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"Schickedanz-Syndrom" - Reiche befürchten zunehmend den sozialen Abstieg

In Zeiten der Wirtschaftskrise sehen sich offenbar auch immer mehr wohlhabende und reiche Menschen Zukunftsängsten ausgesetzt. Sinnbild für diese Tendenz ist die Erbin des Karstadt-Imperiums und einstige Milliardärin Madeleine Schickedanz, die nun von 500-600 Euro im Monat lebt.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) stellte fest, dass von den sieben Prozent der als reich geltenden Deutschen sich nur ein Prozent als "sorgenfrei reich" bezeichne.

Obwohl der allgemeine Wohlstand steige, sei die subjektive Empfindung der Reichen eher gegensätzlich. Die Studie entwirft außerdem einen detaillierten Steckbrief unterschiedlich reicher Menschen.


WebReporter: polylog
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Reich, Abstieg, Syndrom
Quelle: www.taz.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2009 10:24 Uhr von usambara
 
+38 | -7
 
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sorgenfrei reich? oder kriegen sie einfach nicht genug?
Vielleicht veranstalten die Hartz4ler eine Charity-Veranstaltung
für die armen Reichen...
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27.08.2009 10:29 Uhr von deathcrush
 
+20 | -2
 
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tja: Einmal an so viel Geld gewöhnt möchte man natürlich immer mehr ..

Aber um aus viel noch viel mehr zu machen muss man Risiken eingehen.
Tja.. wenn man den Hals nicht voll genug bekommen kann muss man halt eben irgendwann daran ersticken.
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27.08.2009 10:32 Uhr von mustermann07
 
+31 | -7
 
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Abwarten liebe Reiche: Der Tag, an dem sich der Arbeiter nicht mehr verarschen läßt, kommt bestimmt und dann wird es erst richtig brenzlig...
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27.08.2009 10:39 Uhr von Ulli1958
 
+11 | -25
 
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27.08.2009 10:58 Uhr von marshalbravestar
 
+9 | -7
 
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DIE: [edit: Belize23] ...deren goldene zeiten sind auch bald vorbei hoffentlich ...


erst wenn der letze baum gerodet, der letzte fluss versiegt und eure kinder verhungert sind werdet ihr merken das man geld nicht essen kann...
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27.08.2009 10:59 Uhr von tobo81
 
+14 | -2
 
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Unglaubwürdig! Als ob die Schickedanz wirklich nur mit 500€ im Monat müsste bzw. es überhaupt könnte. Auch die wird andere Investments getätigt haben und bis ihr Lebensende finanziell abgesichert sein. Gut, vielleicht wird sie keine Milliardärin mehr sein, aber ein paar Hundert Millionen hat die sicherlich noch auf der hohen Kante!!

Und ansonsten kann man auch gut ohne Champus und Kaviar leben!
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27.08.2009 10:59 Uhr von sprite69
 
+6 | -2
 
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@Topic: die Ärmsten ... was tun sie mir doch Leid mit ihren ach so drückenden Sorgen...

sollen wir ein Spendenkonto einrichten?

oder soll Vater Staat ihnen helfen?
[/sarkasmus]

sprite69
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27.08.2009 11:01 Uhr von Bad.Kitty
 
+8 | -3
 
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Charity Idee: Die Charity-Veranstaltung von usambara find ich klasse ich schenke Fr. Schickedanz ein Päckchen Toasbrot aber das muss für 14 Tage reichen.
Sowas sollte auch mal unseren Politikern passieren damit die mal sehen wie es ist wenn man kaum Geld zum Leben hat.
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27.08.2009 11:20 Uhr von bOOsta
 
+11 | -6
 
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Es gibt viel zuviel Reiche hier in Deutschland.
Ich bin dafür das die alle soviel abgenommen bekommen, bis wir alle wieder gleichstehen.

Für mich sind die meisten Reichen alle unten durch, weilse den Hals nicht vollkriegen ... mehr mehr mehr
Im Gegenteil, sie suchen noch nach Möglichkeiten den Armen bis zum letzten Hemd auszunehmen nur damit sie selbst sparen können.
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27.08.2009 11:44 Uhr von BessaWissa
 
+6 | -14
 
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Keine Ahnung von nichts "Es gibt viel zuviel Reiche hier in Deutschland."

