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Krise beschleunigt den Minus-Trend der Staatskassen

Es wird wieder von Rekordschulden gesprochen. Sinkende Einnahmen durch Steuern und eine andererseits hohe Ausgabenlast bescheren Bund, Ländern und Kommunen ein Finanzierungsdefizit von 17,3 Milliarden Euro. Allerdings geht man bis zum Jahresende von einer deutlichen Steigerung aus.

In den Monaten Januar bis Juni lag das Staatsdefizit bei 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), dennoch wird Deutschland auch 2009 wieder zum "Defizitsünder", der Grenzwert wurde auf 3 Prozent festgelegt. Bis 2013 wird eine Schuldenlast von über zwei Billionen Euro und auch weitaus mehr vermutet.

Grünen-Haushaltsexperte Alexander Bonde zeigt auf, dass nicht allein die Krise für die diese Zahlen verantwortlich sei. Die wirtschaftlich guten Jahre wurde nicht zur Absicherung des Haushalts genutzt und aktuelle Versprechen zu Steuersenkungen seitens FDP und CDU/CSU sind nicht umsetzbar.


WebReporter: blubbblubbblubb
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krise, Staat, Minus
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2009 22:54 Uhr von blubbblubbblubb
 
+0 | -0
 
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Im Grunde nichts Neues. Die Frage ist nur, wo soll das alles hinführen. Wann ist der Punkt erreicht, an dem die Blase endgültig platzt?
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25.08.2009 23:05 Uhr von califahrer
 
+3 | -1
 
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@Author: nach den Wahlen.......

Die sind strategisch wichtig, damit irgendjemand dann noch die Macht inne halten kann.
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25.08.2009 23:09 Uhr von BlubbBlubbBlubb
 
+3 | -2
 
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@califahrer nach den Wahlen.........


Richtig, dann wird es erst interessant. Deswegen sollten wir die Möglichkeit der Wahl wahrnehmen. Das ist fast das einzige demokratische Instrument in unseren Händen.
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25.08.2009 23:56 Uhr von xjv8
 
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nach den Wahlen ziehen uns die Schwarz/Gelben die Hosen aus. UND wie immer wird das deutsche Stimmvieh die Schnauze halten und zahlen.
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26.08.2009 00:00 Uhr von meisterthomas
 
+3 | -2
 
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Finanzierungsdefizit von 17,3 Milliarden Euro: Die Krise belastet den Staatshaushalt aber nach Schätzung unserer Experten mit 300 Milliarden Euro.

Die Krise war kein reinigendes Gewitter unseres Finanzsystems und auch nicht der durchaus staatlich geförderten Umverteilung in den westlichen Volkswirtschaften. Fazit: Diese Umverteilung geht weiter und hat auch noch lange nicht ihren Höhepunkt erreicht.

Die politische Macht der Wähler liegt kaum noch darin, eine bestimmte Partei zu wählen. Denn die uns altbekannten Parteien unterscheiden sich bestenfalls noch in ihren Wahlversprechen.

Die Macht des Volkes liegt heutzutage darin, Parteien ganz gezielt für ihre Politik abzustrafen und deshalb auch nicht zu wählen.
Darüber hinaus ist gegenwärtig nichts Weichen stellendes zu erwarten.
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26.08.2009 00:20 Uhr von Krebstante
 
+3 | -1
 
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xxx: Diese blödsinnige 3%-Regelung sollte abgeschafft werden. Länder, die ohnehin überschuldet sind, sollen sich noch mehr verschulden, um die Strafen zu Zahlen, das ist doch widersinnig. Naja, ein Gutes wird es haben, im nächsten Jahr wird es wahrscheinlich alle EU-Länder treffen.
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26.08.2009 10:30 Uhr von maki
 
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*freu*: Aus dieser Scheisse kommt das Dreckssystem Kapitalismus nicht mehr raus. :-D

Zum Zeitpunkt der DDR-Besetzung hatten die Besatzer bereits mehr Zinsen für ihre Schulden zu zahlen als die DDR überhaupt an (DM-)Schulden hatte. *rofl*
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26.08.2009 23:55 Uhr von bluecoat
 
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.Krise beschleunigt den Minus-Trend der Staatskassen

hääääää???

Unsere Volksminderparteien und das Beamtempack sind unfähig zu wirtschaften und das seit Jahrzehnten !!

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