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"Gigantic-Jet": Meteorologen gelang es, einen seltenen Blitz zum Himmel aufzunehmen

Im Juli 2008 wütete der Tropensturm "Christobal" in Küstennähe des US-Bundesstaates North Carolina. Auch Steven Cummer, Professor der Duke University in Durham, war von diesem Wetterphänomen begeistert. Wie BBC jetzt auf ihrer Website berichtete, gelang Professor Cummer dabei eine Fotoaufnahme.

Er befestigte auf einem Areal nahe der Uni einen Fotoapparat und fotografierte, mit Hilfe eines Programms, den Bereich über den Wolken. Damit suchte er farbige Lichter über den Gewitterwolken ("Sprites"). So gelang es Cummer mit seinem Team, den so genannten "Gigantic-Jet" abzulichten.

Dieser schoss in eine Höhe von rund 60 Kilometern, ein Ereignis, vom dem wenige Aufnahmen weltweit existieren. Für Meteorologen ist es immer noch ein Rätsel, wie diese Blitze entstehen können. BBC meldete noch, dass der nächste Hurrikan anvisiert werde und Cummer mit viel Glück solche Blitze aufnehmen will.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Blitz, Himmel, Jet, Meteorologe
Quelle: www.bernerzeitung.ch

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2009 18:44 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Normalerweise kommen Blitze ja von oben nach unten, aber warum diese "Gigantic Jets" von unten nach oben gehen, davon habe ich auch noch nie gehört. Das Video in der Quelle wurde bereits 2007 von Amateuren gefilmt und bei YT eingestellt. Hat also nichts mit der gemachten Beobachtung und den Aufnahmen (vielleicht auf BBC) zu tun.
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24.08.2009 19:35 Uhr von alexoo
 
+3 | -26
 
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24.08.2009 19:40 Uhr von lina-i
 
+13 | -4
 
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Blitze können sich von den Wolken ´gen Erde: ausbreiten, wie auch von der Erde in Richtung Wolken. Entscheidend ist die Polarität des elektrischen Feldes, dessen Differenz den Ladungsausgleich (Blitz) hervorruft.
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24.08.2009 19:47 Uhr von zer0six
 
+5 | -2
 
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Sehr interessant, 5*: Habe zu dem Thema sogar mal ne ganze Doku gesehen. Vor allem beeindruckend, wenn man solche Bitze (die auch andere Farben haben können, als "Erdblitze") via Satellit sieht.
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24.08.2009 20:36 Uhr von MBGucky
 
+8 | -3
 
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Sprites: Sprites gehen zwar von unten nach oben, aber nicht von der Erdoberfläche zu den Wolken, sondern von den Wolken bis in die Ionosphäre (ähnlich wie Blus Sprites, nur deutlich stärker.)

Des Rätsels Lösung (also bezüglich der Entstehung eines solchen Sprites) liegt dabei fast schon im Namen der Ionosphäre versteckt, sind Ionen doch elektrisch geladene Teilchen, was quasi zwangsläufig bedeuten müsste, dass es zu Ladungsdifferenzen kommen muss, welche dann durch Blitze ausgeglichen werden.
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24.08.2009 20:54 Uhr von Götterspötter
 
+7 | -2
 
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hmmm ? Sieht aus als ob jemand Silvester vergessen hat ..... :)
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25.08.2009 00:00 Uhr von fraro
 
+3 | -11
 
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sehe ich kein natürliches Phänomen. Sieht eher nach einer Geschützstellung aus ;-) Stand die Kamera evtl. in Afghanistan oder gar im Irak?
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25.08.2009 09:19 Uhr von theG8
 
+2 | -3
 
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bevor noch mehr Kommentare à la "sehe ich kein natürliches Phänomen. Sieht eher nach einer Geschützstellung aus ;-) Stand die Kamera evtl. in Afghanistan oder gar im Irak?" kommen:

http://de.wikipedia.org/...(Wetterphänomen)
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25.08.2009 09:47 Uhr von Big-E305
 
+1 | -0
 
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cooler nachname: cummer...*krkrkrkrrr*
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25.08.2009 22:43 Uhr von fraro
 
+2 | -0
 
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Bevor: ich hier weiter mit Minussen vollgeladen werde:
1.) hatte ich meine Aussage mit einem Smiley versehen
2.) steht bei Wikipedia folgender Satz. "Auch Raketen erzeugen solche linienartige Ionisationsgebilde, die mehrere Kilometer hinter die Rakete zurückreichen und Blitze stark begünstigen." Da habe zumindest doch etwas Recht gehabt ;-)

Hatte bisher noch nie von diesen Blitzen gehört und bin auch weiterhin bei den Aufnahmen skeptisch, um was es sich da wirklich handelt.

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