Sowas kann nur von einem Dummkopf kommen, ohne jede Ahnung wer hier in deutschland die steuern bezahlt...

traurig wie unser deutschland verblödet.
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27.08.2009 11:49 Uhr von pentam
 
+6 | -11
 
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@ bOOsta: Na klar, die haben alle für´s Nichtstun ihr Geld bekommen, gelle?
Schon mal dran gedacht, dass es Leute gibt, die aufgrund von Arbeit und cleveren Ideen reich geworden sind? Denen willst du jetzt den Lohn dieser Arbeit enteignen und empfindest das auch noch als gerecht? Da spricht wohl nur der pure Neid!
Klar, es gibt auch Leute, die ins geld geboren wurden, aber alle, die Geld haben, über einen Kamm zu scheren ist echt das Letzte...
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27.08.2009 12:08 Uhr von politikerhasser
 
+4 | -0
 
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Das Schickedanz-Syndrom sollte die ganze Kapitalistenmeute treffen, damit diese hohen Herrschaften mal am eigenen Leibe erfahren, was sie ihren Mitarbeitern und dem Prekariat seit Jahren und Jahrzehnten zugemutet haben.

Leider befürchte ich aber, dass sich auf diversen Auslandskonten und in Schließfächern hier und da noch ein paar Notgroschen finden lassen.

Statt erbärmlich zu jammern, sollten diese Herrschaften glücklich darüber sein, über viele Jahre hinweg in materiellem Überfluss gelebt haben zu dürfen.
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27.08.2009 12:30 Uhr von ernibert
 
+4 | -1
 
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einstige Milliardärin Madeleine Schickedanz: einstige Milliardärin Madeleine Schickedanz, die nun von 500-600 Euro im Monat lebt.

na wer das glaubt...ihr wisst schon^^


@Wolfsburger
"500-600 € geht übrigens nicht, auch ihr stehen mit Regelleistungen und Kosten für die Unterkunft über Hartz IV bis zu 750,- € als Einzelperson zu,"
[edit;prepina]bis zu 750 €,wo hast das denn her?? man man man
[edit;prepina]
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27.08.2009 12:36 Uhr von Lin-HaBu
 
+5 | -0
 
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@Ulli1958: Wenn nichts mehr zum Essen oder Trinken da ist, wirst du irgendwann dann festellen, das man Geld nicht essen kann. Das Papier schon, aber bei den Münzen wird es dann schon etwas schwieriger ;-)
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27.08.2009 15:17 Uhr von pentam
 
+3 | -5
 
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@ 127.0.0.1: Bei dem Neidausspruch ging es mir eher um die geforderte Umverteilung von bOOsta. Wer fordert, _allen_ "Mehrbesitzern" das Geld abzunehmen, bis sie genauso wenig haben, wie alle anderen, ist entweder neidisch oder hat schlicht und ergreifend keinen Respekt vor den Leistungen, die wenige der "Reichen"gebracht haben.
Dass bei den Bonuszahlungen, Abfindungen und der gleichen sehr viel falsch läuft, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Das ist Fakt!

Zu Milliadären in Deutschland, die es selbstständig und verantwortungsvoll dazu gebracht haben, würden mir mit Abstrichen nur die Aldi-Brüder einfallen. Bei Millionären kenne ich ein paar.
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27.08.2009 18:15 Uhr von Katzee
 
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Wieso Karstadt-Erbin? Frau Schickedanz ist die Tochter des Quelle-Gründers Gustav Schickedanz. Karstadt wurde erst in der 90er Jahren des letzten Jahrhunderts hinzu gekauft. Erst baut die TAZ im Originalartikel Bockmist - dann wird der Müll hier 1 zu 1 übernommen. Ärgerlich!
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27.08.2009 19:48 Uhr von datenfehler
 
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interessiert mich jetzt eher überhaupt nicht Wer mit deart viel Kapital (damit meine ich, soviel, um als reich zu gelten), nicht so haushalten kann, um reich zu bleiben, ist ohnehin (Kriese hin oder her) zu dämlich für soviel Geld und soll auch pleite gehen.
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27.08.2009 21:03 Uhr von Ulli1958
 
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@Lin-HaBu: Viele sind immer noch dumm genug, uns für Geld Essen zu geben. Und nicht nur das, sondern auch Häuser, Autos, Boote und nicht zuletzt Frauen.

(Ich weiß, dass ein Satz nicht mit "und" beginnen sollte. Meine Ignoranz der deutschen Grammatik ist ein Zugeständnis gegenüber den Lesern von ShortNews.)
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27.08.2009 22:43 Uhr von ernibert
 
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Wolfsburger: lesen und verstehen ist nicht deine stärke oder??? aber nochmal für dich "...Hartz IV bis zu 750,- € als Einzelperson " wo haste das denn her? bis zu...na merkste was?

achjo...danke für die zensur,aber dieser ulli ist trotzdem dein kellerkind,ein unerträglicher troll.....
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27.08.2009 22:45 Uhr von ernibert
 
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argh..ein,nicht dein: aber bei diesem subjekt steigt mein puls etwas.....
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27.08.2009 22:59 Uhr von Lin-HaBu
 
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@Ulli1958: Deine Ignoranz bezieht sich nicht nur auf die Grammatik ;-)
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28.08.2009 09:49 Uhr von bigpapa
 
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Ich wuste es: wenn 3 Leute jammern, findet sich sicher ein "Experde" der da ein Syndrom draus macht.

