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München: Gericht muss entscheiden, ob türkischer Kulturverein Tiere schächten darf

In Eichstätt (Oberbayern) hat ein türkischer Kulturverein beschlossen, dass der Vorstand des Vereins vor das Verwaltungsgericht in München ziehen kann, um einen Prozess zu führen.

Nach Meldungen des "Eichstätter Kurier" will man vor Gericht die sogenannte rituelle Schlachtung abgesichert wissen. Vom deutschen Tierschutzgesetz her, ist dieses "Schächten" nicht erlaubt und somit verboten.

Verboten ist eine Schächtung, weil die Tiere geschlachtet werden, ohne dass sie vorher betäubt wurden. Das Bundesverfassungsgericht entschied im Jahr 2006, dass es Ausnahmen geben kann, wenn es einen religiösen Grund zur Schächtung gibt. Das Landratsamt erteilte hierfür bisher eine Sondergenehmigung. Das Urteil ist noch offen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, München, Kultur, Tier
Quelle: www.kanal8.de

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56 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2009 08:59 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Ich verfahre generell nach dem Grundsatz, der vielleicht nicht ganz passend ist. "Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz. Für mich bleibt es eine grausame Methode, als der Sekundentod durch einen Stromstoß, mit vorheriger Betäubung.
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25.08.2009 09:33 Uhr von Leeson
 
+40 | -8
 
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@ ProzessorX: Nein, ausser du machst einen Ritus daraus.

@News
Ich finde es schon abartig, dass das vor Gericht kommen darf.
Okay ist aber das sie vorher fragen.

"Hey isch bin anderes Religion, darf isch verbotene Sachen machen?"
Es ist egal wieviele Menschen an etwas glauben, eine Religion ist nur über jahrhunderte erfunden und fiktiv.
Warum sollten solche Menschen sonderrechte bekommen.
Tiere zum SPAß erst zu quälen und dann sterben lassen.

Pfffuuiii sag ich da nur!!!
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25.08.2009 09:35 Uhr von IfindU
 
+49 | -4
 
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Wer braucht schon Gesetze und Menschenverstand: wenn er Religion haben kann.
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25.08.2009 09:35 Uhr von Gierin
 
+29 | -3
 
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Hatten wir auch: Vor bald 5 Jahren hatten wir in der Schweiz die gleiche Diskussion. Das Problem war nicht das Schächten an sich, sondern das Schächten ohne Betäubung.
Allerdings waren es orthodoxe Juden, die das Schächten ohne Betäubung forderten. Für die Muslime war es offenbar kein Problem.
Der langen Rede kurzer Sinn: In der Schweiz ist Schächten ohne Betäubung aus Tierschutzgründen nach wie vor verboten!
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25.08.2009 09:45 Uhr von Rainer080762
 
+11 | -3
 
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Ich: Ich würde nein sagen Religion hin oder
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25.08.2009 09:47 Uhr von supermeier
 
+11 | -2
 
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Da kann es eigentlich nur eine Antwort geben, ganz klar NEIN!

Es gibt genügend alternative Nahrungsmittel, so dass auf Fleisch zu Tode gefolterter Tiere verzichtet werden kann.

Außerdem ist eine Religion/Ansicht weitaus geringer im Wert, bzw. zu werten als das Strafgesetzbuch.

Glückwunsch an die Schweizer, die habens wieder mal richtig gemacht.
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25.08.2009 09:52 Uhr von Jlaebbischer
 
+18 | -4
 
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Ich gründe ein Maya-Religionsgemeinschaft: Jeder ist eingeladen, beizutreten und dem Opfer-Ritual beizuwohnen...
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25.08.2009 10:02 Uhr von Bluti666
 
+8 | -6
 
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Ich würde gern aus Relegionsgründen ein paar rothaarige Frauen als Hexen verbrennen, ich hol mir mal eben die Erlaubnis bei Gericht...
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25.08.2009 10:16 Uhr von w0rkaholic
 
+13 | -2
 
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Religionsfreiheit sollte sich wirklich und ausschließlich nur auf die freie Wahl der Religion beschränken! Alles was in der Religion verankert ist, aber nicht mit unseren Gesetzen konform geht ist selbstverständlich (!!!) verboten und da gehört auch nicht drüber diskutiert!

