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Türkei: Finanzierung des Ilisu-Staudamms noch offen

Die geplante Finanzierung des Staudamms am Tigris, welcher 135 Meter hoch und zwei Kilometer breit sein soll, hat sich in den letzten Monaten geändert. Kreditversicherer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich zurückgezogen.

Der Grund dafür sei die Nichteinhaltung der Auflagen von türkischer Seite, wie z. B. sozialverträgliche Umsiedlung von mehreren zehntausend Menschen. Viele Forscher kritisieren die Regierung auch unter anderem, weil viele kulturelle Schätze betroffen sind (SN berichtete) und überflutet werden.

Seitens der türkischen Regierung wurden die Planungen vorangetrieben und es sollen schon 800 Mio. Euro gesichert sein, wonach noch 400 Mio. Euro fehlen würden. Ein weiterer Grund für den Bau des Staudamms ist die geplante Förderung in den Kurdengebieten.


WebReporter: Ocain
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Türke, Finanz, Finanzierung
Quelle: www.tagesspiegel.de

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25.08.2009 20:48 Uhr von Ocain
 
+0 | -0
 
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Leider hat nicht alles in die News gepasst. Für genauere Infos ist die Quelle empfehlenswert. Ich finde es schade, kulturelle bzw. geschichtliche Schätze einfach zu fluten. Ich denke auch, dass die türkische Regierung diesen Damm bauen will, um mehr Macht in den südlichen Nachbarstaaten durch die Kontrollierung des Trinkwassers, ausüben möchte
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25.08.2009 20:59 Uhr von midnight_express
 
+10 | -9
 
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Aha: "Ein weiterer Grund für den Bau des Staudamms ist die geplante Förderung in den Kurdengebieten."

Das sehen die Kurden wohl etwas anders. Sie wurden in den vergangenen Monaten zwangsenteignet und haben nur einen Bruchteil für ihr Eigentum bekommen.
Nachzulesen hier bei ShortNews.
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25.08.2009 21:14 Uhr von Canay77
 
+8 | -9
 
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@midnight: Das passiert dir auch in hier in Deutschland wenn z.B. eine Autobahn gebaut werden soll und du partout nicht verkaufst. Dann kommt Papa Staat speist dich mit nem appel und nen Ei ab und du wirst enteignet.
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25.08.2009 21:41 Uhr von ElChefo
 
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@canay: Das ist natürlich Quark. Wie im Kreis Coesfeld (Dorf Lette, Umgehung), in Dortmund (B1, B236) oder bei Remscheid (A1) zu sehen ist, wird dann um herum oder per Brücke über die Grundstücke hinweg gebaut. So wird das hier geregelt. Nichts ohne gütlichen Ausgleich auf finanziellem oder materiellem Wege. Das kannst du nicht allen Ernstes vergleichen mit Dörfern, die durch Militär geräumt werden. Auch das konnte man hier und anderswo sehr fein und detailliert nachlesen.
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25.08.2009 22:01 Uhr von lina-i
 
+4 | -1
 
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@ Canay: Was in Deutschland passiert, ist nicht mit deiner Heimat vergleichbar.

In Deutschland wird der Verkehrswert bei einer (Zwangs-) Enteignung gezahlt. D.h. ich kann mir für das Geld ein gleichwertiges Eigentun zulegen.

Die Türken zahlen aber nur einen Bruchteil des Verkehrswertes...
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25.08.2009 23:51 Uhr von Ludolfsen
 
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Bau legitim: Der Bau des Staudamms ist vollkommen legitim - Hier geht es um die Bewässerung der anliegenden Steppengebiete.

Das Wasser entspringt in der Türkei, somit hat die Türkei das Recht soviel Wasser wie für eigene Zwecke benötigt zu entnehmen - Wenn was übrig bleibt, dann kann es gerne in den Irak weiterfließen.

Da interessiert Internationales Recht einen feuchten Kehricht - Der stärker hat Recht und in dem Fall ist es die Türkei.

Die Türkei verfügt über ausreichendes Wasser und über kein Erdöl - Der Irak über kein Wasser und reichlich Erdöl.

Da liegt es auf der Hand den Irak für größere Durchflussmengen mit Erdöl bezahlen zu lassen - Nichts gibt es geschenkt.

Ohne den Tigris ist der Irak eine staubtrockene Wüste. (HAHA)
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26.08.2009 09:11 Uhr von dilber
 
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Soviel zur Demokratie in der Türkei und mehr Rechte für Kurden...
die Türken wollen doch nur die ganzen Kulturschätze im kurdischen Gebiet zerstören...
Aber weit kommen die nicht..die Türkei ist fast am Ende angelangt, ob freiwillig oder nicht, die Türken müssen demokratischer werden und zwar 100%..dazu gehört auch: die Kultur anderer zu akzeptieren
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26.08.2009 11:27 Uhr von 123Wahrheit
 
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@dilber:Kurdische Kultur? Ich denke nicht das die Türken die kurdische Kultur(Ehrenmord,Zwangsheirat,sich in die Luft jagen usw)akzeptieren werden.Was gibts den da in den Gebieten bitteschön für eine kurdische Kultur?Dort wurde zb. alles von den Römern,alten Griechen,den Armeniern und den Osmanen erbaut.Die Kurden leben nur dort und zerstören diese Kultur indem sie es in einen Kriegsschauplatz verwandeln!
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26.08.2009 13:40 Uhr von dilber
 
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123Wahrheit?? Ich kenn dieses Gebiet..ich komme von daher...von Mardin bis nach Batman, Hesenkeyf, Midyat, Diyarbekir und und und...erzähl mir hier nichts von Zerstörung...was ich Zerstörung nenne ist, Illisu, Munzur und und und...

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