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Afghanistan: Karzai bisher nur knapp vor Abdullah

Nachdem die ersten 524.444 Stimmen ausgezählt wurden, sieht man, dass Karzai mit 41 Prozent nur knapp vor Abdullah mit 39 Prozent liegt. Daraufhin wird ein Kopf an Kopf Rennen prognostiziert. Man will alle zwei Tage Näheres bekanntgeben, das endgültige Ergebnis erfährt man erst in zwei Wochen.

Von den 15 Millionen zur Wahl zugelassenen Afghanen gingen jedoch nur sechs Millionen wählen, somit läge die Wahlbeteiligung bei unter 40 Prozent, nach dem Sturz der Taliban beteiligten sich 2004 noch 70 Prozent. Experten rechnen damit, dass Karzai nicht über die 50-Prozent-Marke hinauskommt.

Abdullah legte Beweise zur Manipulation vor, und zwar zeigte er Wahlzettel, auf denen sein Name angekreuzt war. Sie seien einfach entwendet worden. Außerdem zeigte er Fotos von einem Mann, der in drei verschiedenen Wahllokalen für Karzai abstimmte.


WebReporter: nico2802
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Abdullah
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2009 19:42 Uhr von nico2802
 
+0 | -1
 
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Oh man, in der Quelle steht ja dass ganze Dörfer aus Angst vor der Taliban nicht wählen gegangen sind, aber dennoch wurden angeblich ganze Wahlboxen mit Stimmen für Karzai abgegeben. Für mich unverständlich, wieso der Westen sich nicht einmischt wo der sonst immer überall etwas auszusetzen hat.
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25.08.2009 19:59 Uhr von usambara
 
+2 | -2
 
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@Autor: warum sollte sich der Westen wie im Falle "Wahlen im Iran" einmischen?
Unterstützen sie Karsai, führen sie den Drogen- und Korruptionspräsidenten in das Amt.
Unterstützen sie Abdullah, begibt sich die NATO auf den
Rückzug zur alten Nordallianz.
Beide Kandidaten sind eine Katastrophe für die Planspiele
des Westen in Afghanistan.
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25.08.2009 20:08 Uhr von Nico2802
 
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Aha: Habe ich denn geschrieben, dass ich das unbedingt will bzw. toll fände? Ich meine lediglich, dass es mich wundert dass die USA diesmal (endlich) die Schnauze hält.

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