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Elektroauto: Problem ist der jahrhundertealte Antrieb

Das Elektroauto ist gewünscht, aber Marktreife hat es vor allem wegen seiner Reichweite noch lange nicht erlangt.

Damit ihr Produkt eine Zukunft hat, forschen Ingenieure und Experten daher vor allem an der Effizienz der Akkus.

Das Prinzip der Akkus basiert nämlich auf einer Technologie, die es genauso schon vor 200 Jahren gab: die so genannte voltasche Säule.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Problem, Elektro, Elektroauto, Antrieb
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2009 18:01 Uhr von dddave
 
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na und? JEDES auto verwendet die Tausende von Jahren alte erfindung mit dem namen rad
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27.08.2009 18:12 Uhr von P1991
 
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27.08.2009 18:21 Uhr von Scopion-c
 
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*gähn*: Was spricht auch dagegen ihn zu benutzen? Er ist technisch gesehen ein sehr guter Motor. Hat eine hohe Lebensdauer, ist Wartungsfreundlich, muss keine Hub in eine Drehbewegung umwandeln und, was vielleicht das wichtigste ist, hat einen sehr guten Wirkungsgrad.

In den Letzten Jahren hat sich soviel getan im Bereich des Akkumulators. Lange Zeit gabs nur NiCd Akkus und mittlerweile sind wir bei LiPo Akkus die ein vielfaches der Kapazität der ersten Akkus haben. Wer weiß was uns in 5 Jahren erwartet. Und das ein altes Prinzip kein schlechtes sein muss zeigt doch wohl das Rad oder?
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27.08.2009 18:57 Uhr von H-Star
 
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fusionsreaktoren: wie aus zurück in die zukunft braucht man
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27.08.2009 18:59 Uhr von zillibus
 
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@Scopion-c: naja, die reibung wird wohl immer noch nerven.
ich bin da echt mal gespannt was in 20-30 jahren gang und gebe ist. evtl. würde man dich dann dann für diesen satz auslachen *g

eventuell.
aber ich hatte als kleinkind mal einen beitrag über "handys" gesehen (die kastendinger, riesenschwere dinger damals noch). und nächsten tag war (zufall) wirklich in der schule als thema: "was denkt ihr haben wir in der zukunft"
ich idiot geschrieben: "jeder hat nen telefon am man"

da hat man mich auch ausgelacht *g, und ich war zu klein um mich zu wehren *grml
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27.08.2009 19:51 Uhr von datenfehler
 
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mal wieder Schwachsinn "aber Marktreife hat es vor allem wegen seiner Reichweite noch lange nicht erlangt. "
Marktreife hat es schon lange erlangt. Es gibt 100 bis 300km Varianten für Stadtautos und auch schon den ein oder anderen Prototypen mit 400km und mehr... Dass ein Elektroauto hierzulande noch keine Marktreife erlangt hat, liegt an der Beschränktheit der Verbraucher.
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27.08.2009 20:15 Uhr von sprite69
 
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@zillibus: ich denke dass Widerstand (Stichwort Supraleiter) und Reibung in vielen technischen Bereichen bald (10 Jahre?) der Vergangegenheit angehören werden.

Widerstand und Reibung zwischen / unter den Menschen wohl eher leider nicht :-)

DIe Nanotechnik ist schon weit gediehen und wird ja noch große Fortschritte machen. Unsere Forscher fangen gerade erst an zu begreifen was alles möglich ist.
Lesetipp: M. Crichton ´Beute - Prey´
http://www.amazon.de/...

Ein paar kleine Beispiele:
Es gibt ein Nanopulver welches H2O-Moleküle so raumsparend anordnet, dass in ein 1-Liter Gefäß jenes ominöse Pulver + 1,8 L Wasser passen :-)

Das Nanopulver erzeugt eine Wabenstruktur die genau der Größe und V-Form der H2O Moleküle entspricht und sie ´gegenseitig verschränkt´ (VVV) anordnet. Es erhöht quasi die Dichte ohne Druck auszuüben oder ´räumt auf´ :-)


ein Passivkühler für Prozessoren:
Nanokanäle sind sie angelegt, dass lediglich die ´dicken´ O2 Moleküle dort quasi bewegungslos hereinpassen, also nicht zirkulieren können. Allein durch die Bewegung der Atome aneinander wird mehr Wärme Energie abgeleitet, als durch Zirkulation (Luftzufuhr) möglich wäre.

