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Die Deutschen werden immer ungläubiger

Nach der Europäischen Wertestudie 2009 steigt in Deutschland die Zahl der Bürger, die den christlichen Glauben ablehnen oder denen er gleichgültig ist. So ist seit 2000 die Zahl der Atheisten im Westen von vier auf sieben Prozent gestiegen. Weitere 36,5 Prozent sagen, die Kirche sei für sie unwichtig.

Besonders extrem sind die Verhältnisse, in den neuen Bundesländern, wo sich drei Viertel als nicht religiös bezeichnen und nur jeder Zehnte einmal im Monat einen Gottesdienste besucht. Forscher sehen den Osten Deutschlands schon wieder ganz vorne im alljährlichen Europa-Ranking der Säkularisierung.

Zur Moral ergab die Befragung, dass Menschen im Osten Themen wie Drogen, Korruption und Lügen entschiedener verneinen, während westdeutsche Bürger Abtreibung, Selbstmord, Scheidungen und die Todesstrafe stärker ablehnen. Insgesamt unterscheide sich die "ungläubige Moral" aber kaum.


WebReporter: cheetah181
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutsch, Studie, Umfrage, Droge, Korruption, Lüge
Quelle: www.kath.net
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127 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2009 16:45 Uhr von EyeOfTheDark
 
+36 | -245
 
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28.08.2009 16:47 Uhr von IfindU
 
+55 | -18
 
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Mal ne positive Nachricht, und das von der katholischen Bild.
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28.08.2009 16:50 Uhr von IfindU
 
+115 | -14
 
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Doppelcomment weil Eyes comment noch nicht da war, made my day. Unsichtbare Wesen ablehnen hat neuerdings was mit Dummheit zu tun - ich hoffe das hat den Weihnachtsmann nicht beleidigt, will meine Geschenke!
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28.08.2009 16:52 Uhr von Marc-xteam
 
+105 | -6
 
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@EyeOfTheDark: Ich befürchte es ist genau anders rum.
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28.08.2009 16:55 Uhr von Klopfholz
 
+38 | -12
 
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Bei soviel Scheiße in der Welt ist es auch immer schwerer an Gott zu glauben. Die Kirche ist vor allem eine moralische Instanz. Und Moral haben in der heutigen Zeit nicht mehr viele...und sie leben gut damit. Siehe unsere Raffbänker.
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28.08.2009 16:56 Uhr von fuxxa
 
+47 | -35
 
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Wer glaubt heute schon noch diesen reiligösen Schwachsinn... Hatte damals neben meiner Jugendweihe zwar auch ne Konfirmation gemacht, aber nur des Geldes wegen, womit ich mir paar schöne Monate mit Bier und Gras machen konnte. Nach meinem ersten Gehaltscheck und dem Schock über bezahlter Kirchensteuer bin ich natürlich aus dem Drecksverein gleich ausgetreten.
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28.08.2009 16:56 Uhr von EyeOfTheDark
 
+18 | -114
 
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28.08.2009 17:02 Uhr von AugenAuf
 
+28 | -9
 
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Kirche: Also ich halte von diesem Verein mit deren zahlreichen Pedo-Priestern auch nichts.

Ich glaub an mich, denn nur ich selber kann etwas bewegen!!
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28.08.2009 17:03 Uhr von Tzimisce
 
+34 | -10
 
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@fuxxa: Hast du ja toll gemacht.
Abgreifen was geht und immer an den eigenen Vorteil denken.
Du bist ein Vorbild für alle.
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28.08.2009 17:05 Uhr von ohne_alles
 
+65 | -15
 
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Religion heutzutage ist ein Überbleibsl vorwissenschaftlicher Welterklärungsversuche. Und sie passt in die heutige Zeit, in der man weiß, dass der Mensch sozusagen ein vom Baum gestiegener Affe ist, einfach nicht hinein. Es gibt leider viel zu viele Menschen, die das nicht hören wollen und sich lieber in ihre Scheinwelten flüchten. Zu ihrem nie mehr aufgetauchtem Gott und seinem ebenfalls verschwundenem Sohn namens Herr Jesus. Traurig.

