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Türkische Armee: Vorgesetzter tötet Soldaten durch Schikane mit Handgranate

Bei der Explosion einer Handgranate sind im türkischen Armeelager bei Elazig vier Soldaten ums Leben gekommen. Die Armee gab den Vorfall offiziell als Unfall aus.

Nun stellte sich allerdings heraus, dass die Soldaten aufgrund einer Schikane umkamen. Ein Vorgesetzter hatte einem Soldaten eine Handgranate in die Hand gedrückt und den Stift gezogen, nachdem dieser beim Wachdienst eingeschlafen war.

Dieser hätte den Hebel gedrückt halten sollen, um eine Explosion zu verhindern. Nach 45 Minuten ging die Granate hoch und tötete den Soldaten und drei seiner Kameraden.


WebReporter: Truman82
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Soldat, Armee, Türkisch, Handgranate
Quelle: www.dnews.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2009 11:01 Uhr von Ulli1958
 
+8 | -5
 
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boah! Das muss eine ziemliche Sauerei gewesen sein.

Waren die Soldaten Wehrpflichtige oder Berufssoldaten?
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26.08.2009 11:04 Uhr von SunFunStayPlay
 
+4 | -3
 
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kwt: Ich habe selbst zwar nicht gedient, und habe daher noch keine Granate in der Hand gehalten, aber ist es nicht so, das nach auslösen des Hebels noch Zeit ist, um die Granate zu werfen ?

Ich finde die Aktion, sollte sie so vorgefallen sein, zwar absolut menschenverachtend, aber wäre ich in der Situation des Soldaten, und hätte die Granate in der Hand, würde ich doch jede Sekunde auf den Hebel achten, um im Falle eines Auslösens die Granate sofort wegzuwerfen...

Kann es sein das eine Granate auch explodiert, obwohl man den Hebel gedrückt hält ?
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26.08.2009 11:13 Uhr von BennOhnesorg
 
+8 | -1
 
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also: solche spinner findet man in jeder armee.

@sunfunstayplay

eine granate deren stift gezogen ist, der bügel aber noch dran ist ist scharf aber explodiert nicht.

wenn der bügel losgelassen wird, erfolgt der countdown.
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26.08.2009 11:36 Uhr von nrtm
 
+2 | -1
 
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Ich: war zwar auch beim Bund.
Aber eine Handgranate kenne ich nur aussen TV.
Kann man um den Sicherrungsbügel nicht was anderes rum "tüddeln"`?
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26.08.2009 11:42 Uhr von RickJames
 
+9 | -1
 
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@SunFunStayPlay: "Kann es sein das eine Granate auch explodiert, obwohl man den Hebel gedrückt hält?"

Ja das kann durchaus passieren bei minderwertigen Fabrikaten. Granaten sind nun mal kein Spielzeug.
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26.08.2009 11:56 Uhr von Esperanzo
 
+8 | -7
 
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erst war es ein offiziell ein "Unfall": wer weiß, was noch alles von der türkischen Armee als "Unfall" oder "Terroranschlag" vermittelt wurde.
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26.08.2009 12:04 Uhr von DerTuerke81
 
+9 | -10
 
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Esperanzo: genau und der 11.09 hat die usa auch selber gemacht

zur news
wenn das alles stimmt dann war das ein ganz klar mord
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26.08.2009 12:18 Uhr von Esperanzo
 
+7 | -7
 
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@dertuerke81: Kannst du dich noch an den sogenannten "Anschlag" der PKK auf einen Buchladen in Diyarbakir erinnern?

Waren zwei Soldaten. Beauftragt von ganz oben.
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26.08.2009 12:25 Uhr von proPhiL
 
+3 | -1
 
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war beim bund: und habe Granaten geworfen.. das war doch teil der Grundausbildung..
und eine gezogener Splint hin oder her.. änder nichts an der granate.. erst wenn der Griff abfällt (was er ohne splint eben tut wenn mans nicht hält) dann reagiert die Granate.. nach 7 sekunden machts dann bum..
Meiner Meinung nach hat er den Griff nicht richtig gehalten und nicht gemerkt dass der Kontakt zur Granate wohl mit der Zeit zu locker war und die Reaktion gestartet hat.
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26.08.2009 12:46 Uhr von donomar
 
+6 | -8
 
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@Esperanzo: ja genau und du warst dabei..........
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26.08.2009 12:48 Uhr von Esperanzo
 
+8 | -6
 
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@donomar: google einfach mal.

Die zwei soldaten wurden vor einem zivilgericht schuldig gesprochen, vor dem militärgericht freigesprochen...
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26.08.2009 13:28 Uhr von dilber
 
+4 | -4
 
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Ja die türkische Armee die ganzen Bomben die in hochgehen sind werden ja auch "terroristen" in die Schuhe geschoben...wo später immer wieder rus kommt, dass sie es selber waren...was soll man von einer Armee verstehen, was seine eigenen Soldaten umbringt?
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26.08.2009 14:28 Uhr von midnight_express
 
+3 | -5
 
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Unglaublich! Jetzt verstehe ich auch, dass viele Türken in Deutschland keine Lust haben in der türkischen Armee zu dienen.

"Die Armee gab den Vorfall offiziell als Unfall aus.
Nun stellte sich allerdings heraus, dass die Soldaten aufgrund einer Schikane umkamen."

