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Datenschützer fordern Konsequenzen gegen online Bewerber-Check

Datenschützer fordern, dass Arbeitgebern, die via Internet Infos über Job-Bewerbern recherchieren, Einhalt geboten werden muss.

Vor allem soziale Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ werden von rund einem Viertel aller Arbeitgeber herangezogen, um potenzielle Job-Kandidaten auszuspionieren.

Nun werden von einigen Datenschützern Maßnahmen der Bundesregierung gefordert. Andere Vorschläge beziehen sich auf Lehrpläne von Schulen und Hochschulen. Hier soll Datenschutz künftig zu einem festen Bestandteil werden.


WebReporter: mierenneuker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Daten, Check, Konsequenz, Bewerber
Quelle: www.dnews.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2009 13:01 Uhr von mittenimleben
 
+23 | -3
 
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Was ist denn das für ein Unsinn? Wer seine persönlichen Daten für alle zugänglich auf eine dieser Seiten stellt, ist einfach selber schuld.
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22.08.2009 13:07 Uhr von w0rkaholic
 
+8 | -1
 
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Die meisten haben doch selbst Schuld! Wer sein eigenes Bild hochlädt, dann so stolz auf seine Sauf- und Kotzbilder vom letzten Wochenende ist und sie veröffentlicht und mit tollen Kommentaren wie "Ich glühe vor dem Vorglühen vor" noch untermalt, kann sich ruhig bei seinem zukünftigen Arbeitgeber mal dafür rechtfertigen.

Dumm ist natürlich, wenn man sich mal abschießt und von seinen ganzen "Freunden" bemalt und fotografiert wird, sollte diese doch zumindest den Anstand haben das Bild eben NICHT ins Internet zu stellen. Zum Glück gab´s in meiner Jugend keine bezahlbaren Digi-Cams und Handys mit Fotoapparat, wir haben von unseren Eskapaden nur klassische, analoge Abzüge. Denn die Zeiten sind nicht unbedingt schlimmer geworden, schlimmer ist nur, dass wirklich in jeder Situation irgendeiner die Möglichkeit hat zu fotografieren oder sogar zu filmen!
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22.08.2009 13:12 Uhr von MyRevolution
 
+4 | -2
 
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Genau wegen solcher Aktionen stelle ich meine Daten ->nie<- auf Seiten, die jeder einsehen kann. Besonders, wenn diese Daten wie bei Facebook noch gespeichert werden....
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22.08.2009 13:19 Uhr von Daaan
 
+3 | -2
 
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kein Unsinn: klar ist man selber "schuld" aber soll man auf die ganze geselligkeit in den netzwerken verzichten? auch wenn man keine daten selbst angibt wird man vllt mal auf so nem bild verlinkt oder schreibt irgendwo seine kommentare oder added freunde... damit da sicher nichts an potentielle arbeitgeber kommt darf man sich also gar nicht anmelden... aber soll man da wirklich darauf verzichten?

sollte ich auch nicht mehr an see gehen weil man da mein totenkopf tattoo sieht und mein arbeitgeber mir nachspioniert?? oder stets ordentlich gekleidet und unauffällig durch die gesellschaft gehen?
so fühlen sich die vips, ständig unter beobachtung,... sobald man dann mal auffällig wird hat man angst um den job

ich selbst bin zwar angemeldet bei svz aber ohne weitere links oder gruppen oder sonst was... aber hätte ich lust darauf würds mich schon stressen das ich immer angst haben muss was ich sage und wie ich mich gebe nur weil arbeitgeber sowas sehen können

im übrigen ist es natürlich fast unmöglich einem arbeitgeber zu verbieten auf solche seiten zu gehen oder die wertung gefundenen informationen bei bewerbern zu verbieten
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22.08.2009 13:47 Uhr von fortimbras
 
+2 | -1
 
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man muss sich nur inteklligent verhalten: dann gibt es auch keine problweme
den ganzen mist den man so macht und die saufbilder stellt man unter einem fantasienamen account rein
unter seinem echten namen erstellt man dann einen fakeaccount wo man alles so schreibt dass es für die arbeitgeber gut aussieht

man kann nicht überwachen ob die firmen sich da informieren oder nicht
aber wenn sies doch tun kann man das zumindest ausnutzen
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22.08.2009 13:53 Uhr von Kincaid
 
+3 | -0
 
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Da machen sich die Datenschützer aber echt mal am falschen Ende sorgen. Hier gehs immerhin um Daten die man freiwillig angibt. Wenn ich nen Steckbrief von mir mit Bildern und allem drum und dran im Supermarkt aufhänge kann ich mich doch später auch nich beschweren wenn jeder Kunde dort alles über mich weiß. Ich bin auch bei studivz etc. angemeldet, aber erstens nicht mit meinem vollen Namen und zweitens wird dort nichts veröffentlicht was mir schaden könnte. Außerdem google ich einfach hin und wieder mal selbst nach meinem Namen, sollte ich da was über mich finden wird das gleich gelöscht.
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22.08.2009 14:04 Uhr von Puma26
 
+1 | -0
 
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Wer Daten im Netz angibt tut das freiwillig und muss damit rechnen das es andere lesen. Will man das nicht meldet man sich entweder ab oder sperrt die Daten für ausenstehende. Und nun soll das verhindert werden was ich freiwillig angebe. Wo ist da de Sinn ? Sollen sich lieber um andere Sachen einen Kopf machen. Und ausserdem dürften das nun mittlerweile 80% der Bevölkerung wissen das Arbeitgeber solche Methoden anwenden. Frag mich wie sowas eigentlich funktionieren soll das zu überwachen bzw zu verhindern. Internetpolizei die den ganzen Traffic von Firmen aufzeichnet und auswertet ? Na Prost Mahlzeit...
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22.08.2009 14:24 Uhr von CHR.BEST
 
+2 | -0
 
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Offenbar scheint das den Jugendlichen aber nicht klar zu sein, daß sie wenigstens die hochgeladenen Daten anonymisieren sollten.

