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Das erste Sonnenkraftwerk in Deutschland errichtet

Im Kampf gegen den Klimawandel wurde ein kleiner Meilenstein in Jülich bei Aachen gelegt. Dort wurde in den vergangenen Tagen ein Sonnenkraftwerk eröffnet, welches vorerst ein Versuchskraftwerk bleiben wird und entscheidende Ergebnisse für die Zukunft bringen soll.

Das Kraftwerk wurde für 22 Millionen Euro erbaut und könnte 350 Haushalte mit Strom versorgen. Auf acht Hektar wurden über 2.153 bewegliche Spiegel errichtet, die das Licht an einen Empfänger senden, der an einem hohen Turm befestigt ist. Dieser Turm misst 60 Meter.

Es ist das erste Mal, dass eine komplette Anlage auf deutschen Boden errichtet wurde, auch wenn die Sonneneinstrahlung nicht mit nordafrikanischen Verhältnissen mithalten kann, kann man aus dieser Anlage wichtige Erkenntnisse ziehen.


WebReporter: mikio
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Sonne
Quelle: www.ln-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2009 00:12 Uhr von mikio
 
+0 | -0
 
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Endlich hört man von guten Fortschritten im Kampf gegen den Klimawandel. Ich denke, dass das Projekt wichtige Ergebnisse für die Zukunft bringen wird.
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21.08.2009 08:28 Uhr von Ajnat
 
+3 | -3
 
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hoffen wir mal: dass da auch viele Nationen mitziehen - und das es für die ärmeren Länder (wo aber die meiste Sonne und Freifläche ist - z.B. Sahara o.ä.) auch bezahlbar wird...
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21.08.2009 08:33 Uhr von sirdonot
 
+7 | -2
 
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ehm 22 Millionen Euro erbaut und könnte 350 Haushalte mit Strom versorgen ...
ein plus auf den umweltschutz, aber ist das nicht ein bisschen wenig? wenn man sich überlegt was industriefirmen an einem tag an strom rausballern (zb metallherstellung) ...
klärt mich auf ob sich sowas dann überhaupt lohnt?

gruß an alle
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21.08.2009 08:42 Uhr von Ajnat
 
+1 | -1
 
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das kommt sicher auf die örtlichen Gegebenheitan an - in Ländern mit mehr Sonnenstunden im Jahr wird das sicher um einiges mehr werden als hier bei uns
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21.08.2009 09:42 Uhr von Ned_Flanders
 
+2 | -4
 
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Warum hat das so lange gedauert?
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21.08.2009 10:02 Uhr von quade34
 
+8 | -4
 
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Sonnenstrom: ist ein Subventionengrab, weil es sich nicht rechnet. Weder für das Klima, wegen des vielfachen CO2 Ausstoßes bei der Herstellung, der niemals in absehbarer Zeit kompensiert werden kann. Außerdem ist die kWh so teuer, dass es uns jetzt schon Unsummen über den normalen Strompreis kostet. Die Kraftwerke müssen schließlich den Sonnenstrom zu einem Wahnsinnspreis von den "Erzeugern" einkaufen. Das verteuert den Normalpreis und die Strom - und Mehrwertsteuer tun ein übriges. Für diese teure Spielerei der Politik zahlen wir doppelt und dreifach. Dass das dabei verschwendete Geld bei der Bildung fehlt, ist ein "gewollter Nebeneffekt"?, denn wer nicht rechnen kann, stört auch nicht bei solchem Unsinn.
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21.08.2009 10:09 Uhr von bannman
 
+2 | -1
 
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Wirtschaftlich? äähhh...Nein. Leider nicht.

22mio für 350 Haushalte? Wir können ja mal ausrechnen, in wievielen Jahren die das Kraftwerk abbezahlt haben...
(Und Betriebskosten kommen auch noch dazu)

Dazu die riesige Fläche.... Will jemand ausrechnen was ein sagen wir mal 20000 Einwohner Kaff an Solarkraft-Fläche braucht? :D

Dazu noch, dass man Speicherkraftwerke bauen müsste...


