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Opelaner wollen nicht mehr zu General Motors gehören

Der Opel-Betriebsrat sperrt sich gegen einen möglichen Verbleib der Firma Opel im GM-Konzern. Nachdem General Motors überraschenderweise doch an Opel festhalten will, werden von den Mitarbeitern die Schließung von Werken und der Verlust von Arbeitsplätzen befürchtet.

Falls es keine Abspaltung vom Mutterkonzern gäbe, möchten die Mitarbeiter ihren Beitrag zur Sanierung Opels zurück haben. Die IG Metall plädiert andererseits dafür, dass GM gleiche Chancen wie die Konkurrenz von Magna und RHJ bekommt, Opel im Konzern zu behalten.

Die "FTD" berichtet von Plänen General Motors, Opel ohne weitere deutsche Finanzhilfen zu finanzieren. Stattdessen würden die USA und mehrere europäische Staaten Milliarden an GM zahlen.


WebReporter: ulli1958
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Motor, General, General Motors
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2009 12:54 Uhr von ulli1958
 
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Es sind bereits mindestens 1,5 Milliarden deutsche Steuergelder an GM/Opel geflossen. Das Hin und Her mit den Patenten, die Opel eigentlich als eigenständige Firma bekommen sollte und die (Schein-)Gespräche mit den Investoren sind ein Skandal.

Falls es hart auf hart kommt, könnte den Opelanern nur noch ein wochenlanger Generalstreik helfen, GM endlich loszuwerden.
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25.08.2009 13:11 Uhr von xjv8
 
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Auch wenn: es hart klingt, es wäre besser gewesen Opel vor die Pumpe laufen zu lassen. Für die Opel Belegschaft habe ich volles Verständnis, die sind jahrelang ausgepresst worden.
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25.08.2009 13:24 Uhr von usambara
 
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bei Werksschließungen: sollten die Arbeiter ihre Betriebe besetzen und das ausschlachten der Betriebsmittel verhindern. Damit
retten sie auch unsere für Opel ausgegebenen Steuergelder.
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25.08.2009 13:33 Uhr von Ulli1958
 
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@usambara prinzipiell ne gute Idee, ABER: wurde das viele Geld nicht zur Tilgung von Schulden beim GM-Mutterkonzern ausgegeben?

Geld liegt leider nicht mehr in den Firmensafes herum sondern auf der Bank und dort haben Mitarbeiter keinen Zugriff darauf. Patente sind ebenso immateriell und gehören leider den USA.
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25.08.2009 13:57 Uhr von Katzee
 
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Die Opelaner: wird GM nicht fragen, was ihnen am besten gefällt. Jetzt, wo GM aus der Insolvenz raus ist, können sie machen, was sie wollen. Das sähe heute anders aus, wenn sich unser Wirtschaftsminister zu Guttenberg durchgesetzt hätte und auch für Opel ein Insolvenzverfahren eröffnet worden wäre. Dann hätte ein finanzkräftiger Investor wie z.VB. Magna Opel aus GM heraus lösen können. Aber Herrn Steinmeier sah sich ja schon als "Opelretter" - und Frau Merkel wollte nicht hinten anstehen, sprach ein Machtwort und überwies 300 Mio. Euro an Opel, damit der Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten werden konnte.

Nun kann es durchaus passieren, dass GM die Opel-Patente wieder einkassiert und dann Opel ganz schließt, denn die Autos selbst interessieren GM recht wenig. Sie sind nur auf die Technologie angewiesen, die nun wieder auf den Namen Opel läuft.

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