Man könnte sagen, es ist die Hölle was alles "im Namen Gottes" bereits getan wurde und immer noch gemacht wird!
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25.08.2009 10:23 Uhr von homern
 
+10 | -5
 
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"dass es Ausnahmen geben kann, wenn es einen religiösen Grund zur Schächtung gibt"

ist das auch bei ehrenmorden der fall da gehts ja auch um "religion"
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25.08.2009 10:56 Uhr von thehed
 
+5 | -4
 
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Schächten ist nicht schlachten ohne betäuben! Ok , man könnte es vielleicht tatsächlich so auslegen, doch die meisten denken sich dann das Tier würde einfach getötet ohne es zu betäuben und dies ist eben falsch.
Beim Schächten hängt man das Tier an den Beinen auf und schneidet ihm die Kehle durch. Das Tier lebt noch während das Blut ausfließt.
Das ganze ist an und für sich schon ne Sauerei aber es sogar ohne Betäubung durchzuführen ist sadistisch. Zumal die jeweiligen Religionsschriften sich ja über Betäubung ausschweigen.
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25.08.2009 10:58 Uhr von Götterspötter
 
+9 | -7
 
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Tierquälerrei aus religiösen Gründen ???? ist wie "Morden im Namen Gottes" .......

RELIGIONEN ABSCHAFFEN !!!

SOFORT !!!!
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25.08.2009 11:09 Uhr von fortimbras
 
+7 | -5
 
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zuhause können die machen was sie wollen: hier hat man tiere so schonend wie möglich zu schlachten
wer sich nicht dran hält sollte selbst auf die schlachtbank als abschreckendes beispiel für andere
is mir dann auch egal ob das türken deutsche sind
nur weil die irgendne scheiß religion haben kann man denen nicht erlauben tiere zu quälen
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25.08.2009 11:31 Uhr von StanSmith
 
+3 | -6
 
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wusste garnicht: das juden auch tiere schächten ???
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25.08.2009 11:42 Uhr von ArrowTiger
 
+5 | -3
 
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Religion (sometimes) sucks! Religiöse "Eigenheiten" über das Leiden von Lebewesen zu stellen, finde ich höchst befremdlich. Wie das Bundesverfassungsgericht 2006 zu seinem Urteil kam, wäre mal interessant zu wissen. Immerhin sollte hier in DE vorrangig unser Recht gelten - in diesem Fall das Tierschutzgesetz, welches ansonsten jede Kröte schützt. Wir führen ja auch nicht gleich die Scharia ein, nur weil es hier Muslime gibt...

Es gibt im Netz übrigens genügend Videos, die die Behauptung, daß Schächten für die Tiere nicht leidvoll wäre, deutlichst widerlegen.
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25.08.2009 11:55 Uhr von pali-deutsch
 
+2 | -15
 
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25.08.2009 12:07 Uhr von mustermann07
 
+8 | -5
 
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Cool: Also darf ich auch sagen, daß sich die Türken wieder dort hingehen sollen wo sie hergekommen sind, schließlich bin ich evangelisch....
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25.08.2009 12:16 Uhr von Joeiiii
 
+8 | -3
 
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@ DesignerDrugV: >>Grundgesetz
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.<<


Das überschneidet sich dann aber hiermit:

Artikel 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.


Entweder Gesetze gelten für ALLE, oder sie gelten für niemanden. Wo kommen wir denn hin, wenn wir Gesetze, die für die Allgemeinheit geschaffen wurden, nach religiösen Bekenntnissen ausrichten?

Was macht dann ein Richter? Muß der sich erst mal darüber informieren wie die Gesetze auszulegen sind, nachdem er weiß welcher Religion der Angeklagte angehört?


Wenn das durchkommt, dann ist es bis zum erlaubten Ehrenmord auch nicht mehr weit!!!

