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Wissenschaftler lösen jetzt Geheimnis um Rotfärbung eines Bergsees

Anfang August 2009 berichtete ShortNews bereits, dass sich im Kanton Appenzell der Seealpsee rot verfärbt hatte. Mehrere Forscher an verschiedenen Universitäten und Fachinstituten haben jetzt u.a. umfangreiche, auch lichtmikroskopische Untersuchungen, erfolgreich durchgeführt.

Da das Trinkwasser aus diesem See nicht bedenklich war, liegt an den harmlosen Algen der Gattung Tovellia sanguinea. Diese kommen sowohl in Süß- als auch im Salzwasser vor. Der Biologe Daniel Dietrich von der Uni Konstanz bestätigte, dass diese Algenart nicht in der Lage ist, Giftstoffe zu bilden.

Der Fachmann Rudolf Preisig von der Uni Zürich sagte, "eine Algenblüte von Tovellia sanguinea ist ein Novum in der Schweiz" und fügte hinzu, dass dies schon in einem Bergsee im Trentin (Südtirol) vorkam: "Der italienische See war bis in die 1960er-Jahre wegen seiner blutroten Färbung eine Touristenattraktion".


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Wissen, Geheimnis
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2009 10:31 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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Wenn man in der Quelle liest, welche Forscher, Biologen und Experten sich wegen dieser Alge Gedanken machten, sieht man das dies auch für die Wissenschaft interessant ist und warum sie ausgerechnet in der Schweiz blühte.
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24.08.2009 11:01 Uhr von lina-i
 
+7 | -4
 
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Wer hat´s zu erst gehabt? Die Italiener....
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24.08.2009 12:37 Uhr von Zeitgeist79
 
+2 | -0
 
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Und jetzt kommen wohl bald: Frösche,Stechmücken-und Fliegen,ne´Viehpest,
Geschwüre,Hagel,Heuschrecken und Finsternis.....

"Schwangere sollten sich das,mit dem Italienurlaub,nochmal überlegen" ^^
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24.08.2009 13:10 Uhr von schupfnudel
 
+4 | -3
 
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Endlich mal ne schöne News: 5 Sterne von mir für so eine gute News - weiter so.
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24.08.2009 13:12 Uhr von fraro
 
+11 | -1
 
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Geheimnis gelöst: Ich lache mich schlapp: mehrere Wissenschaftler waren nötig, um festzustellen, dass dafür Algen die Ursache sind?!
Bei mir im Garten ist jede Wasseransammlung, die etwas länger anhält, rotgefärbt. Bin dabei aber nie von was anderem wie Algen ausgegangen.

Ich hätte mich vielleicht an die "Bild" oder RTL wenden sollen - da wäre ich jetzt reich und bei mir würden sich Wissenschaftler aus der ganzen Welt die Klinke in die Hand geben.
Und die Krönung des Ganzen: Bei SN würde eine News über mich erscheinen und alle würden diese News mit 5 Sternen bewerten ;-)
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24.08.2009 13:30 Uhr von Kandis2
 
+3 | -0
 
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@fraro: Dafür bekommst du ***** :-)
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24.08.2009 15:17 Uhr von Hady
 
+2 | -0
 
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Bei der Überschrift musste ich sofort an Algen denken. Und dabei hab ich von der ganzen Materie eigentlich gar keine Ahnung.
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24.08.2009 15:53 Uhr von Leeson
 
+0 | -0
 
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Wer sich meinen Kommentar: zu der ersten News zu diesem See durchließt,
wird merken das ich das auch schon gesagt hatte.

Wozu man da Wissenschaftler braucht!!?
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24.08.2009 21:42 Uhr von Grott
 
+2 | -0
 
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gähn: und wieder ein schon vor jahren gelöstes rätsel gelöst o0
eine überschrift, um es zu einer guten news zu machen wäre gewesen "wasser aus rot gefärbtem see nicht giftig"
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24.08.2009 22:23 Uhr von CyG_Warrior
 
+1 | -1
 
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Echt geil! "Mehrere Forscher an verschiedenen Universitäten und Fachinstituten haben jetzt u.a. umfangreiche, auch lichtmikroskopische Untersuchungen, erfolgreich durchgeführt."

Da werden zig tausende von Euros "verbrannt" um etwas zu ermitteln, was schon jedem Laien von vernherein hätte klar sein müssen:

Verfärbung des Wassers = Algen oder Bakterien.
Wobei Bakterien eher "weiße Schleier" in einigen Metern Tiefe hervorbringen.

Aber wenn der See zur Trinkwassergewinnung genutzt wird, kann ich den Aufwand teilweise verstehen.
Auch wenn EIN Wissenschaftler wohl genügt hätte. :-)

Naja, halt die Schweizer.. ;-)

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