Das gute daran ist, dass die Stromkonzerne gezwungen sind diesen Strom für bis zu 300% des normalen Strompreises abzukaufen. (Auch wenn das mit Sicherheit auf unsere Geldbeutel umgelegt wird)

Und, wer nicht forscht, kommt nicht weiter.
Vielleicht hilft es effizientere Sonnenkraftwerke zu bauen.
Außerdem ist es ein gutes Zeichen in die richtige Richtung. Und die Ausbeute ist immer noch größer als bei Wind.
Also Daumen hoch!
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21.08.2009 10:10 Uhr von m3r0
 
+1 | -5
 
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lol: Und wohin hinterher mit dem Arsen.. lol warum nich gleich bei ATom bleiben, is sowieso viel effektiver
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21.08.2009 10:11 Uhr von rolf.w
 
+1 | -1
 
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Erkenntnisse: "... welches vorerst ein Versuchskraftwerk bleiben wird und entscheidende Ergebnisse für die Zukunft bringen soll."

Welche Erkenntnisse oder Ergebnisse erwartet man denn von dem "Versuchskraftwerk"? Nicht, dass ich solche Technologien nicht schätze, aber was will man herausfinden? Es wird in Wahrheit erstmal ein Alibi bleiben um zu zeigen "Wir tun was".
Es gibt doch nur 2 mögliche Ergebnisse, entweder man kann damit gewinnbringend Strom erzeugen oder nicht. Etwas anderes interessiert die Industrie nicht. Und dazu hätten die afrikanischen Solarkraftwerke, an denen die deutsch Industrie beteiligt ist, sicherlich auch dienen können. Mit Sicherheit wird man bei dem "Versuchskraftwerk" nicht alle Nase lang die Technik auswechseln um wirklich neues zu erforschen. Aber schön, dass es jetzt wieder ein neues Spielzeug gibt.
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21.08.2009 10:14 Uhr von Mixuga
 
+2 | -2
 
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@sirdonot: lt. der Quelle handelt es sich hier um ein Versuchskraftwerk für die Forschung. Schließlich sind solche Kraftwerke in unseren breiten sowieso nicht rentabel. Es wurde lediglich zur Forschung und Verbesserung der Technologie erbaut. Die Leistung ist deshalb erstmal sekundär.
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21.08.2009 10:26 Uhr von sigi009
 
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hmm: gab es da nicht schon einmal eine solche Anlage in Deutschland. Denke schon, muss mal google´n ;)
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21.08.2009 10:46 Uhr von the_dark_shadow
 
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falsche Überschrift: Richtig wäre: "Deutschlands erstes Sonnenkraftwerk errichtet"

denn das erste wurde schon woanders errichtet

und nun wieder her mit den Minus-punkten

p.s. ja ich bin ein Korinthen-kacker!
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21.08.2009 11:21 Uhr von sirdonot
 
+1 | -2
 
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@mixuga: hab ehrlich gesagt die quelle nicht gelesen ...
vertrauen ist gut, kontrolle jedoch besser ;)

windkraft is das beste, oder was enbw oder eon (keine ahnung mehr wer das genau war) gezeigt hat: mit unterwasserströmen energie erzeugen!
es gibt soviele möglichkeiten, nur keiner will das geld investieren :((((
unsere welt geht am arsch
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21.08.2009 13:01 Uhr von xj12
 
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Sonnenkraftwerk: fuer 350 Haushalte - was fuern scheiss - sorry - auf der Flaeche haetten se besser nen Wald angepflanzt - hilft auch gegen den Klimawandel. Fakt ist - zu wenig Sonnentage - zu grosse Flaechen - nicht "rund um die Uhr". dafuer muss ich net son Muell hinstellen. Und zum Vorredner - stimmt - Unterwassergezeitenkraftwerke- tolle Sache - Gezeitenstroeme liefern zwar auch nicht permanent - und auch nicht gleichmaessig - aber zuverlaessig. Aus Wasser kann man noch ne Menge rausholen.Und in den Fluessen steckt auch noch ne Menge drin - hab da mal so nen Versuchsaufbau gesehen - da wurde das Wasser net gestaut - sondern so ne art Fluegel schwamm im Wasser und hat so das Ding angetrieben.
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21.08.2009 23:29 Uhr von Shedao Shai
 
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@vorredner: @quade34
das ist ganz schlicht und ergreifend falsch. der CO2 ausstoß bei der herstellung ist nach spätestens ein paar monaten wieder drin. vor allem da hier keine solarzellen verwendet wurden, sondern einfache spiegel.

@m3r0
erklär doch mal eben kurz wo du speziell bei diesem kraftwerk schädliche mengen arsen vermutest oder meinetwegen auch bei handelsüblichen solarzellen

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