Der Witz an diese "Syndrom" ist, das es JEDEN Menschen diesen Planeten betrifft. In der Rentenwerbung nennt wann es dann "Lebensstandart".

Ich hab selten soviel mist gelesen. Aber Hauptsache irgend ein Typ kann sich wichtig machen.

Gruß

BIGPAPA
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28.08.2009 09:56 Uhr von uhlenkoeper
 
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@ Ulli 1958: Du schreibst :
>>Wer Wohneigentum und einen sicheren qualifizierten Arbeitsplatz hat und sein Vermögen gut und vielseitig anlegt, hat keinen Grund, sich vor einem sozialen Abstieg zu fürchten.<<


Aber genau DA liegt der Hase ja im Pfeffer:
kein Wohneigentum ist heute wirklich sicher (spätestens bei Riester muß selbst ein gutbetuchter Rentner erst mal seine Immobilie verfrühstücken) und sehr schnell weg, wenn eine der anderen, von Dir genannten Faktoren kippt.

Ein "sicherer, qualifizierter Arbeitsplatz" ist schon einmal zwei Voraussetzungen in einer betoniert.
Nur mal zur Überlegung:
ich habe anhand von mobbenden Mitarbeitern erlebt, wie schnell ein vermeintlich sicherer Arbeitsplatz (fast 10 Jahre Betriebszugehörigkeit in leitender Funktion) nicht mehr sicher ist und Dir unterm Hintern weggezogen werden kann. Da sind Firmenpleiten noch nicht einmal nötig, die derzeit stetig zunehmen und eine wachsende Zahl -auch hochqualifizierter Mitarbeiter- an Arbeitssuchenden auf den Markt spülen.
Von einer gesundheitlich bedingten Arbeitsunfähigkeit oder einer lebensbedrohlichen Erkrankung (oder irgendeiner anderen sozialen Unwägbarkeit) spreche ich mal gar nicht.

Die Qualifikation spielt dabei kaum noch eine Rolle heutzutage. Sonst gäbe es nicht so viele "Dauerpraktikanten" nach dem Abschluß unter den Höchstqualifizierten im Lande.
Beides zusammen -also sicher UND qualifiziert- reicht auch noch nicht.

Wie gesagt:
ich habe es selbst erlebt und nur durch extrem viel Dusel und die Bereitschaft, für kleineres Geld zu arbeiten, verhindert, dass ich sozial abgerutscht bin. Ich war erschrocken, wie schnell meine Rücklagen da draufgingen.


Oder war Dein Beitrag gar ironisch gemeint ? Je länger ich ihn lese, desto mehr drängt sich mir der Eindruck auf.
Denn DAS kann man nun wirklich nicht ernst meinen.
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28.08.2009 10:00 Uhr von uhlenkoeper
 
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@Sprite69: >>oder soll Vater Staat ihnen helfen?<<


Das tut der Staat doch schon längst. Oder wie betrachtest Du z.B. die Zusammenhänge bei der HRE oder bei der HSH Nordband, wo der Steuerzahler Milliardenzahlungen leistet, um diese Banken am Leben zu erhalten, gleichzeitig aber Herr Nonnenmacher und CO. nicht nur um ihre Boni gerichtlich streiten, sondern sie sogar freiwillig nachgeworfen bekommen ...
Was anderes als eine staatliche "Hilfe" ist denn das ?

Übrigens nehme ich auch Banker wie Ackermann von diesem Vorwurf nicht aus:
der hat zwar vorgeblich gute Bilanzen aufzuweisen und sich damit anscheinend seine Boni "verdient". Was aber gerne übersehen wird ist, dass Ackermann durch seine Task-Force-Tätigkeit bei den Krisensitzungen der Bundesregierung mit ursächlich dafür gesorgt hat, dass es solch milliardenschweren Stützungsbemühungen gab. Nicht zu verhindern die unsägliche BAD BANK, in der auch und grade die Deutsche Bank ihre unsauberen Papiere auf Steuerzahlerkosten versenken kann, um damit die Bilanzen noch weiter schön zu rechnen und damit seine Boni zu sichern.


Sorry, aber derzeit kann ich gar nicht soviel essen, wie ich ....... möchte !!!!!
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28.08.2009 10:19 Uhr von uhlenkoeper
 
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@Bessa Wissa: >>Sowas kann nur von einem Dummkopf kommen, ohne jede Ahnung wer hier in deutschland die steuern bezahlt...

traurig wie unser deutschland verblödet.<<



Auch so eine Mär, die gerne erzählt wird.

Dann lies mal hier :
http://library.fes.de/...
http://www.bpb.de/...
http://www.vwl.uni-wuerzburg.de/...

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