Durch konsequentes Ausnutzen der abgeleiteten Energie ist fast ein ´Perpetuum Mobile´ erschaffbar. 99,9 * % der Energie sind wiederverwendbar.

Quelle in beiden Fällen eine ´nano´ Folge :-)


Quantenprozessoren:
15 Atome interagieren innerhalb eines Rasters miteinander und führen die Rechenschritte durch. Durch die ultrakurzen Abstände und die exreme Geshwindigkeit (annähernd Lichtgeschwindigkeit) ergäbe die Rechenleistung eines dieser Nano-Prozessoren angeblich die derzeitig verfügbare Rechenkapazität weltweit. Die Forscher haben leider noch ein kleines Problem mit der Kühlung. :-)))) (s. o.)

Eines diese Ungetüme von Nano-Computer soll schon funktionstüchtig sein, ist allerdings noch sehr langsam und hat irgendetwas Tolles wie ´7+8´ gelöst und dafür einige Minuten benötigt. (Habe ich vor cirka 1 Jahr auf wissenschaft de gelesen)

Ich denke, dass in 20 - 30 Jahren zumindest in jeder Straße der Welt ein solches Gerät stehen wird, wahrscheinlich eher in jedem Wohnzimmer.


DIe Zukunft wird m. E. nach technisch echt spannend. Ich hoffe, dass wir uns nicht selbst auslöschen. Ich will echt wissen was kommende Generationen sich in 30, 40, 50 Jahren auf Grund der geleisteten Vorarbeiten erst ausdenken :-)

Gruß sprite69
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27.08.2009 20:53 Uhr von supermeier
 
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Wären: Hamster keine Alternative?
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27.08.2009 21:45 Uhr von Chronos93
 
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Das Problem ist relativ einfach zu beschreiben: Die Auto und die Treibstoffindustrie haben sich lieb. Und weil sie sich so dolle lieb haben, will der eine dem Anderem nicht schaden.
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27.08.2009 22:55 Uhr von Ric73
 
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naja chronos93 hat da eigentlich recht schließlich gab es den elektromotor(um1834) vor dem verbrennungsmotor(1886).warum haben se den dann nen benziner entwickelt?und da steckt nicht die öl-lobby dahinter?wer´s glaubt...
Man bedenke wie weit man die effiziens in 190 jahren entwicklung steigern hätte können.tztztztz
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27.08.2009 22:59 Uhr von Ric73
 
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@BastB ehrliccccch?Dann zeig mal deine riesige auswahl an elektro und hybriden (gas-elektro gibs in japan bereits!) die du
hier erwerben kannst.lach.soviel zu:...keine gedanken verschwenden...)
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28.08.2009 00:18 Uhr von Ravenheart76
 
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@Ric73: Du willst Auswahl? Hier bitte:

Zuallererst mal Lexus mit ihren Vollhybriden. Daneben dann der Toyota Prius (ebenfalls Voll-Hybrid). Dazu kommt dann jetzt aktuell sogar ein Mercedes Benz mit Mild-Hybrid. Des weiteren werden im nächsten Jahr weitere Hybrid-Modelle folgen, u.a. von VW.

Dazu kommen noch diverse Versuchsmodelle, die in den letzten Test-Phasen sind. Opel z.B. baut mit dem Ampera ein reines E-Auto, was einen Benziner als Range-Extender an Bord hat. Verkaufsstart soll ebenfalls 2010 oder 2011 sein.

Reine Elektro-Autos in Serie gibts auch schon: den Tesla Roadster. Und der bekommt demnächst sogar ne Limousine an die Seite gestellt.
Die Entwicklung zum reinen E-Auto ist nicht mehr aufzuhalten, egal was die Öl-Multis tun.
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28.08.2009 01:57 Uhr von chefcod2
 
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Tut mir leid @ datenfehler: "Dass ein Elektroauto hierzulande noch keine Marktreife erlangt hat, liegt an der Beschränktheit der Verbraucher"

Aber ich hab nunmal keine 100.000 € für für ein neues Elektroauto.
Hab mir erts kürzlich einen Porsche GT mit sonderausstattung gekauft, das konnt ich mir gerade noch leisten. Geld wächst nicht auf Bäumen.
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28.08.2009 03:06 Uhr von Phrixotrichus
 
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@Ravenheart: Mag sein, aber bestimmt nicht in den nächsten paar Jahren oder vielleicht sogar Jahrzehnten.

