun schon genug. Nun noch ein Gehaltsverzicht von 20%?
Was soll man sich noch gefallen lassen???

Den Insolvenzverwalter sollte man - oh nein ich halt mich zurück - bin ja anständig ........manchmal......aber für meine derzeitigen Gedanken allein würd ich schon lebenslänglich kriegen :)
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28.08.2009 20:16 Uhr von fortimbras
 
+0 | -5
 
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bei denen zu sparen ist das gerechteste: wenn die auf 20% gehalt verziochten und man mal von 1000 euro gehalt ausgeht verzichten die nur auf 200 euro
würde man das gleiche bei den managern machen die vielelicht 50.000 euro bekommt verliert er bei gleichem verziecht schon 10.000 euro
also viel mehr und das ist ja ungerecht...
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28.08.2009 20:32 Uhr von latraviata
 
+0 | -0
 
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ehemalige mitarbeiter ist vielleicht nicht ganz korrekt. ´Ehemalig´ ist ja genau genommen Karstadt, weil insolvent. Also um deine Frage klarzustellen cubeflizer: alle Karstadt-Mitarbeiter sollen wohl verzichten.
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28.08.2009 21:00 Uhr von Mi-Ka
 
+0 | -0
 
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Na ja, eigentlich dürften die Karstadtmitarbeiter gar nicht mehr zur Arbeit erscheinen, weil es in Deutschland dieses "wunderbare" Gesetz gibt, dass Mitarbeitern nachträglich bis zu drei Gehälter abgezogen werden dürfen, wenn es ersichtlich war, dass der Arbeitgeber pleite gehen wird.
Wichtiger ist ja, dass die Gläubiger ausgezahlt wird. Was kümmern einen die Mitarbeiter.
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28.08.2009 21:33 Uhr von Mi-Ka
 
+3 | -0
 
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Irgendwoher: muss ja die 15 Milionen kommen, die
Karl-Gerhard Eick
für ein halbes Jahr Arbeit bekommen wird.

In was für einer kranken Gesellschaft wir doch leben.
Und das Traurigste daran ist, dass wir in vier Wochen unsere eigenen Schlächter wählen werden.
Auf gehts ihr Westerwelles und Gutenbergs, lasst ja nicht nach. Wir lassen euch ja.
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28.08.2009 22:23 Uhr von Merldeon
 
+2 | -0
 
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Besser öffendlich: vor der Arcandor zentrale aufhängen.
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28.08.2009 22:43 Uhr von RickJames
 
+1 | -0
 
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Das erinnert mich an: http://www.chilloutzone.to/...
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28.08.2009 22:48 Uhr von Bruno2.0
 
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Gehaltsverzicht: Die Chefs sollten mal auf ihr Bonis Verzichten Dreck pack
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28.08.2009 22:58 Uhr von kingoftf
 
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Dann passt: das ja wieder:
Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick (55) wird seinen Posten räumen und noch 15 Millionen Euro einsacken – für nur 184 Tage Arbeit!
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28.08.2009 23:03 Uhr von schorchimuck
 
+3 | -0
 
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20 % Lohnverzicht sind übelst. Aber Weihnachts und Urlaubsgeld ?

Ich glaube das hat der normale Arbeitnehmer seit Jahren nicht mehr zu Gesicht bekommen.

Das verwundert mich doch sehr das die sowas angesichts der angeblichen Schieflage des Unternehmens bis dato noch bekommen haben.

mfg
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28.08.2009 23:35 Uhr von there4you
 
+4 | -0
 
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wer so einen Vorschlag macht(Gehaltsverzicht,während der Eick 15 Millionen einsackt!)der muß wohl wirklich nicht ganz rund laufen.Man sollte diesen Insolvenzverwalter notschlachten.
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29.08.2009 08:06 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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Wieso verzichten? Wenn in der Chefetage einem einzelnen 15 Millionen Euro für ein halbes Jahr Arbeit bezahlt werden können, ist ja wohl genug Geld da.
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29.08.2009 14:11 Uhr von Rapunzel84
 
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20 % weniger Geld & 10 Tage Urlaub weniger: die Mitarbeiter von Karstadt sollen nicht nur 20% ihres Gehalts abgeben - im Einzelhandel verdient man ja sooo viel, dass man/frau das ja locker können, sie sollen auch noch 10 Tage von Ihrem Urlaub abgeben.
Da man nach den Kürzungen eh kein Geld mehr zum Ausgeben hat, genügen auch die 20 Tage im Jahr !!!
Ach so, die wöchentliche Arbeitszeit soll auch auf 41,5 Std. erhöht werden, aber das regt in diesem Land eh keinen mehr auf.

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