Aber die Anzahl der Menschen, die dem christlichen Glauben nicht trauen. Es ist eben besser, "wenig" zu wissen, als alles mögliche nur zu glauben.
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28.08.2009 17:06 Uhr von AugenAuf
 
+8 | -7
 
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@ohne alle: Super Posting, dir absolut recht gebe!!!
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28.08.2009 17:07 Uhr von ohne_alles
 
+14 | -9
 
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Nachtrag: "Aber die Anzahl der Menschen, die dem christlichen Glauben nicht trauen, STEIGT GLÜCKLICHERWEISE."

In meinem Kommentar fehlte das Großgeschriebene. Entschuldigung hierfür.
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28.08.2009 17:08 Uhr von Zilk
 
+44 | -9
 
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wie war das Glauben heisst, nicht wissen wollen :)

Ich denke die Abkehr von Religionen ist eine Weiterentwicklung der Menschheit. Weg von abstrakten Glaubenskonstrukten, hin zu moderner, beweisbarer Forschung.

Schade nur, dass diese Weiterentwicklung zum einen in muslimischen Gebieten, aber genau so in den USA so gar nicht statt findet, sondern dort der Weg zurück ins Mittelalter gesucht wird.

Es gibt nun mal keinerlei Beweise für die Existenz eines Gottes, egal welche Auslegung, ob christlich oder muslimisch oder sonst was.
Und dann hält man sich krampfhaft an völlig veraltete, menschenverachtende "Weisungen", geschrieben von irgendwelchen völlig gewöhnlichen Menschen, die bei vielen Ereignissen nichtmal dabei waren.
In dem Punkt tun sich Bibel und Koran nicht all zu viel.
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28.08.2009 17:09 Uhr von fuxxa
 
+18 | -11
 
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@tzimisoe: man sollte immer an den eigenen Vorteil denken und wenn man dabei niemanden schadet, ist es selbst moralisch nicht verwerflich. An den eigenen Vorteil denkt übrigends auch die Kirche und das ohne Rücksicht auf andere Menschen...
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28.08.2009 17:12 Uhr von mueppl
 
+3 | -4
 
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Für wen ist das ein Problem?
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28.08.2009 17:13 Uhr von Klassenfeind
 
+16 | -8
 
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Geld: regiert die Welt und nicht das Christentum oder andere Glaubensrichtungen!!! Die Kirchen sind und waren immer nur "Mittel zum Zweck",Leute ruhig halten und die Macht der Regierenden sichern!!!
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28.08.2009 17:19 Uhr von Götterspötter
 
+14 | -7
 
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Gut so :) Das es auch noch gute Nachrichten gibt !

Habe schon gar nicht mehr daran "geglaubt" *grins
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28.08.2009 17:42 Uhr von EyeOfTheDark
 
+6 | -27
 
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28.08.2009 17:54 Uhr von PiratChinson
 
+1 | -1
 
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Teodize-Frage: (Ich bete, ich habe das richtig geschrieben xD)
Auch in Krisenzeiten wenden sich die Menschen nie zu 100% von ihrer Religion ab. Der Grund dürfte wirklich eher die Bildung sein. Alles was uns unglaublich erscheint sind wir gewohnt mit der Wissenschaft erklärt zu bekommen, statt von einem Priester.
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28.08.2009 18:02 Uhr von rolf.w
 
+6 | -2
 
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Mhh: Also was hat jetzt der Glaube eines jeden einzelnen mit Religion zu tun? Muss man in der Kirche sein, um an einen Gott glauben zu dürfen? Ist jeder, der sich keiner Religion zugehörig fühlt, gleichzeitig automatisch Atheist?
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28.08.2009 18:03 Uhr von Dr.G0nz0
 
+16 | -4
 
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@EyeOfTheDark: Marc-xteam hat völlig recht. atheist wird man nicht aufgrund eines mangels an informationen.
im gegenteil ... je gebildeter die menschen, desto höher der anteil von atheisten.

im übrigen gehört zur meinungsfreiheit auch, dass man zur kenntnis nehmen muss was andere von der eigenen meinung halten.
du hast das recht zu sagen was du willst. aber genauso haben die anderen das recht dazu ihre meinung zu sagen.

@Klassenfeind
geld ist macht. und die kirchen haben geld. also haben die kirchen macht.
falls du hier wieder wilde verschwörungstheorien a la "bilderberger kontrollieren alles was sich auf der welt bewegt" verbreiten willst, dann troll dich doch bitte direkt wieder zurück auf schall-und-rauch. danke. :)
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28.08.2009 18:04 Uhr von Lin-HaBu
 
+11 | -3
 
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Naja früher, im Mittelalter, war der Bildungsstand vieler Menschen nicht allzu hoch, deswegen konnte die Kirche soviel Einfluß ausüben.
Wissenschaft wurde als Ketzerei angesehen mit der Androhung von Folter und Scheiterhaufen unterdrückt.

