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London: Videoüberwachung ineffizient

Durch das Informationsfreiheitsgesetz in England musste ein interner Bericht über die Videoüberwachung veröffentlicht werden.

Aus diesem geht hervor, dass gerade einmal acht von 269 Straftaten durch das "Closed Circuit Television" (CCTV) System aufgeklärt werden. Das bedeutet, dass 1000 Kameras gerade einmal eine Straftat aufklären.

Das Überwachungssystem kostete zwischen 1996 und 2006 circa 500 Millionen Pfund. David Davis, Innenexperte der Conservative Party sagte dazu: "CCTV bringt maximale Kosten und minimale Effektivität."


WebReporter: LaVentura
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Video, London
Quelle: www.heise.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2009 11:06 Uhr von LaVentura
 
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Ich halte nichts von diesem Kamerasystem. Es verletzt die Privatsphäre enorm, und wie man sieht bringt es kaum etwas.
Es wäre besser gewesen diese 500 Millionen Pfund anderweitig zu investieren.
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26.08.2009 11:17 Uhr von noneworld
 
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Und in Deutschland: braucht man ....um dem Namen *Überwachungsstaat* gerecht zu werden ........ nichtmal Kameras.

Sollten sich die Briten mal ein Beispiel dran nehmen ;)
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26.08.2009 11:36 Uhr von Freddie
 
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Tja, die Frage ist aber: wie viele, ich nenne es mal Verbrechen, konnten dadurch verhindert werden aufgrund der sicherlich abschreckenden Wirkung?

Manchmal erlebe ich jedenfalls Situationen, da wäre es mir viel wohler, wenn eine Kamera präsent wäre. Minuspunkte hin oder her.


Gruß

Freddie
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26.08.2009 12:12 Uhr von theG8
 
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Oh weh diese Nachricht wird unserem wahnhaften Herrn Schäuble bestimmt nicht schmecken. Da wird in Deutschland jetzt sicher in der nächsten Woche ein Verbrechen durch ne Kamera aufgeklärt und kommt groß in die Medien.
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26.08.2009 12:17 Uhr von theG8
 
+4 | -1
 
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Ach ja: Ich habe letztens dieses Anagramm im Netz gefunden:

SCHAEUBLE <-> BELAUSCHE

Ich sage nur "Nomen est omen"!
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26.08.2009 12:25 Uhr von Ned_Flanders
 
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Das einzig Positive, was ich über diese Überwachungstechnik gehört habe ist, dass der "Beobachter" per Lautsprecher einen Passanten aufgefordert hat, seinen eben weggeworfenen Müll gerecht zu entsorgen.
Echte Straftaten waren bisher nicht dabei !

Überwachung gefährdet die Demokratie, Leute geht wählen !!!
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26.08.2009 13:58 Uhr von BessaWissa
 
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Sehe ich anders auch wenn nur eine straftat aufgeklärt werden kann ist es ein erfolg.

Bei uns in Köln werden in letzter Zeit vermehrt Fandungsfotos aus der straßenbahn veröffentlicht - die täter sind dann meist schon Stunden später bekannt.

da man sonst kaum eine Chance hat Körperverletzungen, Raub und vergewaltigungen aufzuklären fionde ich Videoüberwachung absolut Ok.

Irgendwie muss man ja wenigstens die kriminellen Assis festnehmen können - sonst erlaubt sich das pack auf der Straße bald noch mehr...
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27.08.2009 11:01 Uhr von supermeier
 
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Wieviele: Straftaten verhindernde und aufklärende Polizisten man für das Geld hätte einstellen können, und dazu noch einen Großteil des Geldes über die Steuern wiederbekommen.
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30.08.2009 03:21 Uhr von me1ne
 
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Sichtbar? Diese Überwachungskameras sind also unsichtbar angebracht, so dass ein alteingesessener Bewohner einer Stadt X also nicht nach kurzer Zeit genau weiß, in welchen Straßen, an welchen Ecken die sich befinden?

Come on, give me a break.

Wer die Umgebung kennt, weiß wo und wann er sich aufführen darf. Wenn es einen gibt, wird der große Effekt lediglich folgender sein: Eine Art Dezentralisierung des Verbrechens weg von überwachten Straßen.

Die einzigen Leute die von solchen Kameras erwischt werden, sind newbs oder einfach nur schlecht.

Abschreckungfunktion schön und gut, aber nicht zu dem Preis. Das Geld wäre wohl in einem schlauen Sozialprojekt besser angelegt.

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