Wenn sie ihre Rituale ausüben wollen, dann sollen sie dort hingehen wo sie das dürfen, nämlich dort wo sie herkommen.
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25.08.2009 12:17 Uhr von Monstermann
 
+6 | -5
 
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finds: etwas schade dass einige Komments hier eine fremdenfeindlichen Touch haben. Ich bin selbst Vegetarier und grundsätzlich gegen das Töten von Lebewesen. Wenn es aber nunmal in ihrer Tradition so ist dass Tiere geschächtet werden...naja dann soll man sie halt machen lassen. Geschächtetes Fleisch wird eh hierher importiert damit sie es essen dürfen..somit ist es also egal ob ein Tier hier oder woanders umgebracht wird...außerdem ist die Tierhaltung auch in Deutschland so grausam dass einem der schreckliche Tod dann auch egal sein kann....
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25.08.2009 12:20 Uhr von Monstermann
 
+7 | -5
 
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@Joeiiiii: btw...das Schächten von Tieren mit einem "Ehrenmord" zu verlgeichen ist wirklich albern..
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25.08.2009 12:22 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -1
 
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@pali-deutsch: -- "es ist nunmal so dass das grundgesetz eine religionsfreiheit garantiert und wer sich nicht daran hält aggiert Verfassungsfeindlich"

Der Grund für das Schächten ist die Vorgabe, das Tier vollständig auszubluten. Das hat, nebenbei erwähnt, eher hygienische, denn religiöse Gründe.

Da das vollständige Ausbluten auch bei vorheriger Betäubung und bei der bei uns angewandten Schlachtmethode gegeben ist, wird durch deren Anwendung die (religiöse) Vorgabe vollständig erfüllt. Eine Einschränkung der Religionsfreiheit ist hier nicht gegeben.

Aber selbst, wenn dem nicht so wäre, war den Autoren des Grundgesetzes sicher nicht klar, für welche Perversionen ihr Passus mißbraucht würde. Wobei das GG auch den Gleichheitsgrundsatz aufführt. Dürften Moslems und Juden also schächten, müsste dies ab Zusage auch für uns gelten. Was wiederum mit dem TSG kollidiert.

Zudem wird der Passus zur Religionsfreiheit offenbar nach Belieben ausgelegt. Einem Anhänger der Rastafarai-Religion, der mexikanischen Meskalin-Kirche oder des südamerikanischen Schamanismus wird m.W. bis heute nicht erlaubt, seine rituellen Drogen einzunehmen. Und das, obwohl er bedeutend weniger Leid damit verursacht, als ein Schächter.

Offenbar steht hier das BTMG also höher als das GG! Diese Argumentation ist also höchst verlogen und heuchlerisch.
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25.08.2009 12:28 Uhr von ohne_alles
 
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Diese Tiere müssen qualvoll sterben, weil der religiöse Mensch denkt, vor seinem eingebildeten Gott etwas ganz besonderes zu sein. Perversion in Reinform.

Die monotheistischen Religionen haben in den vergangenen Jahrtausenden genug Grausamkeiten begangen. Es ist an der Zeit, sein Hirn anzuknipsen und die Welt mit dem Verstand etwas genauer auszuleuchten.
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25.08.2009 12:37 Uhr von m3r0
 
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WTF: Wenn ich sowas schon lese...ey...

Islam eine kulturelle BEreicherung..herzlichen Glückwunsch


Armes Deutschland
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25.08.2009 12:41 Uhr von The_Chilled_Monkey
 
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Die können sich auch nicht entscheiden: Das Grundgesetz steht wohl an erster Stelle,oder?
Im Grundgesetz steht zwar, dass es jedem gestattet ist seine Relgion frei auszuleben, doch auch das Quälen der Tiere ist untersagt. Und da muss man das Verbot der Quälerei meiner Meinung nach der Religion vorziehen.
Wir sagen doch auch nicht, dass Blutrache hier erlaubt ist, wenn es in einem anderen Land in der Bibel (o.ä) erlaubt ist.
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25.08.2009 12:57 Uhr von supermeier
 
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@Monstermann: "das Schächten von Tieren mit einem "Ehrenmord" zu verlgeichen ist wirklich albern."

Bei Beiden werden in der Regel in der Handhabung geübte und bewährte Instrumente genommen, Messer.
Bei Beiden wird sehr viel Wert auf den eintretenden Tod wie auch auf sehr viel Blut gelegt.
Beides tritt in der gleichen Religionsgemeinschaft auf.
Beides wird ausschließlich von den Männern erledigt, und wer es gut macht wird oftmals hoch angesehen, usw, ect,....

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