Aufklärung tut Not!
Wer es dann immer noch macht, den kann man dann natürlich auch irgendwann nicht mehr helfen.

Früher hatten es die Arbeitgeber viel schwerer, an persönliche Daten aus dem Internet zu kommen, weil einerseits die Suchmaschinen noch nicht so ausgefeilt waren und andererseits die Informationen verstreut auf unzähligen Hompage-Domains lagen. Heute haben sie es leicht, weil vieles auf diesen sozialen Netzwerken konzentriert ist.

Allerdings besteht auch die Gefahr, daß jemand unter falschem Namen etwas Rufschädigendes hochläd und somit ein Jugendlicher womöglich aufgrund falscher Informationen von einem Arbeitgeber aussortiert wird. Immerhin feiert auch das Denuziantentum eine zweifelhafte Blüte, seit es gewisse Netzdienste gibt. Ob das auch allen AG immer bewußt ist?
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22.08.2009 14:39 Uhr von Bluti666
 
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Ich weiß nicht was Partybilder den Arbeitgeber angehen, Freizeit ist Freizeit und Arbeit ist Arbeit, das Verhalten in der Freizeit hat nichts mit dem Verhalten am Arbeitsplatz zu tun. Da frage ich mich, ob gewisse Arbeitgeber nie Parties gefeiert haben, die mal aus dem Ruder gelaufen sind...
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22.08.2009 14:55 Uhr von Silverdrache
 
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Schön und gut, aber ist es nicht das eigentliche Problem, dass Arbeitgeber solche Profile überhaupt erst zur Beurteilung herranziehen.

Ich meine das jeder der dort ein Profil anlegt und die Funktionen der entsprechenden Plattformen nutzt dies nur zum Spass macht. Also müsste man sich als Arbeitgeber doch die Frage stellen, was diese Profile mir wirklich von einer Person präsentieren und was sie mir höchstwahrscheinlich überhaupt nicht zeigen.
Denn selbst der strengste und tüchtigste Chef wird auf einer Familienfeier oder am Wochende sich amüsieren und häufiger auch betrunken ins Bett gehen. Und genau diese kurze Zeitspanne wird mir meistens auf den Facebook oder StudiVZ präsentiert. Dazu kommt dann noch ein meist lustiges Profil und das war es auch schon.
Wenn ich aus diesen Dingen nun versuche zu erkennen wie gut oder schlecht jemand in einem bestimmt Beruf arbeitet, dann bin ich entweder einer der besten Psychologen der Welt oder ich habe nicht gründlich darüber nachgedacht was ich mir da genau anschaue.
Vielleicht ist es für die ältere Generation unverständlich warum man sowas macht, aber im Grunde ist das Ganze nicht weiter als ein Fotoalbum mit einer kurzen Beschreibung wem es gehört. Nur das es zeitnah für mehr oder weniger Personen zur Verfügung steht.
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22.08.2009 15:46 Uhr von datenfehler
 
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sind das die gleichen Leute, die fordern das es keine Kinderporno-Zensur gibt??? - nur ne Frage am Rande. Es gibt solche hirnlosen Leute ja tatsächlich. "Nein" zu Internetsperre und Zensur, aber "Ja" für Verbote für die Firmen, dass die im Internet nachsehen können, wer wo angemeldet ist und was er da schreibt.

Wenn jemand bei den Social Networks seine Daten öffentlich stellt, ist er selbst schuld!
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22.08.2009 17:02 Uhr von maretz
 
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wat nen unsinn Die fordern also Konsequenzen wenn man als Arbeitgeber mal eben bei Google nen Namen eingibt und guckt was da so rausgeworfen wird? Und wie soll das überprüft werden? Marke Zensursula - wir haben keinen Grund aber machen jetzt einen auf Totalüberwachung?

Naja - dann sollen die mal fordern ... Viel Spass dabei...
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24.08.2009 08:07 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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konsequenzen nee aber man muss v ielen wirklich x mal erklären wieso nix persönliches im netz stellen

das problem hatte ich nun auch schon x mal mit der tochter meiner freundin durch, die hat immer fröhlich bei meinvz facebook und co bilder und bla rein bis sich irgendwann mein chef sich lachend zu mir gesetzt hat und mir ein foto gezeigt hat (gut das war zufall und nicht gezielt gesucht) von mir das die kleene reingestellt hat

tja nun ist zwar datenschutz der sichersten art und weise vorhanden (internet kabel bei der kleinen weg) aber das kann ja nun nicht sinn und zweck sein ... man sollt schon in der schule öfters drüber reden wie wichtig das ist vorsichtig im netz zu sein nicht nur weil sonst das bewerben schwer wird nein auch weil es andere dinge vorbeugt was natürlich von den datenschützern wieder mal vergessen wird

gerade kinder geben schnell mal persönliche daten im netz raus und dann steht schnell mal kinderschänder x vor der tür oder so ähnlich
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24.08.2009 10:56 Uhr von Kincaid
 
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@BastB
Du würdest also als Personalchef einen Bewerber ablehnen nur weil er anderer Meinung ist als du, ganz egal wie qualifiziert er für den Job ist?

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