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Prozess um Dresdner Gerichtsmord beginnt

Die Staatsanwaltschaft in Dresden hat nun gegen den Mörder der Ägypterin Marwa El Sherbini Anklage erhoben. Die 28-Jährige wurde während eines Gerichtsprozesses vom angeklagten Alexander W. vor den Augen ihres Kindes, der Polizei und den Zuschauern erstochen.

Ein psychiatrisches Gutachten hält den Täter für schuldfähig, daher ist davon auszugehen, dass er zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wird. Das Motiv seiner Tat ist eine islamophobische Einstellung, er beleidigte das Opfer mehrmals aufgrund seiner Herkunft und seiner muslimischen Religion.

Unklar bleibt derweil die Schuld der Polizisten, die nicht richtig eingegriffen haben, immerhin sind sie für die Unversehrtheit der Zeugen verantwortlich. Besonders erschütternd ist hierbei, dass ein Polizist fälschlicherweise den Ehemann des Opfers anstatt den Täter anschoss.


WebReporter: Jonas89
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Prozess
Quelle: www.taz.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2009 14:22 Uhr von Jonas89
 
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Es ist wichtig, dass dieser Fall mit vollkommener Sorgfalt aufgerollt wird. Immerhin wurde in einer staatlichen Institution von einem Deutschen aufgrund einer fremdenfeindlichen Einstellung eine ausländische Mitbürgerin ermordet. Daher muss man auch die Schuld der Ordnungshüter genaustens überprüfen, immerhin hätte beispielsweise eine Waffenkontrolle präventiv wirken können, oder aber auch ein Warnschuss abgefeuert werden können.
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26.08.2009 14:56 Uhr von knobimodi
 
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Es bleibt mir: ein Rätsel, warum in Deutschland an jeder Ecke mit Sorgfalt gespart wird. Und trotz solcher Vorfälle, die gut und gerne verhindert werden können, wird am Sonntag eine gewisse Partei mit einem gewissen Ruf in den Landtag einziehen. Man sollte sich was schämen!

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