Dazu schreibe ich besser nichts, sonst wird mein Kommentar gemeldet.
^^
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26.08.2009 15:18 Uhr von Bibi66
 
+0 | -3
 
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Warum kriegt proPhiL Minus? Weil er der einzige ist,
der nen Plan hat?
Oder kommt das von so Rechts/Links-Deppen,
weil er beim Bund war?
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26.08.2009 15:47 Uhr von Lykantroph
 
+2 | -2
 
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Also wenn man einem schlafenden Soldaten eine Handgranate in die Hand drückt und den Splint zieht, dann kann es unter Umständen schon mal vorkommen, dass ihm diese nach einer gewissen Zeit aus der Hand fällt. Schliesslich schläft er ja.

Ich weiß nicht, was diese Kommentare sollen "Ich hätte was drumgeklebt, ich hätte sie weggeworfen". Nee, hättet ihr nicht, Ihr hättet genau so selig weitergepennt!
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26.08.2009 20:07 Uhr von Mr.Gato
 
+0 | -3
 
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Wie ist das eigentlich wenn man den Griff erst loslässt und dann wieder drückt?

Bleibt die Granate dann aktiviert? Ich vermute mal schon.

Dann könnte es ja so sein, dass der Soldat beim Eindösen den Griff zu locker gelassen hat, dieses dann bemerkt hat und wieder fest zugepackt hat, und sich dann sicher fühlte.
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26.08.2009 20:47 Uhr von Bibi66
 
+0 | -3
 
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Kurzer Unterricht handelsübliche Handgranate, egal ob Defenisiv oder Anrgiffshandgranate (quasi Sprenggranaten mit geringerer Splitterwirkung, sind in der Regel auch etwas leichter, für den Angriff oder schwerere Granaten mit starker Splitterwirkung zum werfen aus einer Deckung heraus auf einen Angreifer).

HaGra so halten, daß Bügel zur Handinnenfläche zeigt und gegen den Körper der HaGra gedrückt wird.
Sicherungsring ziehen (der ggf. vorher zum leichterern Abziehen etwas gelöst wurde).
HaGra kannst nun halten, bis Du müde wirst, passiert nichts.
Der Bügel sichert den Schlagbolzen, welcher einen Verzögerungszünder aktiviert, wenn der Bügel losgelassen bzw. die Handgranate geworfen wird.

I.d.R. hat der Bügel etwas Spiel, d.h., so rund nen Zentimeter weit kann man, je nach Hersteller, das Teil etwas vor und zurück bewegen, vom HaGra-Körper.
Is aber nur was für Adrenalinjunkies und Lebensmüde.

Wenn der Bügel etwas weiter losgelassen wird, schlägt der Schlagbolzen auf den Zünder und geht je nach Verzögerung (Herstellerbedingt) los.

Falls der Bügel weg ist, hast zwischen 3 und 7 Sekunden (je nach Hersteller), das Teil wegzuwerfen, was die sichere Methode ist, oder den gezündeten Zünder rauszufieseln.
Dann knallt bloß der Zünder.
Aber das ist was für absolute Hardcore-Adrenalinjunkies oder potentielle Selbstmordkandidaten.

Gab auch mal HaGras ohne Abzugsbügel (bspw. die "Kartoffelstampfer", also die dt. Stiehlhandgranaten aus Weltkrieg 1 und 2 bzw. diverse japanische Modelle.... die hatten ne Reißleine, welch im hohlen Stil befestigt war).

Auch gab und gibt es diverse HaGras ohne Bügel, die sofort zünden, wenn der Sicherungssplint gezogen wird. Die werden aber nur für Sprengfallen usw. benutzt.

Und es gab mal frz. HaGras mit gummiverkleidetem Ring, um den Ring mit den Zähnen abzuziehen, ohne danach ne Krankenkasse von wegen Zahnersatz zu belasten.

SICHERHEITSHINWEIS FUNDMUNITION:
Falls mal jemand irgendwo ne HaGra (oder ähnliche Sprengmittel) irgendwo finden sollte (vielleicht beim Kroatienurlaub oder bei einer Wüstentour in Nordafrika), nicht dran rumspielen.
Ggf. sind die Teile überlagert bzw. der Zünder Witterungseinflüssen ausgesetzt gewesen, die ihn instabil machen.
Und dann wird´s wirklich gefährlich, weil die Teile sind dann unberechenbar.
Da kann schon ne Lageänderung oder so den Zündvorgang auslösen und dann ist am 30. der 1.
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27.08.2009 17:52 Uhr von Armenian
 
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und: komischerweise passiert das in den Kurdengebieten, 3 der getöten Soldaten waren Kurden.
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27.08.2009 19:23 Uhr von Bibi66
 
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Irgendwie: ein klassischer "Code Red",
nur daß das durch nen Vorgesetzten lief...

Hat die falschen Mittel gewählt...
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28.08.2009 00:25 Uhr von StanSmith
 
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hab mal ein video von den russen gesehen: da mussten die soldaten still stehen und tritte gegen den brustkorb von ihrem vorgesetzten kassieren
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28.08.2009 13:50 Uhr von beni-ara
 
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Abwarten und Tee trinken: wir werden schon sehen, was wirklich passiert ist. Wenn die Vorwürfe stimmen sollten, wird der Vorgesetze richtig dafür büßen müssen. Ich schlage vor, dass er einige PKK Fritzen auf den Mund küsst. Denn dann hat sich die Scheisse zusammengefunden.
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28.08.2009 13:55 Uhr von beni-ara
 
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Ja Armenian: komischerweise!? Aber nur mal so nachgefragt, was ist den so komisch an der Sache? Was willst Du uns suggerieren?? Dass die Türken einen Genozid an den Kurden machen, in dem sie 3 kurdische Soldaten mittels einer Handgranate getötet haben? Nur zur Info, einer der Soldaten war kein Kurde.
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04.09.2009 17:20 Uhr von byzantiner
 
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beni-ara: bitte schreib nicht so einen müll

erst denken und dann schreiben!

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