28.08.09 12:16 Uhr
 1.783
 

Touristen in Kenia entsetzt - Tierkadaver nach Dürre

Nach dem dritten Jahr mit zu wenig Regen verdursten derzeit in Kenias Nationalparks hunderte Elefanten, Zebras und Gnus.

Die Tourismusindustrie ist daher über ein Ausbleiben der Safarigänger besorgt. Schon jetzt weigern sich Touristen weitere Fahrten zu unternehmen, da sie von den Tierkadavern geschockt sind.

Dutzende Elefantenkälber starben schon, weil die Mütter nicht mehr genug Milch produzieren können.


WebReporter: truman82
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tourist, Kenia, Dürre
Quelle: www.dnews.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Jetzt hattest die SPD geschafft,erstmals hinter AFD
Kalbsleber eingepackt, Obst bezahlt - 208.000 Euro Strafe
Russlands Position in Syrien ist unsicher

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.08.2009 13:10 Uhr von uhlenkoeper
 
+22 | -2
 
ANZEIGEN
Unglaublich : scheinbar scheinen so manche Touris Afrika als einen großen Freiluftzoo zu betrachten.

Dass Tiere bei einer jahrelangen Dürre sterben und ihre Kadaver dann eben auch zu sehen sind, gehört zum normalen Leben dazu. Hat nur halt wenig mit der immer weiter um sich greifenden "Bambi-Mentalität" zu tun.

Übrigens leiden nicht nur die Tiere unter der Dürre ...
Kommentar ansehen
28.08.2009 13:12 Uhr von Spafi
 
+22 | -0
 
ANZEIGEN
Kein Jugendschutz? Wie kann man nur Leichen herumliegen lassen? Die haben sich beim Sterben hinzusetzen, mit dem Kopf zu schütteln und sich nach 10 Sekunden in Luft aufzulösen
Kommentar ansehen
28.08.2009 13:26 Uhr von BessaWissa
 
+15 | -2
 
ANZEIGEN
"Safari-Touristen" sind doch eh alles Bonzen die keinen bezug mehr zur realität und zum Geschehen draußen haben - logisch das die geschockt sind.

Stelt euch doch mal vor euer Champagner 4 Sterne Essen in der Wildnis wird durch stinkende, verwesende Elefanten ruiniert.

Tja, haben schon ein schlimmes Leben...


(Diese Welt ist krank, mehr fällt einem ncith mehr ein)
Kommentar ansehen
28.08.2009 13:39 Uhr von Götterspötter
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn ich Wildhüter wäre bekämmen die Meckerer einen Spaten in die Hand gedrückt und dürften ein Elefantengrab butteln .... wenn nötig mit Waffengewalt :)

Weil ! ..... Wem es stört - macht es weg ! ;)
Kommentar ansehen
28.08.2009 13:57 Uhr von marshalbravestar
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@uhlenkoeper: DAS wäre auch nicht weiter schlimm wenn es ausserhalb des Naturparks noch genügend Tiere gäbe. Das Wasserproblem wird bis 2025 auch bis zu uns vorgedrungen sein glaubt mir das mal ...dann is nix mehr mit wasserhanh laufen lassen ...alles privatisiert dank dem kommenden eu vertrag ....und n sixpack kostet dann bestimmt 12 € oder so...
Kommentar ansehen
28.08.2009 14:27 Uhr von uhlenkoeper
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@BessaWissa: >>Safari-Touristen sind doch eh alles Bonzen die keinen bezug mehr zur realität und zum Geschehen draußen haben - logisch das die geschockt sind.<<

Wenn Du Dich da mal nicht täuschst : der Durchschnitts-Safari-Tourist in Kenia ist ein ganz normaler Durschnittseuropäer mit einem ganz normalen Durschnittseinkommen. Grade in und um Mombasa und Nairobi gibt Angebote zu Dumpingpreisen, die vor allem Deutsche, Engländer, Schweder und Schweizer anzulocken scheinen.

Ich selbst bin vor 15 Jahren mal in genau der Lodge im Amboseli-Nationalpark gewesen, deren Leiter sich jetzt über die herumliegenden Tierkadaver und ihre "Auswirkungen" auf seine Gäste beschwert. Auf der kenianischen, sprich: nordseite, des Kilimanjaro. Ich habe damals lange auf diese Reise gespart und wollte einmal das Land bereisen, in dem ein Freund meines Vaters gelebt hat.
Champagnerorgien waren dort nicht zu finden ! Eher All-inclusive-Tourismus zum Dumpingpreis.
Schon damals war ich entsetzt darüber, wie rücksichtslos die Touristen dort sowohl die Tier- als auch die Menschenwelt behandelt haben.

Touris sind dort in bewaffnet-bewachten Hotelsilos untergebracht. Touribusse fahren durch die Städte und die Insassen begaffen die Einheimischen wie Wildtiere im Zoo. Am Schlimmsten aber empfand ich die "Ausflüge" in (touristisch aufbereiteten) Massaidörfer. Wenn dort gleich mehrere Jeeps mit Touristen ihre Fahrt unterbachen und der Touriführer fragte: "Wollen Sie mal eine Massaihütte von innen sehen?", er dann ausstieg um mit einem Massai zu "verhandeln", der dann 20 und mehr Touristen durch den Lebensraum einer Massaifamilie schickte, dann ging mir echt das sinnbildliche Messer in der Hose auf. Ich konnte damals und kann auch heute noch nicht begreifen, wie der Mensch einen anderen Menschen behandeln kann wie ein Zootier !


Wäre ja schön, wenn die so "traurig und geschockten" Touris nach ihrer Rückkehr aus den Parks dann wenigstens mal etwas zur Unterstützung der Parks tun würden, sich an Projekten beteiligen, die die Wasserproblematik beheben sollen. Aber das unterbleibt meistens. So weit reicht die Betroffenheit dann doch nicht.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Pinneberg: Familienvater wird Polygamie gestattet
Wien: Permanent furzender Flugpassagier veranlasst Notlandung
Jetzt hattest die SPD geschafft,erstmals hinter AFD


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?