Heuzutage lassen sich immer weniger Menschen von der Kirche verschauckeln und das ist auch gut so.
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28.08.2009 18:19 Uhr von IfindU
 
+23 | -5
 
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Eyeofthedark: Ich wollte auch keine Gläubigen beleidigen, wollte nur sagen, dass viele Atheisten wären wenn sie sich wirklich über Religionen informieren und dann reflektiert drüber nachdenken. Leider haben die meisten keine Zeit, während sie sich auf dem Boden welzen, 2000 Jahre Zitate runterbeten, Schwule hassen und Krieg gegen Ungläubige führen. Selbstverschuldet ist es, wie Kant es sagte, wenn es nicht am Mangel des Verstandes liegt. Um ein anderes Zitat zu modifizieren: Es ist nicht deine Schuld religiös zu sein. Es ist deine, wenn du es bleist
Übrigens hat das Christentum, der Islam, und die meisten andere bei mir den gleichen Stellenwert wie Kaballa oder Scientology - was auch die logisch richtige Position ist. Der Unterschied zwischen Religion und Sekte ist einzig und allein die Zahl der Mitglieder, die erstgenannten sind nur größere Sekten.
Und was bringt mir das? Ob mir jemand verspricht 90% mehr meines Gehirns zu nutzen, oder in den Himmel zu kommen, oder 99 Jungfrauen zu kriegen, oder in ner höheren Kaste wiedergeboren zu werden, wenn ich nur Ungläubige töte oder Geld dafür ausgebe, ist mir einerlei. Ich investiere Geld, um Krieg zu führen, die Leute an der Spitze reich zu machen oder friedliche, von Religion unbefleckte Leute, zu bekehren, Kirchen zu bauen und Kinderschänder zu bezahlen.
Religion ist nicht überflüssig, das würde so klingen als ob sie da wäre, es aber niemanden stört und es keinem schadet - Religion ist gefährlich. Es ist nichts optionales Religion abzuschaffen, es ist unsere Pflicht, denn wenn die Welt während meiner Lebzeit zu Grunde geht, da bin ich mir sicher, der Grund sind die großen, unsichtbaren Männchen auf den Schultern der Atomwaffenbesitzer die sagen "Töte die Ungläubigen".

Um mal ne Statistik zum Thema Dummheit reinzubringen:
http://www.godandscience.org/...
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28.08.2009 18:31 Uhr von Jlaebbischer
 
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Bin dank eine bekloppten Priesers noch net mal getauft.

Wolte mich nicht gleichzeitig mit meiner Schwester taufen, also hat mein Vater die taufe ganz abgesagt.

Und um es mit den Worten eines gewissen M-M-Max Headroom zu sagen:

Und am Ende der Predigt, hat die Seelenrettung sich erledigt. AMEN
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28.08.2009 18:50 Uhr von kian_os
 
+12 | -7
 
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@EyeOfTheDark: Ich hab´ irgendwie Mitleid mit dir.
Ist es denn nicht wichtiger an sich selbst zu glauben als an etwas das für dessen Existenz es keinerlei Beweise gibt?
Sämtliche Religionen sind einfach nur eine Erfindung von Menschen, die über andere Macht ausüben wollen.
Wäre die Kirche heute gegründet worden, hätte man sie zur Sekte erklärt und verboten.
Sie hat jahrhundertelang Menschen unterdrückt, ausgebeutet, gefoltert und ermordet. Es wurden Kriege geführt nur um ihren Einflussbereich zu erweitern.
Straftaten (und das nicht einmal banale!) kommen noch heute bei der Kirche reichlich vor.
Die Kirche benutzt Propagandasprüche wie z.B. "Wache auf!"
Ich glaube die Atheisten sind die Leute, die wirklich aufgewacht sind!
Leider gibt es noch immer Leute die sogar fest nach der Bibel leben, meistens wurden sie von den Eltern darauf gebracht.
Ein amerikanischer Autor hatte in seinem Buch mal geschrieben(glaub´ es hieß "Gotteswahn" den Autor weiß ich nimmer):
"Religion ist eine Geisteskrankheit die von Generation zu Generation weitergegeben wird."

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