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GB: 18-Jährige muss wegen Cyber-Mobbing in Haft

Ein 18-jähriges Mädchen muss drei Monate in einer Jugendstrafanstalt absitzen und darf während der nächsten fünf Jahre zu einer ehemaligen Schulkameradin weder Kontakt aufnehmen, noch etwas über sie im Internet verbreiten. Die Britin hatte die Mitschülerin auf Facebook mit dem Tode bedroht.

Das Mädchen hatte der Mitschülerin schon über einen längeren Zeitraum damit gedroht, ihr etwas anzutun, weshalb sie nun von einem Gericht in Worcester verurteilt wurde.

"Es ist die erste Verurteilung wegen Cyber-Mobbings und ein wichtiger Präzedenzfall", sagte die Sprecherin der Organisation gegen Mobbing "Beatbullying". Mobbing im Internet könne größeren Schaden anrichten, als das bekannte Mobbing in der Schule.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Großbritannien, Haft, Cyber, Mobbing
Quelle: www.heise.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2009 14:36 Uhr von stufstuf
 
+7 | -1
 
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@Autor: Wenn Aktionen sich gegen eine Person richten und über einen längeren Zeitraum und wiederholt auftreten spricht man von Mobbing. Solche Aktionen müssen nicht reines Schlechtmachen sein. Dazu gehören auch Androhung von Gewalt, Gewalt selbst, Zerstören von Eigentum usw.

Kamen die Todesdrohungen also öfter vor und über einen längeren Zeitraum kann man da schon von Mobbing sprechen.

Bin gespannt, ob es so ein Urteil auch irgendwann hier geben wird. Ich möcht heut ehrlich gesagt kein Schüler mehr sein. Was da teilweise in den Grundschulen schon abgeht, ist nicht mehr normal!
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22.08.2009 15:18 Uhr von Metalian
 
+0 | -4
 
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Ist natürlich nicht gerade toll, was die 18-jährige da gemacht hat!
Aber ob man sie dafür wirklich 3 Monate wegsperren muss, weiß ich nicht.
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22.08.2009 16:06 Uhr von Moouu
 
+0 | -3
 
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Ich finde das ist ein Schritt in die richtige Richtung man darf das Internet nicht länger als"rechtsfreihe" zonen behandeln.
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22.08.2009 16:20 Uhr von cheetah181
 
+2 | -0
 
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Richtig so. Zensursula hätte in dem Fall erstmal Facebook gesperrt.
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22.08.2009 16:23 Uhr von Tleining
 
+1 | -1
 
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@ Moouu: wer tut das denn? Mobbing kommt immer wieder vor, und wenn die Lehrer das mitbekommen gehen sie auch dagegen vor. Es gab vor einiger Zeit eine Doku, die sich genau damit beschäftigt hat. Wie gehen die Schulen mit Mobbing im Internet um? Da hat sich klar gezeigt, dass das Thema ernstgenommen und auch entsprechend verfolgt wird.

@ stufstuf
glaube kaum, in Deutschland bleibt es meist den Schulen überlassen, mit Mobbern umzugehen. Mir ist zumindest kein Fall bekannt, bei dem eine Schule die Polizei/Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, um Mobbing zu verfolgen. Selbst in Unternehmen bleibt es meist bei Schmerzensgeld.
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22.08.2009 16:42 Uhr von Stardyver
 
+3 | -0
 
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Cybermobbing: Ist feige ohne ende,denn man traut sich nichtmal dem gegenüber ins Gesicht,oder überhaupt irgendwo hinzusehen,geschweige denn sich wirklich vor ihn zu stellen.

Also wenns um so sachen geht wie Todesdrohungen verstehe ich so eine Strafe,die kriegt man im echten Leben auch (Wenn das in Briefen gefunden wird etc.).
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23.08.2009 23:37 Uhr von Krebstante
 
+0 | -0
 
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"darf während der nächsten fünf Jahre zu einer ehemaligen Schulkameradin weder Kontakt aufnehmen, noch etwas über sie im Internet verbreiten"
Und danach darf sie dann wieder?

Mir fehlt hier zu der Gefängnisstrafe noch ein saftiges Schmerzensgeld an das Opfer.
Da das Ganze sich anscheinend über Jahre hingezogen hat, wundert es mich, dass nicht viel eher eingegriffen wurde, musste es wirklich erst zu den Todesdrohungen kommen?
Ist wie hier in Deutschland, Nachstellungen, Belästigungen, usw. reichen nicht für einen Schutz, es muss erst zum Letzten kommen, das Opfer muss erst körperlich zu Schaden kommen oder gar getötet werden, bevor etwas unternommen wird.

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