Denn solange der Strom der reine E-Autos befeuert zum Großteil aus Kohlekraftwerken mit um die 35% Wirkungsgrad und Atommeilern stammt sieht die Ökobilanz eines E-Autos sogar im Vergleich zu einem regulären Verbrennungsmotor reichlich besch..eiden aus, den Sondermüll in Form der riesigen Akkus noch garnicht mit eingerechnet.
Zumal ein großflächiger Umstieg die Energiepreise derart nach oben jagen würde, daß es im Endeffekt noch nichteinmal mehr nennenswert billiger wäre, wenn überhaupt.

Reine E-Autos sind bislang unter diesen Gesichtspunkten absoluter Nonsens.
Wenn die Photovoltaic oder ähnliche Technologien mal so weit sind, daß sich E-Autos mit akzeptabler Leistung autarg aufladen können oder wir den Löwenanteil unseres Strombedarfs mit regenerativen Energien decken können, DANN kann man nochmal über einen generellen Umstieg sprechen.
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28.08.2009 07:12 Uhr von bbboys
 
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Natürlich geht das und noch viel mehr wenn man mehr Geld in die Forschung und Entwicklung von solchen Autos und der Batterietechnologie stecken würde ;) ...aber Deutsche Vorstände bauen sich lieber für Milliarden Euro Entwicklungsgeld ein Auto mit 16 Zylinder und 1000 PS oder nieschen Produkte wie einen höhergeleten BMW"coupe-kombi" für ab 60TSD Euros und nicht zu vergessen die Deutschen wollen nur eins "Geländewagen am besten mit 600 PS ala BMW X5 und 6 !!!...schliesslich haben wir keine ausgebauten Strassen sondern viel Öd- und Steppenland ^^ ;)
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28.08.2009 08:55 Uhr von Ravenheart76
 
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@ Phrixotrichus: Ich habe ja auch nirgendwo geschrieben, wie lange es noch bis dahin dauert oder? ^^

Nee mal im Ernst:
Du hast schon recht, reine E-Autos sind im Moment auch keine Alternative.
Es gibt aber auch hier schon Ansätze. Ich weiß grad nicht von wem, aber ein Hersteller will in seinen Hybriden auf Wunsch Solarzellen im Dach einbauen. So wäre zumindest bei Sonnenschein die Stromversorgung gesichert.
Was ich absolut hirnrissig finde, sind diese Plug-in Hybriden, bzw E-Autos. Was mache ich denn mit diesen Autos, wenn ich den Stecker mal vergesse? Oder was machen die, die keine Garage haben? Sinnvoller wäre hier die Kombination eines normalen Voll-Hybriden (wie der Prius) mit dieser Plug-in Technik. So kann man den Akku im Stand aufladen, wenn man es kann. (auf Arbeit, zuhause, oder wo auch immer).
Ein weiterer Ansatz wäre hier auch, die Hybriden wie in Japan auf Gas umzustellen.

Aber die Technik schreitet voran. Mal schauen, wo wir in 10-15 Jahren sind.
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28.08.2009 09:45 Uhr von bigpapa
 
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Ihr macht alle ein Denkfehler: Die Reichweite der Akkus ist nur an 2 Stelle relevant.

Das Problem ist immer noch das ich den Akku in max. 5 Min !! VOLL aufgeladen will für eine Reichweite von mind. 300 KM.

Wieso 5 min. ;) Wer stellt sich den Unterwegs für 12 Std. an eine Tankstelle bis das das Auto aufgeladen ist.

Alles andere ist völlig egal. Ich denke auch das der Verbraucher niedriger Reichweiten (ab 250 KM) in kauf nimmt, aber auf KEINEN FALL Ladezeiten > 10 min.
Sowas ist einfach im täglichen Gebrauch nicht praktikabel.

Aber wenigstens gibt es ein Norm für den Ladestecker ;) SEID NEUSTEN.

Gruß

BIGPAPA
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28.08.2009 10:31 Uhr von Scopion-c
 
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@Ravenheart: Solarzellen sind keine Alternative mit dem geringen Wirkungsgrad und der winzigen Fläche bekommst du bei einem Prius Dach vielleicht sowas um die 60 - 80 Watt. Bei einer Leistung von mehreren kW die ein Motor hat ist das zwar schonmal besser als nix, aber wirklich viel ist es nicht. Ich denke man könnte damit neben den Fahrakkus auch die Klimaanlage füttern im Stand. So wie es Maybach macht. OK der hat auch ein größeres Dach ;).

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